Deutschland ruiniert die eigene Wirtschaft mit Energiewendekosten von rund 1,3 Billionen Euro, nur um theoretisch 0,016 Grad Celsius am angeblich durch das CO2 verursachten Temperaturanstieg abzubauen. China, Indien und viele andere Länder priorisieren hingegen eine stabile Stromversorgung. Kohle spielt dabei eine tragende Rolle. Wie lange werden die Bürger diesen Irrsinn noch mitmachen?
Die politische und mediale Elite in Berlin schwelgt im kollektiven moralischen Rausch. Regelmäßig inszeniert man sich als globalen Retter einer vermeintlich vor dem Untergang stehenden Welt, während man die Bürger und Unternehmen mit immer mehr Verboten und Steuern gängelt. Doch wer den Blick von der ideologischen Dauerbeschallung löst und auf die nackten globalen Realitäten lenkt, erkennt das ganze Ausmaß einer vorsätzlich durchgeführten Selbstzerstörung. Während Europa und allen voran Deutschland einer CO2-Fixierung hinterherjagen, die Züge einer säkularen Ersatzreligion angenommen hat, betreiben aufstrebende Nationen wie China und Indien eine Politik des gesunden Menschenverstandes: Sie priorisieren die eigene wirtschaftliche Existenz, den Wohlstand ihrer Bevölkerung und die Stabilität ihrer Industrie.
Die Fixierung des Westens auf das Spurengas Kohlendioxid hat dabei jeglichen Bezug zur Realität verloren. In Berlin tut man so, als ließe sich das globale Klima über ein deutsches Steuer- und Verbotskarussell wie an einem Thermostat regeln. Dass dieses Narrativ auf der Weltbühne komplett ignoriert wird, beweisen die Daten zur globalen Primärenergie. Die Volksrepublik China stieß im Jahr 2023 die Menge von rund zwölf Milliarden Tonnen CO2 aus, und Indien zieht mit bereits über drei Milliarden Tonnen rasant nach (die USA liegen mit 4,9 Milliarden Tonnen dazwischen auf Platz drei, Deutschland mit knapp 600 Millionen Tonnen lediglich auf Platz neun).

Beide Nationen setzen weiterhin massiv auf Kohle als billigen und zuverlässigen Energieträger, flankiert von Öl, Gas und Kernkraft. In China machen fossile Brennstoffe nach wie vor fast neunzig Prozent des gesamten Energiemixes aus. Dort weiß man, dass eine moderne Industriegesellschaft ohne grundlastfähige, bezahlbare Energie schlussendlich kollabiert. Der dortige minimale, rein kosmetische Rückgang des Kohleanteils wird im Westen bereits als Erfolg gefeiert, während in Wahrheit die absolute Verbrennungsmenge stabil bleibt oder weiter ansteigt, weil der Gesamthunger der Wirtschaft nach Energie unersättlich ist.
In Deutschland dagegen hat der Klimafanatismus die totale Deindustrialisierung eingeleitet. Aus purem ideologischem Starrsinn wurden die letzten sicheren Kernkraftwerke mitten in einer Energiekrise abgeschaltet, während gleichzeitig die heimische Kohleverstromung politisch abgewürgt wird. Man zwingt ein ganzes Industrieland in das unkalkulierbare Abenteuer der sogenannten Energiewende, bei dem alles auf die volatilen und wetterabhängigen Quellen Wind und Sonne gesetzt wird. Das Ergebnis dieser energiepolitischen Geisterfahrt ist ein ökonomischer Offenbarungseid, der sich unbarmherzig in den Industriestrompreisen niederschlägt. Während die chinesische Industrie dank eigener Kohleproduktion und staatlicher Regulierung mit umgerechnet gerade einmal sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde kalkulieren kann, zahlen deutsche Betriebe im Schnitt fünfzehn bis zwanzig Cent, oft sogar deutlich mehr. Deutsche Unternehmen sind international auch deshalb kaum mehr wettbewerbsfähig, weil sie das Doppelte für Energie zahlen müssen wie ihre asiatischen Konkurrenten. Von den restlichen hohen Standortkosten ganz zu schweigen.
Für energieintensive Schlüsselbranchen wie die Chemieindustrie, den Automobilbau oder die Stahlproduktion ist dieser von der Politik künstlich herbeigeführte Standortnachteil ein Todesurteil. Traditionskonzerne wie BASF, ThyssenKrupp oder VW werden durch diese Energiepolitik sukzessive in den Ruin getrieben. Die logische Konsequenz ist eine beginnende Massenarbeitslosigkeit mit dem drohenden Verlust von bis zu vierhunderttausend Arbeitsplätzen in den Kernsektoren. Wir erleben keinen Umbau, sondern den aktiven, politisch gewollten Selbstmord des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Wohlstand und industrielle Wertschöpfung werden dabei nicht etwa einfach nur abgeschafft, sondern lediglich in Länder wie China oder Indien exportiert, die sich über die westliche Naivität ins Fäustchen lachen.
Das Absurdeste an diesem kolossalen Nullsummenspiel ist jedoch die gigantische Geldverschwendung für einen messbaren Effekt, der gegen Null tendiert. Eine offizielle Studie des Deutschen Bundestages beziffert die Kosten für das Erreichen der sogenannten Klimaneutralität bis zum Jahr 2100 auf die astronomische Summe von 1,3 Billionen (!) Euro. Dieses unvorstellbare Vermögen, das den Bürgern durch Steuern und Inflation aus der Tasche gezogen wird und an allen Ecken und Enden im Bildungssystem, der Infrastruktur und der inneren Sicherheit fehlt, verpufft völlig wirkungslos. Selbst nach den Berechnungen des sich ebenfalls im CO2-Wahn befindlichen Weltklimarates würde die vollständige „Klimaneutralität“ Deutschlands bis zum Ende des Jahrhunderts eine globale Temperaturreduktion von lächerlichen 0,016 Grad Celsius mit sich bringen. Also selbst wenn man den Narrativen vom Kohlendioxid als Klimatreiber folgen würde, wäre dies faktisch ein statistisch vernachlässigbarer Effekt.
Der CO2-Wahn der Klimafanatiker rettet nicht die Welt, sondern er zerstört die ökonomische Lebensgrundlage Deutschlands und Europas, während der Rest der Welt sich lieber auf die Sicherung seiner wirtschaftlichen Basis konzentriert. Denn auch wenn man weltweit immer mehr Solaranlagen und Windkraftwerke hinstellt, ändert sich kaum etwas an der Tatsache, dass dieser Flatterstrom mehr als ressourcensparendes Zusatzangebot und nicht als Hauptenergiequelle betrachtet wird.






