Weil das Opfer nicht kämpfte: Gruppenvergewaltigung einer 14-Jährigen wird nicht verfolgt

Symbolbild: KI

Rechtsirrsinn in Deutschland: Drei ältere Jungen vergewaltigten gemeinschaftlich eine 14-Jährige – doch weil das Opfer bei dem Martyrium in Schockstarre verfiel und weder weinte noch schrie, stoppte die zuständige Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren. Man argumentiert, die Vergewaltiger hätten ja gar nicht gewusst, dass die Gruppenvergewaltigung unerwünscht war. Inzwischen soll einer der Täter bereits das nächste Mädchen vergewaltigt haben.

In der niedersächsischen Ortschaft Gnarrenburg verbarrikadierten vergangenen Sommer drei männliche Täter (damals 15, 16 und 18) eine Tür in einem Jugendzentrum und vergewaltigten gemeinschaftlich ein 14-jähriges Mädchen. Die „Bild“ berichtet über den skandalösen Fall; das Mädchen wird hier Frida genannt.

Frida leidet demnach bis heute unter den Folgen der Tat, die von den Tätern obendrein gefilmt und ins Netz gestellt wurde. Die zuständige Staatsanwaltschaft stoppte trotzdem das Ermittlungsverfahren. Man könne den Tätern nämlich „eine strafbare Handlung mit der für die Anklageerhebung erforderlichen Sicherheit nicht nachweisen“, befand die Erste Staatsanwältin gegenüber der Anwältin von Fridas Familie. Warum? Weil Frida während der Tat nicht kämpfte, nicht schrie und nicht weinte. „Voraussetzung für die Strafbarkeit der Beschuldigten ist zunächst, dass der Widerwille für einen objektiven Dritten erkennbar gewesen wäre“, so die Begründung. Der Widerwille hätte etwa durch Weinen oder Abwehren gezeigt werden müssen.

Die Täter waren älter als ihr Opfer und ihm körperlich überlegen. Gegenüber ihrer Mutter schilderte die 14-Jährige: „Ich hatte einfach nur Angst, Angst, Angst.“ In Schockstarre zu verfallen, ist keineswegs unüblich – die „Bild“ verweist in ihrer Berichterstattung auf eine Studie, bei der von 298 vergewaltigten Frauen 48 Prozent angaben, eine solche Schockstarre erlebt zu haben. Zumal sich ohnehin die Frage stellt: Was wäre die Konsequenz des aussichtslosen Kampfes? Bewusstlos oder totgeprügelt (und trotzdem vergewaltigt) werden?

Die Staatsanwältin sah Fridas Lage derweil als unproblematisch: So habe ja auch noch ihr Handy in ihrer Hose gesteckt, ihre Lage wäre also nicht schutzlos gewesen. Ganz so, als hätten die Täter Frida doch bestimmt widerstandslos die Polizei anrufen lassen. Auch die mit einem Billardtisch (!) verbarrikadierte Tür sah man nicht als Beweis für die Vergewaltigung. Es sei nicht auszuschließen, dass damit „unerwünschte Zuschauer“ ferngehalten werden sollten, hieß es lapidar im Bescheid zur Einstellung des Verfahrens.

Täterschutz: Wieder Mohammedaner?

Mehr noch: Einer der Täter hat sich für seine Beteiligung an der Tat entschuldigt. Er wolle selbst Anzeige gegen die anderen beiden erstatten, schrieb er in einem Chat: „Ich schwöre auf den Koran: Ich wurde bedroht, das zu machen, wurde sozusagen auch vergewaltigt, war auch noch Jungfrau.“ Um welche Täterklientel es sich handelt, wird mit dem Verweis auf den Koran freilich auch gleich deutlich.

Das weckt Erinnerungen an den Fall in einem Neuköllner Jugendzentrum, wo eine Vergewaltigung nicht gemeldet wurde, um die „Stigmatisierung“ der mohammedanischen Täter zu verhindern. Opferschutz scheint im besten Deutschland keine Rolle mehr zu spielen: Es scheint fast, als solle man vielmehr Mitgefühl für islamische Vergewaltiger aufbringen – die wissen ja offenbar gar nicht, dass Gruppenvergewaltigungen von den Opfern gar nicht gewünscht werden!

Die Anwältin von Fridas Familie hat Beschwerde eingelegt: Die höherrangige Generalstaatsanwaltschaft Celle muss nun über eine Anklage zum Vorfall im Jugendzentrum Gnarrenburg entscheiden. Für eine weitere 14-Jährige kommt das aber zu spät. Gegenüber der „Bild“ bestätigte die Polizeiinspektion Rotenburg, dass es bereits einen weiteren Fall einer mutmaßlichen Vergewaltigung gibt: Der 17-Jährige, gegen den nun ermittelt wird, soll der Anführer der Gruppenvergewaltiger von Frida sein.

«Odette»: Der neue Roman vom widerständen Bestsellerautor Akif Pirinçci – JETZT versandkostenfrei bestellen!


Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende!

Informationen abseits des Mainstreams werden online mehr denn je bekämpft. Um schnell und zensursicher informiert zu bleiben, folgen Sie uns auf Telegram oder abonnieren Sie unseren Newsletter! Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, freuen wir uns außerdem sehr über Ihre Unterstützung.

Unterstützen Sie Report24 via Paypal: