Bleibt Ungarn Festung gegen Massenmigration? 87 Prozent der Bürger fordern strikten Kurs

(C) Report24/KI

Die ungarische Bevölkerung steht wie eine unbezwingbare Mauer hinter einem strikten Anti-Migrations-Kurs. Sagenhafte 87 Prozent der Ungarn lehnen eine ungesteuerte Einwanderung aus ärmeren Ländern außerhalb Europas rigoros ab oder wollen diese auf ein absolutes Minimum beschränkt sehen. Zu diesem eindeutigen Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung des ungarischen Republikon-Instituts, die auf den Daten des European Social Survey (ESS) basiert.

Während die anhaltende Massenzuwanderung immer mehr europäische Länder ethnisch transformiert, regt sich in immer mehr Staaten der Unmut in der Bevölkerung darüber. Besonders migrationskritisch erweist sich dabei Ungarn, dessen Bürger die Zuwanderung aus ärmeren Nicht-EU-Staaten mit deutlicher Mehrheit ablehnen. Die Zahlen zeigen eine historische Konstanz, die alle Versuche des medialen und politischen Mainstream-Etablissements im Westen Lügen straft, die ungarische Haltung als bloßes Resultat von Regierungspropaganda darzustellen. Schon im Jahr 2011 plädierten 85 Prozent der Ungarn für keine oder nur sehr wenige Einwanderer. Während der Migrationskrise 2015 stieg dieser Wert auf 87 Prozent an und verharrt auch heute stabil auf diesem Niveau. Die strikte Haltung ist tief im kollektiven Bewusstsein der ungarischen Gesellschaft verankert.

Grafik: European Social Survey (ESS)

Betrachtet man die offiziellen Daten der Erhebung (ESS Round 11 Multilevel Data), wird das gewaltige Gefälle innerhalb Europas deutlich. Ungarn führt den EU-Index zur Ablehnung illegaler Migration mit einem Spitzenwert von 3,63 souverän an. Fast die Hälfte der ungarischen Bevölkerung gibt an, überhaupt keine Migranten aus ärmeren Nicht-EU-Staaten ins Land lassen zu wollen, während weitere 40 Prozent nur sehr wenige erlauben würden. Ganz anders präsentiert sich die Lage in den westeuropäischen Ländern, wo die jahrzehntelange linke Indoktrination und die Politik der offenen Grenzen tiefe Spuren hinterlassen haben.

Österreich hebt sich im DACH-Raum spürbar ab und zeigt sich deutlich skeptischer als die Nachbarn. Die Alpenrepublik rangiert mit einem Indexwert von 3,16 im oberen Drittel der migrationskritischen Nationen und liegt statistisch deutlich näher bei den osteuropäischen Staaten als bei den westeuropäischen Ländern. Rund 20 Prozent fordern hier den kompletten Aufnahmestopp. Deutschland und die Schweiz bilden hingegen das Schlusslicht der Vernunft. In beiden Ländern plädiert jeweils nur ein verschwindend geringer Teil der Bevölkerung von weit unter 10 Prozent für die Option, gar keine Migranten aufzunehmen. Die dortige relative Mehrheit spricht sich stattdessen nach wie vor dafür aus, einige oder gar viele Personen aus ärmeren Drittstaaten aufzunehmen.

Diese Zahlen haben auch eine unmittelbare politische Wirkung für die aktuelle politische Transformation in Ungarn. Nach dem Ende der Ära von Viktor Orbán und dem Machtantritt der neuen Regierung unter Premierminister Péter Magyar hatten die Linken im westlichen Europa auf ein Einknicken Budapests in Sachen Asylmigration gehofft. Doch die Realität der Daten zwingt auch die neue Führung zur Kontinuität. Ein Aufweichen der Migrationspolitik wäre in Ungarn politischer Selbstmord.

Magyar und sein Innenminister Gábor Pósfai haben bereits klargestellt, dass Ungarn den umstrittenen EU-Migrationspakt in seiner aktuellen Form strikt zurückweist. Es wird keinen nationalen Umsetzungsplan geben, solange Brüssel an verpflichtenden Umverteilungsquoten oder Strafzahlungen festhält. Zudem hat die Regierung rigoros durchgegriffen und das bisherige Gastarbeiter-Programm für Drittstaaten komplett ausgesetzt – es gibt derzeit kein einziges Herkunftsland außerhalb der EU, dessen Bürger dieses Visum beantragen können.

Die Analyse verdeutlicht, dass die osteuropäischen Staaten – allen voran Ungarn, gefolgt von Slowenien, Polen und der Slowakei – ein völlig anderes Verständnis von nationaler Souveränität und dem Schutz der eigenen Kultur pflegen als das demografisch erodierende Westeuropa. Während Deutschland, Österreich und die Schweiz weiterhin den Pfad der ethnischen und kulturellen Selbstaufgabe beschreiten, bleibt Ungarn die unerschütterliche Speerspitze im Kampf für ein Europa der Vaterländer.

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