Die Muslimbruderschaft und ihre linken Verbündeten in Europa verkaufen den Islam als Hochkultur, als antikolonial und als gerechten Befreiungskampf in „Palästina“. Keine dieser Behauptungen hält der Geschichte stand. Hinter der Fassade der „Religion des Friedens“ steckt arabisch-islamischer Kolonialismus, der Völker unterwarf, ausbeutete und ihre Kulturen auslöschte.
Aber bevor mir jemand „Islamophobie“ vorwerfen kann, lasse ich einen Ex-Muslim sprechen. Mosab Hassan Yousef, Sohn eines Hamas-Gründers und inzwischen scharfer Kritiker des Islam, schreibt auf X (twitter):
„Muslime prahlen gern mit dem Goldenen Zeitalter der Wissenschaft. Al-Khwarizmi habe die Algebra erfunden, Ibn Sina die Medizin, Al-Razi die Chemie. Doch keiner von ihnen war Araber. Alle drei waren Perser aus Ländern, die mit dem Schwert erobert worden waren. Die Araber versklavten ihre Frauen, raubten ihr Gold, plünderten ihre Städte und klebten danach ihren eigenen Namen auf die Leistungen der Besiegten und nannten es „islamisch“. Es war nie ihres.“
Muslims love to brag about the golden age of science,
— Mosab Hassan Yousef (@MosabHasanYOSEF) August 6, 2026
Al-Khwarizmi invented algebra, Ibn Sina medicine, Al-Razi chemistry.
None of them were Arab. All three were Persians from lands conquered by the sword.
The Arabs enslaved their women, stole their gold, looted their…
Die historischen Fakten bestätigen ihn. Al-Khwarizmi stammte aus Choresmien, einem Teil des Großiran. Er war persischer Herkunft und arbeitete im Bagdad der Abbasiden, nachdem arabische Heere die Region unterworfen hatten. Ibn Sina, im Westen als Avicenna bekannt, wurde in einer persischen Familie nahe Buchara im Samaniden-Reich geboren. Al-Razi kam aus Ray bei Teheran und sprach Persisch als Muttersprache. Ihre Heimat war im 7. und 8. Jahrhundert von arabisch-muslimischen Armeen erobert worden.
Die Eroberer brachten nicht etwa eine blühende Wissenschaftskultur mit. Sie kamen mit dem Schwert und brachten die Jizya und die totale Unterwerfung. Die wissenschaftlichen Fortschritte des Islam beruhen auf der Ausbeutung unterworfener Wissenschaftler. Was uns heute als „islamische“ Leistung verkauft wird, war in Wahrheit die Fortsetzung älterer persischer, griechischer und indischer Arbeiten unter arabischer Herrschaft. Die Unterworfenen brachten die Wissenschaft voran, die Araber setzten ihren Stempel darauf und reklamierten den Ruhm. Das ist keine Kulturleistung. Das ist Kolonialismus mit religiöser Rechtfertigung.
Ebenso erfunden ist der angeblich antikoloniale Charakter des Islam. Der Islam entstand in Arabien und dehnte sich durch Eroberungskriege aus. Vom Maghreb bis nach Zentralasien wurden Völker unterworfen, Sprachen verdrängt und Kulturen arabisiert. Berber, Kopten, Nubier, Perser – alle verloren ihre alte Identität. Der Islam war nie der Gegner des Kolonialismus. Er ist selbst eines der erfolgreichsten Kolonialprojekte der Geschichte. Wer heute behauptet, der aus Arabien kommende Islam sei antikolonial, verdreht die Tatsachen um 180 Grad (die Grünen würden sagen, um 360 Grad).
Kommen wir zur Propagandalüge des „Befreiungskampfes in Palästina“. Die palästinensische Identität ist eine strategische Erfindung. Der erste und oberste Palästinenser, Yassir Arafat, wurde 1929 in Kairo geboren, seine Familie hatte ägyptische Wurzeln. Der Begriff „Palästinenser“ im heutigen Sinne wurde in den 1960er Jahren von der PLO und der Muslimbruderschaft in den öffentlichen Diskurs eingeführt.
Ein führender PLO-Funktionär, Zuheir Mohsen von der As-Sa’iqa-Fraktion, sagte 1977 im Interview mit der niederländischen Zeitung Trouw ganz offen, das palästinensische Volk existiere nicht. Zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrern und Libanesen gebe es keine Unterschiede. Alle seien Teil der arabischen Nation. Nur aus politischen und taktischen Gründen spreche man heute von einer separaten palästinensischen Identität, weil die arabischen Interessen es verlangten, um dem Zionismus entgegenzutreten. Die Gründung eines palästinensischen Staates diene der Fortsetzung des Kampfes gegen Israel. Sobald „Palästina“ befreit sei, müsse die Wiedervereinigung mit Jordanien folgen.
Der Terror gegen Juden ist kein Befreiungskampf. Er ist ein Instrument arabischer und islamistischer Expansion. Die „palästinensische Sache“ dient dazu, den jüdischen Staat zu delegitimieren und den arabisch-islamischen Anspruch auf die Region durchzusetzen.
Der Islam ist eine auf weltweite Dominanz ausgerichtete totalitäre Ideologie. Er will alle Lebensbereiche kontrollieren. Recht, Familie, Sexualität, Denken. Abweichler werden nicht geduldet. Apostasie (der Abfall vom Islam) steht unter Todesstrafe. Gedankenfreiheit, die basale Voraussetzung für jede wissenschaftliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung, existiert in dieser Ideologie nicht. Die Geschichte zeigt: Wo der Islam die Macht übernimmt, verschwinden offene Gesellschaften, verschwindet die Freiheit. Europa sollte sich nicht länger von der muslimischen Propaganda von Muslimbrüdern und deren Verbündeten täuschen lassen. Ein erster Schritt wäre es, dem Islam den Status einer Religionsgemeinschaft abzuerkennen und ihm so entgegenzutreten, wie man anderen totalitären Ideologien entgegengetreten ist. Das wäre keine „Islamophobie“, das ist die reine Selbsterhaltung.





