Horror-Fahrt für Schulklasse: Iraker begrapscht Schüler und schlägt 15-Jährige

(C) Report24/KI

Eine Schulklasse sitzt am Freitagabend im Regionalexpress, als ein 18-jähriger Iraker mehrere Jugendliche bedrängt und attackiert hat. Einem 16-Jährigen soll er in die Hose gegriffen, eine Schülerin gegen ihren Willen geküsst und später zwei 15-Jährige mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Selbst bei der Festnahme soll der aggressive junge Mann noch um sich getreten und Polizisten bedroht haben.

Es ist kurz vor 23 Uhr, als die Schulklasse mit dem RE 100 in Richtung Münsterland unterwegs ist. Während der Fahrt fällt ein 18-jähriger Iraker aus Neuss laut Bundespolizei durch „lautes und aufdringliches Verhalten“ auf. Dann suchen zwei 16-Jährige Schutz bei ihrer Lehrerin und berichten von sexuellen Übergriffen. Dem Jungen soll der 18-Jährige in die Hose gegriffen und ihn am Po sowie im Intimbereich berührt haben. Eine 16-jährige Schülerin soll er an den Haaren gezogen und gegen ihren Willen auf den Mund geküsst haben. Nach Angaben der Bundespolizei gerieten beide Jugendlichen dabei in eine „Schockstarre“.

Anschließend soll der Iraker weitere Mädchen aus der Klasse angesprochen und bedrängt haben. Die Schülerinnen machten ihm deutlich, dass sie das nicht wollten. Ein Zugbegleiter schritt ein und forderte den 18-Jährigen auf, das Abteil zu verlassen. Der Mann weigerte sich. Daraufhin sollte ausgerechnet die Schulklasse in einen vorderen Wagen wechseln. Die Jugendlichen mussten also an jenem Mann vorbeigehen, der zuvor bereits mehrere von ihnen bedrängt haben soll. Zwei 15-Jährige kamen dabei nicht unbeschadet vorbei: Der 18-Jährige soll beiden unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben.

Einer der Schüler blutete anschließend stark aus der Nase. Rettungskräfte gingen laut Bundespolizei von einer Nasenbeinfraktur aus. Der zweite Jugendliche klagte über Schmerzen an der rechten Wange. Der Regionalexpress musste außerplanmäßig in Essen-Werden halten. Am Bahnhof warteten bereits Bundespolizisten auf den 18-Jährigen. Nach Angaben der Beamten war er offensichtlich alkoholisiert und weiterhin aggressiv. Die Polizisten mussten ihn fesseln und zur Bundespolizeiwache am Essener Hauptbahnhof bringen. Auch dort soll er weiter Widerstand geleistet haben. Bei seiner Durchsuchung versuchte er sich demnach loszureißen, trat um sich und drohte den Beamten mit Gewalt. Zudem soll er die Polizisten beleidigt haben.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen sexueller Nötigung und sexueller Belästigung, Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung ein. Der 18-Jährige kam anschließend ins Polizeigewahrsam. Weitere Angaben zu seinem Aufenthaltsstatus, möglichen Vorstrafen oder zum weiteren Verlauf machte die Behörde nicht. Für die Jugendlichen endete die Fahrt mit sexuellen Übergriffen, Schlägen und einem Nasenbeinbruch.

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