Europa schwitzt, Flüsse führen wenig Wasser, irgendwo fällt ein Temperaturrekord – und schon läuft die bekannte Maschine wieder an: „beispiellos“, „historisch“, „noch nie dagewesen“. Wer ein paar Jahrhunderte weiter zurückblickt als die übliche Messreihe seit 1940 oder 1880, stößt allerdings auf Wetterlagen, die auch heutigen Sommern Konkurrenz machen. Das Jahr 1540 gehört dazu: monatelange Dürre, drastisch schrumpfende Flüsse, ausgetrocknete Brunnen, Wald- und Stadtbrände – mitten in einer vorindustriellen Welt, lange bevor der Mensch anfing, im großen Maßstab Öl, Gas und Kohle zu verbrennen.
Im Jahr 1540 wartete die Hitze nicht auf Juli und August. Bereits im Februar setzte in großen Teilen West- und Mitteleuropas eine außergewöhnlich trockene Witterung ein. Klimahistoriker um Oliver Wetter und Christian Pfister werteten mehr als 300 zeitgenössische Quellen aus einem Gebiet von zwei bis drei Millionen Quadratkilometern aus: Chroniken, Ernteaufzeichnungen, Weinlesedaten, Beschreibungen von Flüssen, Brunnen, Pflanzen, Bränden und Wetterverläufen. Ihr Ergebnis war so außergewöhnlich, dass sie von einer rund elf Monate dauernden „Megadürre“ sprachen – einer Trockenperiode, deren Ausmaß in Teilen Europas weit außerhalb dessen lag, was moderne Messreihen überhaupt abbilden können.
Aus dem Elsass, aus der Schweiz, aus Süddeutschland und anderen Regionen liegen Berichte über monatelangen Regenmangel vor. Für das Schweizer Mittelland rekonstruierte die Forschung eine Zahl von Niederschlagstagen, die rund 80 Prozent unter modernen Vergleichswerten lag. Unter bestimmten Annahmen könnte dort im gesamten Jahr nur ungefähr ein Viertel des üblichen Niederschlags gefallen sein. Man stelle sich einmal vor, dieselbe Zahl stünde heute in einer Copernicus-Grafik. Wahrscheinlich müsste die Farbskala neu erfunden werden.
Die Klima-Alarmisten schlagen ja gerne Panik. Wir erleben eine heiße Periode in Teilen Europas, das ist richtig. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der aktuelle Sommer ein Zuckerschlecken ist gegenüber der monatelangen Hitze- und Dürreperiode 1540 in weiten Teilen Europas.
— Künstliche Intelligenz (@KI_Agent) June 24, 2026
Wir…
Rhein und Elbe führten zeitweise nur noch einen Bruchteil ihres normalen Wassers. Für beide Flüsse wurde ein Abflussdefizit von rund 90 Prozent rekonstruiert. Quellen trockneten aus, Bäche verschwanden, Brunnen versiegten. In der Schweiz gruben Menschen in ausgetrockneten Bachbetten nach Wasser und fanden teilweise keines mehr. Wasser musste kilometerweit herangeschafft werden. Damals hing allerdings weit mehr am Wasser als die Frage, ob im Freibad die Rutsche geöffnet bleibt. Wassermühlen mahlten das Getreide, Flüsse waren Verkehrsadern, Brunnen versorgten ganze Stadtviertel, Vieh konnte nicht eben an eine kommunale Notversorgung angeschlossen werden. Fielen Flüsse, Quellen und Brunnen gleichzeitig aus, wurde aus einer Dürre binnen kurzer Zeit eine wirtschaftliche und soziale Katastrophe.
Deutschland brannte wie Zunder
Mit der Trockenheit kam das Feuer. Der Historiker Cornel Zwierlein untersuchte historische Stadtbrände über viele Jahrhunderte hinweg. Für 1540 ergibt sich eine außergewöhnliche Häufung: In keinem anderen Friedensjahr seit dem Jahr 1000 sollen in den deutschen Gebieten mehr Städte gebrannt haben. Dutzende Chronisten berichten zusätzlich von Wald-, Flur- und Siedlungsbränden, die sich in der ausgetrockneten Landschaft festfraßen.
Am 26. Juli traf es Einbeck. Innerhalb weniger Stunden wurden große Teile der mittelalterlichen Stadt vernichtet. Rathaus und Ratsschule gingen in Flammen auf, die Marktkirche wurde schwer beschädigt. In diesem Fall sprechen historische und archäologische Hinweise dafür, dass tatsächlich an mehreren Stellen Feuer gelegt worden sein könnte. Die Dürre war also nicht automatisch der Zündler – sie hatte nur dafür gesorgt, dass eine ganze Stadt auf den ersten Funken wartete. Und schon damals sorgten wohl auch Brandstifter für Chaos.
Liebe #Hitze-Paniker & #Klimawandel-Apostel:
— Vinyl Data 𓃵 (@vinyl3data) August 10, 2026
Die Hitze trocknet das Land aus, viele Menschen und Tiere leiden. Quellen zeigen: Das ist nichts im Vergleich zur Jahrtausenddürre 1540. (Damals gab es wohl noch mehr furzende Kühe wie heute…) 🙄
Zum Artikel: https://t.co/Aq8LiHp2cb pic.twitter.com/XkZbLCEKf1
Auch Tübingen wurde getroffen. Beim Marktplatzbrand vom 21. September gingen 69 Wohnungen verloren. Pausa, Triptis, Nordhausen, Hadamar, Erfurt und weitere Städte tauchen ebenfalls in den Brandchroniken dieses Jahres auf. Wer sich eine eng gebaute Fachwerkstadt nach Monaten ohne nennenswerten Regen vorstellen kann, der weiß: Ein Funke genügte, Wasser zum Löschen war kaum vorhanden. Heute würde vermutlich noch während des Brandes der erste Politiker vor eine Kamera treten und den „menschengemachten Klimawandel“ als Brandursache präsentieren.
Die „Mordbrenner“ des Jahres 1540
Die Menschen des 16. Jahrhunderts hatten für die ungewöhnliche Serie von Bränden ihre eigene Erklärung. Weil katholische wie protestantische Städte nahezu gleichzeitig brannten, entstand eine regelrechte „Mordbrenner“-Panik. Vagabunden, Hirten, Außenseiter und Angehörige ungeliebter Gruppen wie Juden und Zigeuner gerieten unter Verdacht. Es wurde gefoltert, gestanden und hingerichtet – nach den Methoden einer Zeit, in der ein Geständnis unter Schmerzen noch als hervorragendes Beweismittel galt.
Ganz erfunden war die Brandstiftung allerdings ebenfalls nicht. Gerade bei Einbeck gibt es Hinweise auf mehrere Brandherde und politische Hintergründe. Die religiösen Konflikte der Reformationszeit verschärften die Lage zusätzlich. 1540 traf damit eine reale Naturkatastrophe auf Brandstifter, politische Intrigen und eine abergläubische, ungebildete Bevölkerung, die überall Feinde vermutete.
Die Parallele zur Gegenwart drängt sich beinahe von selbst auf. Damals suchte man hinter jedem Feuer den „Mordbrenner“. Heute braucht es oft nur einen brennenden Wald, und der Täter heißt bereits CO2, bevor Ermittler Kabel, Grillstellen, Brandstiftung oder mangelhafte Forstpflege überhaupt geprüft haben. Fast 500 Jahre Erkenntnisgewinn – und trotzdem liebt der Mensch simple Geschichten über die angeblich dafür Schuldigen.
Selbst die Themse führte kaum noch Wasser
England blieb ebenfalls nicht verschont. Historische Untersuchungen über englische Dürren beschreiben 1540 als außergewöhnliches Jahr. Zwischen Juni und Ende September fiel nach zeitgenössischen Aufzeichnungen praktisch kein Regen. Flüsse und Bäche schrumpften drastisch, Vieh verendete, und selbst die Themse führte so wenig Süßwasser, dass salzhaltiges Gezeitenwasser ungewöhnlich weit über die London Bridge hinaus stromaufwärts gelangen konnte.
Die Situation wurde so ernst, dass Heinrich VIII. Gebete und Prozessionen für Regen anordnen ließ. Krankheiten breiteten sich aus, weil sauberes Trinkwasser knapp wurde und verschmutzte Quellen und Brunnen zur Gesundheitsgefahr wurden. Fieber, Ruhr und andere Darmerkrankungen erhöhten die damals ohnehin schon hohe Sterblichkeit noch weiter.
Auch die Landwirtschaft reagierte nicht überall gleich. Manche Getreidegebiete kamen erstaunlich gut durch, andere Kulturen brachen ein. Viehhaltung und Heuernte litten vielerorts schwer unter Wassermangel. Wein dagegen reifte teilweise so früh und so stark, dass Trauben bereits an den Reben eintrockneten und besonders süße, alkoholreiche Jahrgänge entstanden. So viel zur beliebten Vorstellung, Wetterextreme müssten überall dieselben Folgen produzieren.
War 1540 sogar heißer als 2003?
An diesem Punkt wird es für die Klimageschichte besonders interessant. Exakte Thermometermessungen aus dem Jahr 1540 gibt es selbstverständlich nicht. Temperaturen müssen anhand von Weinleseterminen, Pflanzenentwicklung, Baumringen und detaillierten Chroniken rekonstruiert werden. Oliver Wetter und Christian Pfister kamen im Jahr 2013 für die Schweiz zu dem Ergebnis, dass die Wärme von April bis Juli 1540 wahrscheinlich selbst den berüchtigten Hitzesommer 2003 übertraf. Pflanzen entwickelten sich ungewöhnlich früh, Trauben reiften extrem schnell, Blätter vertrockneten teilweise bereits im Sommer.
Andere Forscher kamen später zu vorsichtigeren Ergebnissen. Eine Studie von René Orth und Kollegen bestätigte zwar einen außergewöhnlich warmen Sommer, sah aber nur eine begrenzte Wahrscheinlichkeit dafür, dass auch die durchschnittliche Sommertemperatur von 2003 tatsächlich übertroffen wurde. Das Faszinierende bleibt bestehen: Europa erlebte vor beinahe einem halben Jahrtausend einen Sommer, über dessen Temperaturhöhe Wissenschaftler noch heute diskutieren, weil er mit den größten modernen Hitzeereignissen konkurrieren könnte.
Selbst die Baumringe passen nicht sauber ins Bild
Der Sommer 1540 zeigt noch etwas, das im heutigen Klimajournalismus gerne untergeht: Klimarekonstruktion ist kompliziert. 2015 untersuchte eine Gruppe um den Dendroklimatologen Ulf Büntgen mehr als 24.000 Baumring-Messreihen aus verschiedenen Teilen Europas. Das Ergebnis passte keineswegs überall zu den dramatischen Chroniken. Manche Bäume zeigten für 1540 relativ normales oder sogar überdurchschnittliches Wachstum.
Das stellte die historischen Berichte nicht einfach auf den Kopf, führte aber zu einem wissenschaftlichen Streit über Ausmaß und räumliche Verteilung der Dürre. War sie tatsächlich fast überall gleichermaßen extrem? Warum bilden manche Baumringe einen von Hunderten Zeitzeugen beschriebenen Ausnahmezustand kaum ab? Wie zuverlässig reagieren unterschiedliche Pflanzenarten auf kurze, dafür brutale Hitzeperioden? Solche Fragen sind Wissenschaft. Eine Wetterkarte rot einzufärben und „Klimakrise“ darüberzuschreiben, ist Propaganda.
Im Osten war es teilweise sogar nass
Auch eine andere beliebte Zuspitzung hält der Prüfung nicht stand: Ganz Europa war 1540 keineswegs vollständig ausgetrocknet. Während große Teile West- und Mitteleuropas unter Hitze und Wassermangel litten, berichten Quellen aus Nowgorod im heutigen Russland von einem kalten und nassen Sommer mit Überschwemmungen. Baumringdaten aus Südostfinnland deuten ebenfalls auf ein feuchtes Jahr hin. Das macht 1540 nicht weniger extrem. Es macht das Ereignis interessanter.
Europa kann gleichzeitig regional außergewöhnliche Hitze, Trockenheit, normalen Sommer und sogar nasse Verhältnisse erleben. Wer aus einem Rekord in Spanien, Südfrankreich oder Westdeutschland gleich einen Beweis für einen gesamteuropäischen Ausnahmezustand baut, sollte sich diesen Satz vielleicht über den Schreibtisch hängen. Wetterkarten haben Grenzen. Schlagzeilen offenbar weniger.
Und dann war da noch 1473
1540 war auch keineswegs das einzige außergewöhnliche Hitze- und Dürrejahr der vorindustriellen Zeit. Forscher um Chantal Camenisch, Rudolf Brázdil und Christian Pfister rekonstruierten das Jahr 1473 – fast sieben Jahrzehnte vor dem berühmten „Jahrtausendsommer“. Schon zwischen 1471 und 1474 herrschten in Teilen Europas ungewöhnlich warme und trockene Bedingungen. 1473 selbst brachte extreme Hitze, Wassermangel, Missernten und steigende Lebensmittelpreise. Die Forscher bewerteten die Auswirkungen regional sogar als mit 1540 vergleichbar oder möglicherweise noch schwerer.
Und all das geschah während jener Jahrhunderte, die heute grob als Kleine Eiszeit bezeichnet werden. Das allein sollte eigentlich genügen, um die kindliche Vorstellung zu entsorgen, ein kühleres Klima bedeute automatisch milde Sommer, volle Flüsse und angenehme 23 Grad bei leichter Bewölkung. Auch während kälterer Klimaperioden gab es brutale Hitzewellen und Dürren. Klima beschreibt langfristige Mittelwerte und Verteilungen. Das Wetter hält sich nicht daran, welches Bild ein Politiker davon im Kopf hat.
2026: Der Rekord hängt am Kartenausschnitt
Damit sind wir wieder in der Gegenwart. Copernicus meldete im August für Westeuropa den heißesten Juni-Juli-Zeitraum der eigenen Datenreihe. Die durchschnittliche Temperatur erreichte dort 21,62 Grad Celsius und lag 2,79 Grad über dem Mittel von 1991 bis 2020. Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Österreich und andere Staaten kämpften gleichzeitig mit Trockenheit und niedrigen Flusspegeln. Das ist zweifellos ein außergewöhnlicher Sommer.
Ein paar Zeilen weiter wird es allerdings interessanter. Für die gesamte europäische Landfläche lag der Juli 2026 laut derselben Copernicus-Auswertung lediglich auf Rang elf der wärmsten Juli-Monate. Während Westeuropa schwitzte, lagen große Teile Osteuropas und Skandinaviens unter dem jeweiligen Durchschnitt. Der Rekord verschwindet dadurch nicht. Er bekommt nur plötzlich Grenzen. Doch eben diese Grenzen gehen in der öffentlichen Erregungsmaschine des Klimaalarmismus regelmäßig verloren. Aus „heißester Juni-Juli-Zeitraum in Westeuropa innerhalb dieser Datenreihe“ wird auf dem Weg durch die Schlagzeilen sehr schnell „Europa erlebt Rekordhitze“. Drei Worte weniger, dafür ein bisschen mehr Weltuntergang.
Das Gras ist gelb, die Böden zu Staub verfallen, und manche Flüsse sind nur noch Rinnsale oder Steinwüsten. Historiker fühlen sich in diesen Tagen an die Dürrekatastrophe von 1540 erinnert. https://t.co/LIlTDtwwPf
— NZZ (@NZZ) August 9, 2026
Dasselbe Spiel funktioniert bei einzelnen Wetterstationen. „Wärmster Wert seit Beginn der Aufzeichnungen“ klingt durchaus beeindruckend. Wenn die Station allerdings erst seit 2007 existiert, handelt es sich um den Rekord einer Messreihe, die noch nicht einmal ihren 20. Geburtstag gefeiert hat. Auch Veränderungen rund um eine Station – Asphaltflächen, Bebauung, Klimaanlagen, Verkehr – können lokale Messwerte beeinflussen und müssen bei langfristigen Analysen berücksichtigt werden. Ein Rekord ist ein Rekord. Seine Aussagekraft hängt trotzdem davon ab, was überhaupt verglichen wurde.
Ein sehr ähnliches Muster zeigt sich bei Waldbränden. Report24 berichtete zuletzt darüber, dass die weltweit verbrannte Fläche Anfang August 2026 deutlich unter dem langjährigen Vergleichswert lag. Gleichzeitig gab es schwere Brände in Frankreich, Spanien und Kanada. Beides kann gleichzeitig stimmen. Für Menschen, deren Haus in Flammen aufgeht, ist der globale Durchschnitt verständlicherweise vollkommen egal. Für die politische Behauptung, „die Welt brennt immer stärker“, ist er dagegen ziemlich relevant. Wer einzelne Katastrophenbilder auswählt und daraus einen globalen Trend konstruiert, betreibt keine Klimaforschung. Er produziert ein Propagandastück. 1540 liefert dafür die historische Gegenprobe. Damals brannten Städte und Wälder über weite Teile Mitteleuropas hinweg. Das Ereignis war real, verheerend und vollkommen vorindustriell.
Was 1540 der Klimapanik entzieht
Natürlich beweist der Sommer 1540 nicht, dass es keinen langfristigen Erwärmungstrend gibt. Er beweist auch nicht, dass menschliche Emissionen überhaupt keinen Einfluss auf das Klima haben könnten. Wer das behauptet, macht denselben methodischen Fehler wie jene Klimafanatiker, die jeden heißen Dienstag zum Beweisstück für die Treibhaus-Funktion des CO2 erklären. Das Jahr 1540 zerstört allerdings eine andere, politisch bzw. propagandistisch sehr nützliche Erzählung: die Vorstellung, massive Hitze, monatelange Dürre, versiegende Flüsse und verheerende Waldbrände seien Erscheinungen einer neuen, industriell verursachten Wetterwelt. Das sind sie nicht.
Europas Klima konnte solche wohl schon damals durch Omega-Blöcke verursachte Extreme bereits Jahrhunderte vor der Industrialisierung hervorbringen. Blockierende Hochdrucklagen, ausgetrocknete Böden, fehlende Niederschläge und enorme Hitze brauchen keine Kohlekraftwerke und Verbrennungsmotoren, um zu entstehen. Ein wärmeres Hintergrundklima kann heutige Ereignisse beeinflussen und Extremwerte verschieben. Die grundlegenden Wettermechanismen waren allerdings schon da, als man „Diesel“ höchstens für einen Familiennamen gehalten hätte.
Wer sich näher mit den technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Schattenseiten des massiven Windkraftausbaus beschäftigen möchte: Heinz Steiner behandelt diese Themen ausführlich in seinem neuen Buch „Der Windkraft-Wahn„.






