Energieminister Ed Miliband hat mit einer einzigen Unterschrift die Empfehlungen seiner eigenen Experten ignoriert und den Bau der „One Earth Solar Farm“ genehmigt – ein 4.000 Hektar großes Megaprojekt auf erstklassigem Ackerland. Es ist der vorläufige Höhepunkt eines ideologisch getriebenen „Net Zero“-Feldzuges, der den ländlichen Raum zur Industriezone degradiert.
Dass die britische Labour-Regierung unter Hochdruck an ihrer katastrophalen Netto-Null-Politik arbeitet, ist weithin bekannt. Doch nun wird die Zerstörung des Landes im Namen der Klimareligion auf die Spitze getrieben. Das „One Earth“-Projekt, das nach Fertigstellung das zweitgrößte Solarkraftwerk Großbritanniens sein wird, soll sich über ein riesiges Gebiet an der Grenze zwischen Nottinghamshire und Lincolnshire erstrecken. Das Problem: Die staatlichen Planungsinspektoren hatten nach eingehender Prüfung ausdrücklich vor dem Projekt gewarnt.
Die Warnliste der Inspektoren war lang und detailliert. Sie warnten vor unwiderruflichen Schäden für die Umwelt, der Gefährdung historischer Bausubstanz und massiven Lebensqualitätseinbußen für die Anwohner. Der Sozialist Miliband wischte diese Bedenken beiseite. Kritiker vermuten dahinter keine sachliche Abwägung, sondern eine politische „Eil-Aktion“: Miliband wolle so viele dieser Projekte wie möglich genehmigen, bevor sich die Machtverhältnisse im Kabinett ändern könnten. Für die Regierung ist es ein reines Zahlenspiel für die sogenannte „Klimabilanz“, doch für die betroffenen Regionen ist es ein Diktat von oben, das jegliche lokale Selbstbestimmung ignoriert.
Ed Miliband has approved Britain’s second-largest solar farm after overruling opposition from his own inspectors. The Energy Secretary granted planning permission to the One Earth Solar Farm development to be built on prime farmland across Nottinghamshire and Lincolnshire.… pic.twitter.com/BfFMEG2tCB
— Net Zero Watch (@NetZeroWatch) July 9, 2026
Ein weiterer Skandal ist der Standort des Projekts. Es handelt sich um „Prime Farmland“ – erstklassigen Boden, der eigentlich der Lebensmittelproduktion dient. In einer Zeit, in der die globalen Lieferketten fragil sind und die Preise für Grundnahrungsmittel steigen, ist die Entscheidung, 4.000 Hektar produktives Ackerland unter Solarmodulen zu begraben, ein Wahnsinn. Oppositionspolitiker wie Claire Coutinho mahnen zu Recht: „Lebensmittelsicherheit ist nationale Sicherheit.“ Doch die Labour-Regierung ist entschlossen, die heimische Erzeugung zu opfern, um stattdessen auf eine Umwidmung des ländlichen Raums zu setzen, die den Agrarsektor schwächt und die Importabhängigkeit weiter erhöht.
Wer profitiert eigentlich? Die „One Earth Solar Farm“ ist vollgestopft mit Solarmodulen, die zu einem Großteil in China produziert werden. Während chinesische Konzerne und große Investoren von den massiven Subventionen profitieren, tragen die Bürger vor Ort die Last. Dörfer wie North Clifton werden regelrecht von der Anlage eingekesselt – ihre Bewohner blicken künftig auf Zäune und Industrieglas statt auf Felder. Eine Entschädigung für den massiven Wertverlust ihrer Immobilien gibt es für die Eigentümer nicht.
This is a subsidy farm, not a solar farm.
— Catherine McBride OBE (@CeeMacBee) July 11, 2026
Without government subsidies it would not be built.
Your taxes are subsidising farmland destruction. https://t.co/sBuV22V86B
Die Botschaft der Regierung ist klar: Die Interessen der Landbevölkerung und die Bewahrung des ländlichen Erbes haben gegenüber der Netto-Null-Agenda keinen Platz mehr. Mit der gleichzeitigen Ankündigung, künftige Konsultationsprozesse bei Großprojekten zu verkürzen, macht die Regierung deutlich: Man will nicht mehr diskutieren. Man will vollendete Tatsachen schaffen – koste es, was es wolle.





