Sie erinnern sich noch an Corona? Damals war sich „Die Wissenschaft“ einig. Lockdowns und Genspritzen für alle. Wer widersprach, war Leugner, Verschwörungstheoretiker, Gefahr für die Volksgesundheit. Im Nachhinein lag „Die Wissenschaft“ mit allem falsch. Die Leugner hatten recht. Heute wird mit dem Klimawandel die nächste Sau durchs Dorf getrieben.
Ein Kommentar von Chris Veber
Der Mechanismus ist identisch. „Die Wissenschaft“ ist auch beim Klima „eindeutig“, weil alle, die anderer Meinung sind, systematisch als Leugner gebrandmarkt und aus dem Diskurs entfernt werden. Wer den menschengemachten Klimanotstand anzweifelt, bekommt denselben Stempel aufgedrückt wie früher die Corona-Kritiker. Und die Systemmedien machen natürlich wieder brav an vorderster Front mit.
Besonders anschaulich zeigt das ein Leitfaden der World Weather Attribution. Darin wird Journalisten detailliert vorgeschrieben, wie sie über Extremwetter zu berichten haben. Des verlogenen Pudels Kern ist es, den menschengemachten Klimawandel immer als relevanten Faktor herausstellen. Keine Gegenstimmen gleichwertig zu behandeln, um „False Balance“ zu vermeiden.
Das ist kein neutraler Ratgeber. Das ist ein Framing-Handbuch. Wer dem offiziellen Narrativ widerspricht, soll schlicht nicht mehr als Experte in der Öffentlichkeit vorkommen. Genau wie bei Corona, als Lab-Leak-Hypothese, natürliche Immunität und Impfstoffrisiken jahrelang unter den Tisch gekehrt wurden, bis die Realität im Nachhinein nicht mehr zu leugnen war. Aber da war es für die Opfer der „Coronamaßnahmen“ schon zu spät.
Wer als Journalist danach immer noch unsicher ist, wie er die Bevölkerung richtig zu indoktrinieren hat, dem stehen Klima-Charta und Klima-Kodex zur Verfügung. Die Klima-Charta der Netzwerke Klimajournalismus Deutschland und Österreich formuliert zehn Prinzipien. Klimajournalismus vermeidet „False Balance“. Die Klimakrise ist menschengemacht. Grundlegende Veränderungen unserer Lebens- und Wirtschaftsweise sind umgehend nötig. Der Globale Norden trägt die historische Schuld. Klimajournalismus konfrontiert die Verantwortlichen und hat ein klares ethisches Ziel. Die Bedeutung der menschengemachten Klimakrise für jedes Thema muss herausgearbeitet werden.
Der österreichische Klima-Kodex geht noch weiter. Die Medienhäuser verpflichten sich zu einer spezifischen, panikfördernden Wortwahl und ressortübergreifender Klimaberichterstattung. Es gibt sogar ein Gremium, das Verstöße feststellen und öffentlich machen kann. APA, Heute, Wiener Zeitung und andere haben unterschrieben. Freiwillig, versteht sich. So wie man sich früher freiwillig an die Corona-Sprachregelungen gehalten hat, um die Politik des Coronairrsinns durchzusetzen.
Aus Sicht der Kritiker von „Klimapolitik“ und Energiewende, pardon, das heißt natürlich der „Leugner“, ist das spätestens der Punkt, an dem der Journalismus aufhört und die Propaganda beginnt. Die Vorannahme steht bereits fest. Der weiße Mensch ist schuld am Klimawandel und der Klimawandel kann nur durch die Deindustrialisierung des Westens verhindert werden, die globale Temperatur wird durch die Höhe der CO2-Steuer geregelt. Dieser „Konsens“ von Regierung, Systemmedien und Regierungsexperten darf nicht mehr hinterfragt, sondern muss durchgesetzt werden. Abweichende Meinungen werden nicht widerlegt, sondern als illegitim gebrandmarkt. Als rechts. Die „False Balance“ wird zum Kampfbegriff, hinter dem sich die Verweigerung jeder offenen Debatte verbirgt. Genau wie in der Plandemie.
Das Ziel dahinter ist nicht schwer zu erkennen. Die Regierung will nur unser Bestes – unser Steuergeld. Es soll unter der Klimamafia verteilt werden, als Subventionen, Förderungen, neue Behörden, grüne Geschäftsmodelle, die ohne Zwang und Zwangssteuern nie überlebensfähig wären. Um die Menschen zum Gehorsam zu zwingen, braucht es Angst. Dieselbe Angst, die schon bei Corona funktioniert hat. Die von der Regierung geförderten Wissenschaftler liefern die Studien, die von der Regierung finanzierten Medien die Schlagzeilen. Das Ergebnis soll die Unterwerfung und Ausbeutung der Bevölkerung sein. Wie in der Plandemie.
Die Klimamafia bringt zwar keine Menschen mit einer Genspritze um. Aber sie zerstört systematisch die wirtschaftliche Grundlage unserer Gesellschaften durch Deindustrialisierung, CO2-Steuern, Verbote und den Zwangsumbau der Wirtschaft in eine staatlich gesteuerte Planwirtschaft. Was unsere Gesellschaften in die Armut stürzen wird. Und die Armut ist am Ende des Tages ebenso tödlich wie die Nebenwirkungen der Genspritze. Die Leugner von damals lagen mit allem richtig. Die Leugner von heute werden wieder richtig liegen. Denn der Klimawandel ist ein natürliches und zyklisches Phänomen, das seit Jahrmillionen existiert. Wir werden mit ihm leben, so wie unsere Vorfahren mit ihm gelebt haben.





