Nach der verheerenden Flutkatastrophe im Grenzgebiet von Nepal und Tibet zeichnet sich die Ursache immer klarer ab. Neue Satellitenaufnahmen zeigen einen gewaltigen Bergsturz am Langtang Lirung, bei dem auch Teile des darüberliegenden Gletschers mitgerissen wurden. Für die vielerorts verbreitete Behauptung, der „Klimawandel“ habe die Katastrophe ausgelöst, gibt es hingegen weiterhin keinen Nachweis.
Kurz nach der Katastrophe vom 26. August war auf den verfügbaren Satellitenbildern vor allem der Abbruch großer Eis- und Felsmassen am Langtang Lirung zu erkennen. Wolken und Staub erschwerten jedoch den Blick auf den eigentlichen Ausgangspunkt. Neue Aufnahmen zeigen nun wesentlich deutlicher, was sich an dem mehr als 7.200 Meter hohen Berg abgespielt hat: Unterhalb des Gletschers brach eine gewaltige Masse des Grundgesteins weg und riss das darüberliegende Eis mit sich.
Die Associated Press beruft sich dabei auf Auswertungen der Geomorphologen Kristen Cook von der Université Grenoble Alpes und Dan Shugar von der University of Calgary. Demnach zeigen die späteren Satellitenbilder einen erheblichen Bruch des Grundgesteins unter dem Gletscher. Der Bergsturz setzte anschließend eine Lawine aus Felsbrocken, Eis und Geröll in Bewegung, die ins Tal raste.
For all the usual suspects whining that "climate change" caused the flood in Tibet, it turns out that it was caused by a collapse of the bedrock, not by melting glaciers.
— Willis Eschenbach (@WEschenbach) August 30, 2026
Ooops …
w.https://t.co/bIcBfVoMkq
Gewaltige Massen aus Fels, Eis und Wasser
Der US Geological Survey hatte bereits unmittelbar nach der Katastrophe festgestellt, dass der Abbruch am Langtang Lirung die anschließende Flut ausgelöst hatte. Die Mischung aus Eis, Wasser, Felsbrocken und Geröll raste durch die Täler von Lende Khola und Trishuli und legte fast 100 Kilometer zurück. Auf ihrem Weg nahm sie weiteres Wasser und Geröll mit sich. Der Absturz war so gewaltig, dass seismische Stationen ein Signal der Magnitude 5,2 registrierten. Auch die Europäische Weltraumorganisation ESA beschreibt den Abbruch am Langtang Lirung als Ausgangspunkt der Katastrophe.
Der „Klimawandel“ war schnell zur Stelle
Report24 hatte bereits nach der Katastrophe darauf hingewiesen, dass die üblichen Klimawandel-Erklärungen der tatsächlichen Ursachenforschung vorauseilten. Weder außergewöhnliche Niederschläge noch der Ausbruch eines großen Gletschersees konnten damals als Auslöser festgestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings noch nicht vollständig sichtbar, wie groß der Abbruch am Berg tatsächlich gewesen war. Die neuen Satellitenbilder bringen hier mehr Klarheit. Es war nämlich nicht einfach nur das Eis, welches sich vom Langtang Lirung löste. Vielmehr brach eine große Gesteinsmasse aus dem Berg und riss den darüberliegenden Gletscher mit.
A MASSIVE chunk of glacier collapsed, visible on satellite imagery from Aug 26.
— Soar (@SoarAtlas) August 27, 2026
You can compare it yourself with the slider: 👉 https://t.co/TnCj0muRas
The section that broke away measures roughly 930 metres long, leaving a huge scar on the mountain.#Nepal #Flood #China pic.twitter.com/dPl3exYKum
Doch den Klimawahnsinnigen ist so etwas weitestgehend egal. Immer wieder werden tödliche Naturkatastrophen für die eigene Ideologie instrumentalisiert – auch wenn die eigentlichen Ursachen noch gar nicht feststehen. Das jüngste Unglück im nepalesisch-tibetanischen Grenzgebiet ist ein weiteres Beispiel dafür.
