„Herrschaft des Volkes“: Das heißt (eigentlich) Demokratie. Das ist das, was die Systemparteien tagtäglich so heroisch vor einer wachsenden Masse kritischer Bürger beschützen wollen, die unliebsam wählen. Nach Ansicht dieser Obrigkeit muss die Herrschaft des Volkes also vorm Volk beschützt werden. Doch warum eigentlich? Warum nur hat das Volk den Kaffee auf?
Lesen Sie auch die anderen Teile dieser Reihe:
- Kollektiver Steuerzahler-Burnout 1: „Politiker, macht euren Scheiß doch alleine!“
- Kollektiver Steuerzahler-Burnout 2: Knechten für Migranten, Krieg und E-Lastenräder für Ghana
- Kollektiver Steuerzahler-Burnout 3: Profiteure – oder: Ihr Geld ist jetzt nur woanders
- Kollektiver Steuerzahler-Burnout 4: Planwirtschaft – Der wahre Systemsprenger ist der Staat
Vier Teile lang haben wir den kollektiven Steuerzahler-Burnout seziert. Wir haben uns angesehen, wohin das Geld fließt – in die Taschen von Profiteuren und in einen Staat, der dafür möglichst wenig tun will, während er den Leistungsträgern Faulheit vorwirft und sie immer stärker belastet. Wir sehen, dass es vor allem gezielt gefütterte Profiteure sind, die das System am Leben halten, während der Bürger zum Problem erklärt wird. Der Staat wird zum Retter; die Realität kommt unter die Räder.
Und genau das macht unseren Ausblick alles andere als hoffnungslos.
Systeme, die gegen die Wirklichkeit arbeiten, haben historisch eine schlechte Überlebensbilanz. Wer gegen die produktive Basis regiert, regiert sich in den Untergang. Solche Regierungen können eine Weile von Umverteilung, Schulden, Propaganda und der Pflege von Abhängigkeiten leben. Sie können Kritik als rechtsextrem brandmarken, die Sprache verbiegen und Widerständler zensieren, einschüchtern und niederschlagen. Aber sie können die Realität nicht außer Kraft setzen.
Wirtschaftliche Gesetze gelten, auch wenn sie einem nicht gefallen. Lügen haben kurze Beine. Irgendwann reicht die erwirtschaftete Substanz nicht mehr, um den Apparat und seine Klientel zu ernähren. Irgendwann wird der Abstand zwischen Rhetorik und Lebenswirklichkeit so groß, dass selbst viele der bisher Stillen nicht mehr mitspielen. Das ist kein Wunschdenken, sondern das wiederkehrende Schicksal sozialistischer Systeme.
Die heutige Politik in Deutschland (und anderswo) steuert genau in diese Richtung: ausufernde zentrale Steuerung und staatliche Eingriffe, immer höhere Abgaben, wachsende Gruppen, die vom Staat abhängen oder von ihm gefüttert werden, immer schärfere Abwehr gegen diejenigen, die das benennen. Das kann noch eine Weile gut gehen, vor allem, wenn die Leistungsträger weiter brav funktionieren, weiter immer mehr zahlen und weiter verschämt schweigen. Aber genau hier liegt der Hebel.
Innere Emigration ist verständlich. Stunden reduzieren, den Mund halten, die Rente anvisieren, ins Private flüchten oder mit Auswanderung liebäugeln, all das sind rationale Reaktionen auf ein System, das Leistung bestraft und einem nur die Wahl zwischen Anpassung und Flucht lassen will (bis letzteres vielleicht auch unmöglich wird). Doch jeder, der sich zurückzieht, macht es der Politik leichter. Die schweigende Mehrheit bleibt so in den Augen der Herrschenden eine abstrakte, bequeme Masse, die man beliebig weiter belasten und moralisch erpressen kann.
Der Klügere gibt nicht nach. Mit jedem, der zu seiner kritischen Meinung steht, auch dann, wenn es unbequem ist, bekommt dieses Bild Risse. Wer öffentlich, im Bekanntenkreis, im Kollegenkreis, im Supermarkt, online, wo auch immer, klare Standpunkte vertritt, setzt Zeichen. Wer sagt, was viele denken, aber nicht zu sagen wagen, verdeutlicht, dass es keine Selbstzensur braucht. Wer sich nicht einreden lässt, dass Kritik „rechtsextrem“, „Nazi“, „rassistisch“ oder „gefährlich“ sei, begrenzt den Einfluss des Systems, denn diese Diffamierungen funktionieren nur, solange genug Menschen sie fürchten. Die Worte sind von ihrer ursprünglichen Bedeutung aber so weit entfernt, dass man sie heute fast als Ehrenmedaille tragen kann.
Wenn Demos nichts bringen, warum organisieren steuergeldfinanzierte NGOs dann ständig welche für den Staat? Wenn Wahlen nichts bringen, warum wollen sie dann die AfD verbieten oder – wie in Niedersachsen – unliebsamen Politikern ihr passives Wahlrecht entziehen? Wenn alles verloren ist, warum lesen Sie überhaupt unser Medium und diesen Artikel?
Es scheitert bereits
Die Politik gegen die Bürger wird langfristig scheitern, nicht, weil wir es uns wünschen, sondern weil sie gegen die Realität arbeitet. Die Frage ist nur, wie teuer und wie langwierig der Weg bis zur Korrektur wird. Je mehr Menschen aufhören, den Preis still zu zahlen und stattdessen sicht- und hörbar werden, desto kürzer wird diese Phase.
Die selbsternannte Obrigkeit weiß bereits, dass sie gerade verliert. Aussagen, die vor wenigen Jahren noch Medienkampagnen und den sozialen Tod bedeutet hätten, werden heute von immer mehr Menschen ausgesprochen – von Altparteienpolitikern, die ihre eigene Partei angreifen, von Mainstream-Journalisten, die sich an ihren Berufsethos erinnern, von Künstlern, die die Schnauze voll haben, und von etlichen anderen, denen Nazikeulen und linkes Geplärr egal geworden sind. Sie alle finden immense Resonanz. Hausdurchsuchungen wegen Beleidigungen von Politikern oder angeblichem „Rassismus“, Staatsschutzermittlungen wegen „Das letzte Hemd“-T-Shirts an Ortsschildern oder Deutschlandfahnen in deutschen Städten, ein immer schärferer, fast panischer Kampf gegen die Opposition, das sind alles keine Zeichen von Stärke. Wer sich seiner Sache sicher wäre, müsste nicht mit solcher Nervosität und solchen Mitteln gegen den Widerstand vorgehen.
Die Folgen und Spuren der volksschädlichen Politik der letzten Jahre zu beseitigen, wird langwierig und mühsam. Doch was aus Liebe zur Heimat und aus der Zusammenarbeit mit den Eigenen erwächst, erweist sich auf Dauer als tragfähiger als alles, was von Profitgier und äußerer Agenda getrieben wird.
