In Tschechien wird die angebliche „Klimakrise“ für beendet erklärt und der „Kampf gegen den grünen Irrsinn“ aufgenommen. Indien wiederum hat seine Bewerbung für die Abhaltung der UN-Klimakonferenz 2028 zurückgezogen und signalisiert einen Kurswechsel. Damit verliert die Klima-Religion weitere Gläubige.
Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) ist empört, dass „Klimapolitik nicht zu den Prioritäten der Drei-Parteien-Koalition von Premier Andrej Babiš gehört“. Ausgerechnet die Autofahrerpartei trage in der Regierung die Verantwortung für das Umweltministerium.
Tschechien beendet Klima-Hysterie
Deren Chef, Außenminister Petr Macinka, erklärte unmittelbar nach seiner Ernennung die „Klimakatastrophe“ schlichtweg „für beendet“. Infolgedessen ließ er gleich mehrere Arbeitsgruppen auflösen, die sich mit der Klimapolitik befassten. Einschlägigen „Forschungseinrichtungen“, also den Klimahysterikern, wurden Mittel gestrichen.
Filip Turek, der kantige Ehrenpräsident der Autofahrer-Partei, habe – so der MDR – eine der bekanntesten Umweltorganisationen des Landes in die Nähe von Terroristen rückte. Turek ist nun offizieller tschechischer Regierungsbeauftragter für den European Green Deal.
Und dass sich Außenminister Macinka über die Grünen lustig macht, grenzt für den MDR natürlich an Blasphemie. Als zwei Abgeordnete der Grünen im Parlament eine Diskussion zu den hohen Temperaturen verlangten, sagte Macinka: „Tja, im Sommer ist es heiß, im Winter ist es kalt und in der Nacht ist es dunkel.“
Allerdings hat sich die aktuelle tschechische Regierung nicht nur unter dem Einfluss der Autofahrer-Partei dem „Kampf gegen den grünen Irrsinn“ verschrieben. Auch Premier Babiš von der populistischen ANO-Bewegung lässt keine Gelegenheit aus, um gegen die „Klimaziele“ der EU zu Felde zu ziehen. Sie seien ein großer Fehler und müssten durch „gesunden Menschenverstand“ ersetzt werden.
Indien steigt aus Klima-Maschinerie aus
Klimabewegte Vertreter der Mainstream-Medien versuchten, die Information unter dem Tisch zu halten. Bereits im April hatte Indien erklärt, die 2023 angekündigte Bewerbung für die UN-Klimakonferenz, die COP33, zurückzuziehen. Das hat große Symbolkraft.
Zwar wurde diplomatisch beschwichtigt, man werde sich aber weiterhin konstruktiv an internationalen Klimamaßnahmen beteiligen. Allerdings habe man die Kosten der zuvor zugesagten vollständigen Energiewende für eine aufstrebende Volkswirtschaft durchgerechnet – und sie als zu hoch eingestuft.
Indien ist in den letzten Jahren immer mehr ergrünt (wohl auch dank des zusätzlichen CO2) und zeigte dabei keine Erhöhung der Temperaturen. Gleichzeitig kämpft das Land traditionell mit Energiemangel.
Man hatte in diesem Zusammenhang lange auch auf Solar- und Windenergie gesetzt. Realistisch wurden nun aber festgestellt, dass mit dem Flatterstrom der „Erneuerbaren“ keine stabile Versorgung zu gewährleisten ist.
Man setzt deshalb nun auf einen pragmatischen Mix, verstärkt erneut Kohle- und Gaskraftwerke (wir haben berichtet). Die Konsequenz ist eine Distanzierung von den religiösen restriktiven Vorgaben des globalen Netto-Null-Kurses der UN-Konferenzen.






