Brief an Ethikrat: Anwälte für Aufklärung fordern Gleichbehandlung für Geimpfte und Ungeimpfte

Bild: freepik

„Geimpfte und Ungeimpfte müssen von Staat und Gesellschaft gleich behandelt werden!“ Mit dieser Forderung haben sich die Anwälte für Aufklärung e.V. nun offiziell an den Deutschen Ethikrat gewandt. Eine Woche, nachdem in Deutschland die Impfpriorisierung gefallen ist, scheinen zahlreiche Menschen sich nur deshalb impfen zu lassen, weil sie sich die Zurückerlangung ihrer Freiheiten erhoffen – und nicht aus gesundheitlichen Überlegungen. Auch Kinder ab 12 Jahren sollen entgegen der Empfehlungen der STIKO geimpft werden.

„Über diese Entwicklung sind wir tief besorgt“, erklärt der Kölner Rechtsanwalt und Vereinsvorstand Dirk Sattelmaier in einer entsprechenden Presseerklärung. „Wir bitten den Ethikrat deshalb, eine öffentliche Empfehlung abzugeben.“

Die Anwälte fordern:

  1. Es darf weder im Verhältnis von Staat zu seinen Bürgern noch innerhalb von privatrechtlichen Vertragsverhältnissen eine Trennung zwischen geimpften und ungeimpften Bürgern geben.
  2. Eine SARS-Covid Impfung von Kindern darf es nur dann geben, wenn sich die sorgeberechtigten Eltern aus freien Stücken zu einer Impfung entscheiden.
  3. Es muss sichergestellt werden, dass es sich bei einem Impfstoff, nicht um einen in der Notzulassung befindlichen Impfstoff handelt. Dessen Langzeitfolgen müssen absehbar und seine Nebenwirkungen sicher verträglich sein; gerade ein Impfstoff für Kinder muss über jedweden Zweifel erhaben sein, um mögliche Gesundheitsgefährdungen bei Kindern um jeden Preis zu verhindern.

Im Hinblick auf die Impfung von Kindern halten die Anwälte für Aufklärung weiterhin fest, dass eine individuelle Entscheidung von Eltern, ein Kind nicht impfen zu lassen, niemals zum Ausschluss des Kindes von der gesellschaftlichen Teilhabe und niemals zum Ausschluss vom Präsenzunterricht führen darf.

Dirk Sattelmaier gibt abschließend zu bedenken:

Ein tiefer Riss geht bereits jetzt durch die Gesellschaft. Auf der einen Seite stehen diejenigen Bürger, die die einschränkenden Maßnahmen und zeitgleich die Grundrechtseingriffe hinnehmen; auf der anderen Seite jene Bürger, die wegen ihrer Maßnahmenkritik und aufgrund ihrer verfassungsrechtlichen Bedenken schon jetzt massiv an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Der tiefe gesellschaftliche Riss wird erheblich gefördert, würde man ungeimpften Bürgern eine gesellschaftliche Teilhabe verwehren.

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