Grippe-Welle 2022 verursachte höhere Übersterblichkeit als jede Corona-Welle

Symbolbild: KI

Erinnern Sie sich an die Zeit, als die Grippe plötzlich aus den Statistiken verschwand und jeder Tote mit „positivem“ Corona-Test als Corona-Opfer galt, unabhängig von der eigentlichen Todesursache? Eine neue Studie zeigt nun, dass die stärkste Übersterblichkeit in Deutschland 2022 während einer Grippewelle auftrat und diese die COVID-Wellen klar übertraf.

Die Untersuchung von Ursel Heudorf vom MDRO-Netzwerk Rhein-Main und Bernd Kowall vom Universitätsklinikum Essen erschien am 17. Juni 2026 in der Fachzeitschrift PLOS ONE. Die Forscher wollten prüfen, ob die hohe Übersterblichkeit des Jahres 2022 bundesweit mit der Grippewelle am Jahresende zusammenhing. Diese Vermutung hatte sich bereits in einer früheren Analyse für Frankfurt am Main bestätigt, wo die zusätzlichen Todesfälle 2022 nicht den Corona-Wellen, sondern einer intensiven Influenza-Welle in den letzten sechs Wochen des Jahres zugeschrieben wurden. Wobei mich das im Nachhinein wundert, damals hieß es doch, die Grippe sei während der Plandemie völlig verschwunden.

Die Wissenschaftler griffen auf die Daten des Statistischen Bundesamts zu Todesfällen, Bevölkerungszahlen und wöchentlichen Meldungen zu SARS-CoV-2 sowie Influenza zurück. Sie berechneten standardisierte Mortalitätsverhältnisse mit zwei unterschiedlichen Methoden zur Schätzung der erwarteten Sterbefälle. Ein Wert über 1 bedeutet mehr Tote als statistisch zu erwarten gewesen wären. Die erste Methode nutzte die durchschnittliche Sterblichkeit der Vor-Pandemie-Jahre 2016 bis 2019, die zweite berücksichtigte zusätzlich den Trend steigender Lebenserwartung durch exponentielle Extrapolation.

Das Jahr 2022 wies die höchste Übersterblichkeit der gesamten untersuchten Periode auf. Mit der ersten Methode lag das Verhältnis bei 1,069, mit der zweiten bei 1,094. Das entsprach je nach Berechnung rund 68.000 bis über 91.000 zusätzlichen Todesfällen. Doch der entscheidende Peak erfolgte nicht während der Corona-Wellen, sondern in der Grippe-Welle von Kalenderwoche 47 im Jahr 2022 bis Woche 1 im Jahr 2023. Dort lag das Mortalitätsverhältnis 1,252 beziehungsweise 1,374, höher als in jeder einzelnen SARS-CoV-2-Welle davor. Die durchschnittliche Zahl der wöchentlichen Übersterblichkeitsfälle war in dieser Grippeperiode am größten. Fast die Hälfte der gesamten Übersterblichkeit des Jahres 2022 entfiel auf diese wenigen Wochen am Jahresende. Besonders stark betroffen waren Menschen ab 70 Jahren.

Diese Übersterblichkeit trat zu einem Zeitpunkt auf, zu dem die Corona-Impfkampagne bereits seit Ende 2020 lief und große Teile der Bevölkerung mehrfach „geimpft“ waren. Während der Hochphase der Plandemie-Maßnahmen und der anlasslosen Massentests auf SARS-CoV-2 waren die Influenza-Meldungen fast verschwunden. Gleichzeitig wurden Todesfälle bei „positivem“ Corona-Test sehr großzügig dem Virus zugerechnet, auch wenn andere Erkrankungen oder Umstände im Vordergrund standen. Wer mit „positivem“ Test von einer Dampfwalze überfahren wurde, galt als „Corona-Toter“. Dieser Trick ließ Corona als einzigartige und weitaus gefährlichere Bedrohung erscheinen als die vertrauten saisonalen Atemwegserkrankungen. Oder eben die Grippe.

Die neue Studie ruiniert das offizielle Narrativ mit den Gesamtsterblichkeitsdaten. Die Grippe verursachte eine höhere Übersterblichkeit als die vorherigen Corona-Wellen. Die Autoren weisen darauf hin, dass ihre Analyse keine direkte Kausalität zwischen Grippeinfektionen und den zusätzlichen Todesfällen nachweisen kann, dennoch ist die zeitliche Übereinstimmung mit den Influenza-Meldungen auffällig und übertrifft die Korrelationen zu den Corona-Wellen deutlich. Die Ergebnisse blieben bei beiden Berechnungsmethoden und über alle Altersgruppen hinweg stabil.

Die Behauptung, Corona sei weitaus schlimmer als die gewöhnliche Grippe und dürfe nicht damit verglichen werden, hält einer Überprüfung mit den bundesweiten Sterblichkeitsdaten für 2022 nicht stand. Die Studie passt zu Beobachtungen des europäischen Überwachungssystems EuroMOMO, das Ende 2022 ebenfalls einen Peak der Übersterblichkeit bei hoher Influenza-Aktivität verzeichnete.

Interessant an der Studie ist auch, dass die offizielle Corona-Sterblichkeit im Untersuchungszeitraum Ende 2021 ihren Höhepunkt erreichte. Nach dem Beginn der „Impfkampagne“. Man hätte eigentlich erwarten müssen, dass die Sterblichkeit 2020 die höchsten Opferzahlen der Todesseuche gefordert hätte, als DasVirus™ auf eine ungeschützte Bevölkerung traf. Aber jetzt einen Zusammenhang zu sehen zwischen der heilsbringenden Genspritze und dem Anstieg sowohl von Coronatoten als auch der Gesamtübersterblichkeit, das wäre zu viel der Verschwörungstheorie. Die „Impfgegner“ hatten ja von Anfang an vor der Schädigung des Immunsystems durch die Genspritze gewarnt. Und ein ruiniertes Immunsystem täte sich dann auch mit der gewöhnlichen Grippe schwer …

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