Kollektiver Steuerzahler-Burnout: Profiteure – oder: Ihr Geld ist jetzt nur woanders

Symbolbild: KI

„Herrschaft des Volkes“: Das heißt (eigentlich) Demokratie. Das ist das, was die Systemparteien tagtäglich so heroisch vor einer wachsenden Masse kritischer Bürger beschützen wollen, die unliebsam wählen. Nach Ansicht dieser Obrigkeit muss die Herrschaft des Volkes also vorm Volk beschützt werden. Doch warum eigentlich? Warum nur hat das Volk den Kaffee auf? 

Einen der wichtigsten Kostentreiber im „besten Deutschland“ haben wir im vorangegangenen Teil dieser Serie bereits angesprochen: die illegale Massenmigration. Kriminalitätsexplosionen und kultureller Untergang waren noch nie so teuer: Die Politik gegen die eigenen Leute zeigt sich hier in ganzer Pracht. 

2025 beliefen sich die reinen Kosten auf Bundesebene und für die Leistungen nach dem AsylbLG bereits auf mehr als 30 Milliarden Euro. Dazu kommen mehrere Milliarden an Mehrkosten für Länder und Kommunen. Sozialleistungen, Unterbringung, zusätzliche Ausgaben in Bildung, Gesundheit und Justiz, das alles finanziert der Steuerzahler, der obendrein die negativen Konsequenzen im Alltag tragen muss.

Denken Sie an die Kriminalität: Jeder kriminelle Migrant verursacht Zusatzkosten – für Polizei, Justiz, Strafvollzug und forensische Psychiatrie („psychisch krank“). Sicherheitsaufwände für Veranstaltungen und den öffentlichen Raum steigen. Der Wohnraummangel in vielen Städten wird durch die Massenmigration massiv verschärft, mit direkten Folgen für alle Bürger. Schulen sind überlastet und werden mit steigendem Migrantenanteil vielfach zu Problemschulen, an denen an effektiven Unterricht kaum mehr zu denken ist – wer seinem Kind eine gute Bildung garantieren will, muss auf teure Privatschulen setzen. Das Gesundheitssystem wird von Menschen aus aller Welt genutzt, die nie ins System eingezahlt haben (und das vielfach auch nicht mehr tun werden).

Ein Fest für Profiteure

Allein vor diesem Hintergrund überraschen die hohe Steuerlast und die stetig steigenden Sozialbeiträge im „besten Deutschland“ wenig. All das Geld löst sich aber natürlich nicht in Luft auf. Es landet in anderen Taschen. Die Corona-Jahre haben ein Schlaglicht darauf geworfen, wie leicht es (besonders für Politiker und mit ihnen Verbandelte) ist, Profit aus einem politischen Kurs zu schlagen – man denke an Masken-Deals oder das brummende Geschäft mit Testzentren. Wo der Rubel rollt, ist die Motivation gemeinhin gering, den Kurs zu ändern: Man würde ja Geldhähne zudrehen. Wer selbst von den negativen Konsequenzen nicht allzu betroffen ist, weil er sich beispielsweise ein Haus in einer kartoffeligen Nobelgegend leisten kann, der kann sich aufs Abkassieren konzentrieren. Die illegale Massenmigration mag für den Steuerzahler eine Belastung auf allen Ebenen sein, doch für andere ist sie ein einträgliches Business. 

Profiteure der Massenmigration

Der Laden brummt dabei keineswegs nur für Schlepper, die die von Pull-Faktoren angelockten Migranten nach Europa schaffen. Auch im Inland fließen Gelder über Gelder. Profiteure der Massenmigration sind beispielsweise:

  • Betreiber von Flüchtlingsheimen. Allein die britische Serco Group sollte einer Recherche von 2024 zufolge ca. 130 Unterkünfte betreiben – das war fast jede fünfte landeseigene Sammelunterkunft. 2022 erzielte allein die Serco-Tochter European Homecare einen Jahresüberschuss von 26 Millionen Euro. (Raten Sie mal, wer unter anderem Anteile an der Serco Group hält? Blackrock.)
  • Private Vermieter und Hotelbetreiber. Wenn der Platz in den Heimen nicht reicht, zahlen Städte und Bezirke horrende Preise, um Migranten in Hotels oder Wohnungen unterzubringen.
  • Sicherheitsdienste. Allein Berlin zahlte 2023 rund 232.000 € pro Tag (94 Millionen Euro im Jahr) an private Security-Firmen für die Bewachung von 117 Unterkünften. Köln hat 2024 Verträge für fünf Jahre über 217 Millionen Euro (43 Millionen pro Jahr) abgeschlossen. 
  • Firmen rum um Catering, Reinigung und Facility-Management, die die naturgemäß stark beanspruchten Unterkünfte in Schuss halten und für Verpflegung sorgen. 
  • NGOs und Wohlfahrtsverbände (Caritas, Diakonie, Deutsches Rotes Kreuz, Pro Asyl u. a.). Sie erhalten öffentliche Aufträge und Zuschüsse für Betreuung, Beratung, Integration und Rechtsbeistand.
  • Anwälte und Dolmetscher. Spezialisierte Asylrechtskanzleien verdienen zünftig an Anträgen, Widersprüchen und Klagen (oft fließt Prozesskostenhilfe).
  • Anbieter von Sprach- und Integrationskursen. Diese Kurse werden gemeinhin vom BAMF finanziert.

Während die Bürger zu Zahlsklaven eines Systems gemacht werden, das ihre Interessen systematisch nachrangig behandelt, verdienen andere sich eine goldene Nase. Kurios, wo „links“ sich doch als Kämpfer für den kleinen Mann versteht, oder? Wie menschlich und solidarisch geht eine Politik mit den eigenen Bürgern um, die die Zeche zahlen und auch noch beschimpft werden, wenn sie Kritik äußern und die falsche Partei wählen wollen? 

Profiteure grüner Politik

Die Massenmigration ist aber keineswegs der einzige Faktor, der die Abkehr der Politik von den Interessen der Eigenen demonstriert. Denken Sie an die Klimapolitik: Schon für 2024, als der CO2-Preis noch bei 45 €/t CO2 lag (2026 liegt er zwischen 55 und 65 Euro je Tonne), wurde vom Umweltbundesamt eine Belastung privater Haushalte von 8,5 Milliarden Euro berechnet. Die Energiewende soll mit Kosten von hunderten Milliarden bis Billionen Euro zu Buche schlagen. Die Bürger blechen über Steuern, Abgaben und die horrenden Strompreise. 

Wer kann sich hier die Taschen vollmachen?

  • Betreiber und Projektierer von Wind- und Solaranlagen: Das EEG schuf grüne Millionäre. Allein für 2025 rechnete man mit EEG-Förderungen in Höhe von 18 Milliarden Euro
  • Stromnetzbetreiber: Sie gehören zu den lukrativsten Unternehmen in Deutschland und verzeichnen Eigenkapitalrenditen von bis zu 45 Prozent – regulär vorgesehen sind bis zu 7 Prozent.
  • Energiekonzerne: E.ON und RWE gehören zu den größten Empfängern staatlicher Förderungen (u. a. aus dem Klima- und Transformationsfonds)
  • Beratungsunternehmen  wie McKinsey verdienen an „Transformationsstrategien“, Klimabilanzen und Co.
  • Investoren und Fonds, die in EEG-Anlagen oder grüne Projekte investieren.

Durch planwirtschaftliche Eingriffe spülen natürlich auch Privatleute Geld in die Kassen grüner Unternehmer. Es profitieren beispielsweise:

  • Installations- und Handwerksbetriebe für Solar, Speicher und Wärmepumpen.
  • Wärmepumpen-Hersteller und Installateure – Förderungen und Heizungsgesetz sei Dank.
  • Handwerksbetriebe und Teile des Baugewerbes profitieren vom faktischen Dämmungs- und Sanierungszwang. 
  • Energieberater und Planer: Mit der verpflichtenden Einbindung von zertifizierten Energieffizienz-Experten (EEE) wurde einer neuer, staatlich getriebener Markt für Energieberatung und Sanierungsfahrpläne geschaffen – ohne EEE gibt’s vielfach keine Förderungen.

Eine Politik, die Profiteure schafft, züchtet sich treue Unterstützer heran. Politik und Lobbyismus gehen seit jeher Hand in Hand – und Sie wissen ja, eine Hand wäscht die andere. Der gemeine Bürger kann da in der Prioritätenliste schon einmal nach unten rutschen. Und wenn er aufmucken will, kann man ihm ja einfach die Möglichkeit nehmen, das bestehende System abzuwählen, oder?

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