Studie zeigt: Das wichtigste Treibhausgas kühlt die Ozeane

(C) Report24/KI

Wasserdampf gilt als das wichtigste Treibhausgas in der Atmosphäre. Eine aktuelle Studie befasst sich mit den Auswirkungen auf die Ozeantemperaturen – und kommt auf höchst interessante Ergebnisse. Denn gerade an der Meeresoberfläche führt der Dampf zu einer Abkühlung und nicht etwa zu einer Erwärmung. Eine weitere Variable, welche in den Klimamodellen bislang nicht berücksichtigt wird.

Eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung, die unter dem Titel „The Effect of Water Vapor and Solar Zenith Angle on Oceanic Diurnal Warming“ im Fachjournal Geophysical Research Letters veröffentlicht wurde, stellt das gängige Narrativ der stetigen Erwärmung durch Treibhausgase infrage. Im Fokus steht Wasserdampf, das mit Abstand häufigste und wirkungsvollste Treibhausgas unserer Atmosphäre. Die Ergebnisse der Forscher belegen, dass eine massive Zunahme dieses Gases an der Meeresoberfläche nicht zu einer weiteren Erhitzung, sondern zu einer Abkühlung führt.

Die täglichen Temperaturschwankungen an der Ozeanoberfläche können von morgens bis abends mehr als 5 Grad Celsius betragen. In den hohen Breitengraden, wo die Wasserdampfkonzentration in der Atmosphäre mit 100 bis 1000 ppm relativ gering ausfällt, trägt das Gas etwa 0,1 Grad zu dieser tageszeitlichen Erwärmung bei. In den Tropen hingegen erreicht die Konzentration extreme Werte von bis zu 40.000 ppm. Trotz dieser vierzigfachen Menge an Wasserdampf bleibt ein zusätzlicher Erwärmungseffekt vollständig aus. Die Daten zeigen stattdessen einen kühlenden Effekt von 0,2 bis 0,3 Grad Celsius.

Eine massive Zunahme des wichtigsten Treibhausgases führt somit nachweislich zu einer Abkühlung der Ozeanoberfläche. Diese Beobachtung widerspricht damit der permanent verbreiteten Behauptung, dass ein Anstieg von Treibhausgasen zwingend die globalen Ozeane aufheizt. Anders sieht es natürlich aus, wenn der Wasserdampf (wie bei der Hunga-Tonga-Eruption, Report24 berichtete) in die Stratosphäre geblasen wird.

Die Studie macht damit deutlich, dass die spektrale Verteilung der Sonneneinstrahlung in Kombination mit dem atmosphärischen Wasserdampf und dem Sonnenzenitwinkel zu völlig anderen Temperaturverläufen führt als bisher propagiert. Viele der gängigen, auf statischen Parametern beruhenden Klimamodelle scheitern daran, diese Vorgänge korrekt abzubilden. Die oberste Wasserschicht ist dabei die entscheidende Schnittstelle für den Wärmeaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre. Wenn Modelle diese grundlegenden physikalischen Prozesse und die tatsächliche Absorption der Sonnenenergie in der Wassersäule nicht präzise erfassen, verzerren sie unweigerlich die Einschätzung des gesamten Wärmehaushalts der Erde.

Diese Studie ist damit ein weiterer Nagel im Sarg der allgegenwärtigen, auf unzureichenden, auf ständige Erwärmung programmierten Modellen beruhenden Klimapropaganda. Das globale Klima ist nämlich viel komplexer und vielschichtiger, als es uns die Anhänger der Klimareligion weismachen wollen. Und nun ist eine weitere – bislang unbekannte – Variable hinzugekommen, die bislang nicht berücksichtigt wurde.

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