Tausende Marokkaner organisieren in Facebook- und WhatsApp-Gruppen einen neuen Massenübertritt nach Ceuta. Nach dem Chaos von Ende Juli droht am 15. August die nächste Welle. Europas schwache Grenzen und seine freigiebigen Sozialsysteme wirken als Magnet. Die arabisch-afrikanische Dritte Welt hat Europas Schwäche längst erkannt.
Ein Kommentar von Chris Veber
Ende Juli 2026 stürmten schätzungsweise 80.000 Menschen, überwiegend junge Männer, die spanische Exklave Ceuta. Innerhalb weniger Stunden überrannten sie die Grenze bei Fnideq, kletterten über den Zaun oder schwammen wenige Meter um einen Wellenbrecher. Mindestens 99 Menschen starben, darunter 88 auf spanischem Boden. Die spanischen Behörden meldeten zunächst nur 49.000 Ankünfte an einem einzigen Tag, der Bürgermeister von Ceuta sprach von bis zu 60.000. Viele kehrten inzwischen zwar wieder nach Marokko zurück, doch viele Tausend blieben, darunter etliche Subsahara-Afrikaner, die sich weigerten, umzukehren. In sozialen Medien wurden vor der Invasion die Gerüchte von einer „offenen Grenze“ massiv befeuert.
Nun wiederholt sich die Geschichte. Das spanische Medium El País berichtete am 4. August 2026 von intensiven Debatten in marokkanischen Online-Gruppen. Eine Facebook-Gruppe namens „interesados en la migración de Marruecos a Ceuta ocupada“ (Interessierte an der Migration nach Ceuta) zählte bereits fast 23.000 Mitglieder und wuchs allein in einer Woche um über 6.000. Weitere Gruppen und WhatsApp-Chats erreichen zusammen Hunderttausende Teilnehmer. Nachrichten wie „Nos vemos allí el 15 de agosto“ (wir sehen uns am 15. August) und „yo subo desde Marrakech hasta el norte para vivir ese día“ (ich komme von Marakesch, um das zu erleben) kursieren offen. Der Gründer einer der Gruppen bestätigte gegenüber El País, das Ziel sei klar: der erneute Grenzübertritt.
Die Botschaft aus Nordafrika ist unmissverständlich. Die arabisch-afrikanische, überwiegend kulturfremde und muslimische Dritte Welt weiß, dass Europas Außengrenzen schwach sind, und die europäischen Sozialsysteme als Pull-Faktoren sind unwiderstehlich. Allein die Bevölkerung Afrikas wächst täglich um rund 100.000 Menschen. Europa könnte jeden Tag eine Invasion in der Größenordnung der jüngsten Ceuta-Welle aufnehmen und an der Lage südlich des Mittelmeers würde sich nichts ändern. Der demographische Selbstmord Europas wäre gewiss, während woke westliche Politiker weiter von „Vielfalt“ und „humanitären Verpflichtungen“ sprechen.
Europas Regierungen müssen endlich handeln. Wer sich illegal Zutritt verschafft, darf niemals die Staatsbürgerschaft erhalten. Asylanten dürfen kein Geld mehr bekommen, lediglich Bett, Brot und Wasser. Jeder finanzielle Anreiz, jede Aussicht auf dauerhaften Aufenthalt und jede Illusion auf ein durch illegalen Grenzübertritt mögliches Leben in Europa müssen gestrichen werden. Die europäischen Staaten müssen alle Pull-Faktoren konsequent eliminieren. Gleichzeitig gehört die Außengrenze unter militärischen Schutz. Dafür ist das Militär da, für die Verteidigung des eigenen Territoriums. Kein anderer Staat der Welt außerhalb der woken EU lässt den unkontrollierten Sturm hunderttausender junger Männer auf sein Gebiet zu.
Das Reservoir an potentiellen Migranten ist unerschöpflich. Zu viele von ihnen stammen aus kulturfremden Regionen und verachten die westliche Gesellschaft. Wenn Europa diese Massenmigration nicht stoppt, wird es fallen. So wie schon andere Staaten, Imperien und Kulturen unter dem Ansturm von kulturfremden Massen gefallen sind.
Migration nach Europa darf nur zu den Bedingungen der europäischen Völker erfolgen. Es ist das Recht der europäischen Bürger, zu bestimmen, wer mit ihnen leben darf. Früher war das einmal selbstverständlich. Es ist Zeit, dass es wieder selbstverständlich wird.






