MFG entlarvt behauptete Pandemie: Österreich gemeinsam wieder aufbauen!

Bild: MFG Österreich

Die Pressekonferenz am 11. November in Ben´s Café stand im Zeichen des Widerstands, des Mutes und der Hoffnung. Gefordert wurde der sofortige Stop aller Corona-Massnahmen. MFG-Schwerpunkte werden Pflegereform und Gründung einer Arbeitnehmer-Interessensvertretung sein. Univ. Prof. Sönnichsen klärte über medizinische Sachverhalte auf. Dr. Pöttler versprach: „Wir werden das gemeinsam durchstehen!“

Von Siri Sanning

Im politischen Spektrum Österreichs fehlt eine Kraft, die sich für Demokratie und Grundrechte einsetzt, den wissenschaftlichen Diskurs und freie Meinungsäußerung fördert. Deshalb haben wir diese Partei gegründet um ein Gegengewicht zu den maßlosen, schädlichen, einseitigen, gesetzwidrigen und wissenschaftswidrigen Maßnahmen bilden zu können. Unser Ziel ist die Widerherstellung unserer Grundrechte und unserer angeschlagenen Demokratie.

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RA Dr. Michael Brunner

Rechtsanwalt Michael Brunner, Bundesparteiobmann der MFG, hält unter Berufung auf Prof. Dr. John Ioannidis, welcher bei COVID-19 eine globale IFR von lediglich 0,15 ermittelt hatte, erneut fest, dass mangels Gefährdungslage keinerlei Grund für einschränkende Corona-Massnahmen gegeben ist. Eine direkte oder indirekte Impfpflicht als Voraussetzung für den Eintritt in das öffentliche oder berufliche Leben ist, so betont er, diskriminierend und rechtlich unzulässig: „Dies wurde bereits durch die Resolution des Europarates Nr. 2361 vom 27.1.2021 festgestellt.“

„Wir befinden uns heute in der Testphase III“

Abgesehen vom Umstand, dass die Impfung gegen Covid-19 keine sterile Immunität herstellen kann – sie ist keine Impfung im klassischen Sinn – ist ihre lediglich bedingte Zulassung im Sinne der EU-Verordnung Nr. 507 aus 2006 von besonderer Relevanz: „Wir befinden uns heute in der Testphase III.“ Wesentliche Studien zu den Covid-19-Impfstoffen, beispielsweise zu mittel-und langfristigen Auswirkungen, Fertilität, Karzinogenität, Wechselwirkungen mit Medikamenten usw. fehlen. „Niemand,“ so der Rechtsanwalt, „darf gezwungen werden, sich mit einer bedingt zugelassenen Substanz injizieren zu lassen, die selbst dazu noch keinen Schutz vor der Infektion verleiht.“

Mit Stand 9. November 2021 wurden in der EMA Datenbank 17.252 Todesfälle (Verdachtsfälle im zeitlichen Zusammenhang) und 1.142.831 Impfschadensfälle gesamt gemeldet. Der Rechtsanwalt hält mit Verweis auf den Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs Pharmig fest, dass es sich dabei um maximal 10 Prozent aller tatsächlich aufgetretenen Fälle handelt.

Es ist eine behauptete Pandemie

Brunner: „Wie Sie alle wissen, basiert die behaupete Pandemie auf Testergebnissen, auf Ergebnissen des PCR-Tests, der aber erwiesenermaßen keine Infektion nachweisen kann und auch für diagnostische Zwecke nicht zugelassen ist. Sondern nur im Rahmen der Abklärung durch einen Arzt zusätzlich Verwendung finden darf. Dies hat bereits die WHO im Jänner 2021 festgestellt. Auch das Verwaltungsgericht Wien in seinem Erkenntnis vom 24.3.2021. Und ich darf hier auch den seinerzeitigen Leiter der AGES zitieren, Herr Professor Allerberger, der gesagt hat, kurz bevor er in die Pension geschickt wurde: ‘Hätten wir nicht getestet, hätte wohl niemand was von einer Pandemie bemerkt.’“

Die Bevölkerung wird in den Ruin getrieben

Die Bevölkerung, so der Rechtsanwalt, wird von der Regierung unter massiven Druck gesetzt, sich aus Angst um die Existenz, Angst vor Armut und vor dem Ausschluss aus dem öffentlichen Leben einer fragwürdigen Injektion mit ungewissem Ausgang zu unterziehen. Dadurch wird in einem noch nie dagewesenen Ausmaß unverhältnismäßig in die Grund – und Freiheitsrechte der Menschen eingegriffen. Durch die G-Regeln am Arbeitsmarktservice wird dieser Druck zusätzlich verstärkt. „Die Bevölkerung wird in den Ruin, in die Existenzlosigkeit getrieben,“ kritisiert Brunner. Alle Benachteiligungen Ungeimpfter müssen, so lautet seine Forderung, müssen sofort aufgehoben werden.

Im Folgenden zitiert der MFG-Bundesparteiobmann aus dem mehr als einhundert Seiten umfassenden Rechtsgutachten „Freiheitseinschränkungen für Ungeimpfte. Die Verfassungswidrigket des indirekten COVID-19-Impfzwangs“ von Prof. Dr. Dietrich Murswiek vom 4. Oktober 2020 (Hervorhebungen durch Redaktion).

Alle Benachteiligungen Ungeimpfter sind sofort aufzuheben!

„Diese Freiheitseinschränkungen verletzen das Recht auf allgemeine Handlungsfreiheit und weitere Grundrechte, denn sie lassen sich nicht rechtfertigen. Das offizielle Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Covid-19-Epidemie einzudämmen, um eine Überlastung der Intensivstationen zu vermeiden. Zu diesem Zweck sind die 2G und 3G Regeln schon deshalb nicht erforderlich, weil, wie das Gutachten darlegt, eine Gefahr für die Überlastung der Intensivstationen nicht besteht. Soweit der Staat die 2G und 3G Regeln damit rechtfertigen will, dass sie der Minimierung der schweren Krankheitsverläufe und Todesfälle dienten, geht es nicht um Gefahrenabwehr, sondern um Optimierung des Gesundheitszustands im Sinne einer Risikovorsorge. Zu diesem Zweck darf die Freiheit von Menschen nicht eingeschränkt werden, die für diese Risken nicht verantwortlich sind.

Die Freiheit ist dem Einzenen nach dem Grundgesetz Kraft seiner Menschenwürde garantiert. Er erhält sie nicht erst dann von der Obrigkeit zugeteilt, wenn er beweisen kann, dass er vom Staat definierte Kriterien für seine Ungefährlichkeit erfüllt.

Indirekter Impfzwang ist Eingriff in das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit

„In ganz besonderem Maße unverhältnismäßig sind die mit den 2G und 3G Regeln bewirkten Freiheitseinschränkungen im übrigen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Denn in diesen Altersgruppen führt die Infektion mit SARS Cov 2 fast nie bzw. selten zu der Erforderlichkeit einer Intensivbehandlung. Diese Altersgruppen vom Zugang zum öffentlichen Leben auszuschließen oder ihnen den Zugang durch Tests zu erschweren, trägt zu einer Vermeidung der Überlastung der Intensivstationen praktisch nichts bei.

Mittels der Benachteiligung der Ungeimpften wird ein starker Druck auf die Ungeimpften ausgeübt, sich impfen zu lassen. Dieser Druck wirkt als indirekter Impfzwang. Der staatlich erzeugte Impfdruck ist verfassungsgesetzlich als Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht über die körperliche Unversehrtheit sowie als Eingriff in das Recht auf Leben und körperliche Unversehrheit einzustufen. Auch dieser Eingriff lässt sich weder mit dem Ziel, eine Überlastung der Intensivstationen zu vermeiden, noch mit dem Ziel, die Zahl der schweren Krankheitsverläufe zu minimieren, rechtfertigen. Der indirekte Impfzwang ist vor allem deshalb unverhältnismäßig, weil er das Selbstbestimmungsrecht der Betroffenen bezüglich ihrer körperlichen Integrität äußerst schwerwiegend einschränkt und ihnen schwerwiegende Lebens- und Gesundheitsrisken auferlegt. Zu ihrem eigenen Schutz vor Covid-19 darf der Staat die Menschen nicht zwingen. Zum Schutz anderer bedarf es grundsätzlich keines Impfzwanges, weil die Geimpften ja bereits durch die Impfung geschützt sind.“

Die Teilnahme an medizinischen Menschenversuchen darf nicht erzwungen werden

„Hinzu kommt, dass denkbare Langzeitrisken der neuartigen Covid-19-Vakzine noch gar nicht systematisch ermittelt werden konnten. Die massenhaften Impfungen haben insofern den Charakter eines riesigen Humanexperiments. Eind direkte Covid-19-Impfpflicht verstieße deshalb gegen die Menschenwürde. Beim indirekten Impfzwang ist jedenfalls in der Abwägung zu berücksichtigen, dass die Teilnahme an éinem medizinischen Menschenversuch nicht erzwungen werden darf.“

Forderungen der MFG:

  • absolute Freiwilligkeit der Impfung
  • Aufklärung derjenigen Personen, die sich dieser Behandlung unterziehen möchten (vollinhaltlich umfassend, 20-30 Min.)
  • Übernahme der Ansprüche der impfgeschädigten Personen oder der Hinterbliebenen, wenn eine solche Impfung zum Tod des Impfling geführt hat, durch den Staat
  • Rückübertragung der medizinischen Behandlung und der Medizin selbst in die Hände der Ärzte. Nicht die Politik hat die Medizin zu bestimmen, sondern die Ärzte haben die Menschen zu behandeln.
  • Unabhängige Kommission zur Überprüfung der gesamten Situation in den Spitälern, bestehend aus unabhängigen Rechtsanwälten, Staatsanwälten, Richtern und Ärzten
  • Offenlegung der Verträge zwischen Österreich und sämtlichen Impfherstellern
  • Einsetzung einer Kommission zur Prüfung der gesamten Fakten und Rechtslage der Geschehnisse in Österreich seit 16. März 2020 und die Haftbarmachung verantwortlicher Personen, die rechtswidrig und schuldhaft gehandelt haben.

Univ. Prof. Dr. Andreas Sönnichsen:

„Wir gaukeln eine Pandemie vor, die nicht existiert.“

Er hält fest, dass ein PCR-Test aufgrund seiner Spezifika, aber auch aufgrund allgemeiner testtheoretischer Überlegungen nicht geeignet ist, eine Diagnose zu stellen. „Das Problem bei allen diagnostischen Tests ist nämlich: Je niedriger die Prävalenz der gesuchten Erkrankung, desto höher wird die Falsch-positiven-Rate.“

Derzeit gibt es rund 10.000 positive PCR-Tests pro Tag in Österreich. Das entspricht in etwa der gleichen Anzahl positiver Testergebnisse wie vor einem Jahr auf dem Höhepunkt der 2. Welle. Aber gleichzeitig ist die Anzahl der aktuellen Hospitalisierungen deutlich niedriger. Zudem werden rund zehn Mal so viele Tests täglich durchgeführt. In den letzten 20 Monaten wurden über 100 Millionen PCR-Tests in Österreich durchgeführt – jeder Österreicher wurde ca. 12 Mal getestet: „Da kann man eigentlich nur noch fassungslos sein. Gesunde Menschen gehen 1x im Monat zum PCR-Test, um sich bestätigen zu lassen, dass er gesund ist. Das ist eine vollkommene Absurdität.“

Die Testpositivenquote insgesamt liegt, so Dr. Sönnichsen, bei 0,8%. Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass ein großer Teil dieser positiven Testergebnisse rein zufällig positiv sind. Das sind sog. falsch-positive Befunde, die sich aufgrund der eingeschränkten Spezifität des diagnostischen Tests ergeben. Vor 1 Jahr wurden in Österreich 23.000 Tests pro Tag durchgeführt. Derzeit sind es über 200.000 pro Tag. Sönnichsen: „Wir haben eine Steigerung dieser Falsch-positiven-Rate, mit der wir im Moment eine Pandemie vorgaukeln, die so in dieser Form gar nicht mehr existiert.“

Der Aufschrei ob der überlasteten Intensivkapazitäten ist unverständlich

Zudem gibt es deutlich weniger Hospitalisierungen als vor einem Jahr, auch weniger Patienten auf den Intensivstationen. „Der momentane Aufschrei, unsere Intensivkapazitäten seien überlastet, ist vollkommen unverständlich. Laut AGES-Dashboard sind österreichweit 17% der Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt. Wobei nicht differenziert wird, ob diese Patienten tatsächlich wegen Covid auf der Intensivstation liegen oder ob sie wegen anderer Erkrankungen intensivmedizinisch behandelt werden, aber zufällig auch noch PCR-Test positiv sind. Diese Differenzierung wird überhaupt nicht angestellt. (…) Diese gleiche fehlende Differenzierung betrifft die hospitalisierten Patienten, betrifft die Patienten auf den Intensivstationen und betrifft natürlich auch die Todesfälle. Hier wird nicht differenziert, ob ein Mensch tatsächlich an der Covid-Erkrankung verstorben ist oder ob er zufälligerweise an einer anderen Grunderkrankung gestorben ist und diese Grunderkrankung aber die Todesursache war und er halt zufällig auch noch einen positiven PCR-Test hatte. Denn im Krankenhaus werden natürlich alle Patienten PCR-getestet. Und zwar nicht nur ein Mal.“

„Wir befinden uns in einem Humanexperiment.“

Sönnichsen hebt die Vorgehensweise der Stadt Halle in Deutschland lobend hervor. Diese differenziert bei den Todesfällen in „mit“ und „an“ Covid anhand der Totenscheine – was wurde als todesursächliche Diagnose eingetragen? Von 360 Todesfällen, die Halle im Rahmen der Covid-19-Pandemie erlitten hatte, waren mehr als 200 „,mit“ Covid und war Covid-19 in mehr als zwei Drittel der Fälle nicht todesursächlich.

Die bedingte Zulassung der Corona-Impfstoffe resultiert daraus, dass die jeweiligen Zulassungsstudien allesamt nicht abgeschlossen sind: „Man kann die publizierten Studienprotokolle der Zulassungsstudien der Impfstoffe im Internet einsehen. Alle sind auf zwei Jahre angelegt.“ Als zulassungsrelevant wurden dabei die Studienergebnisse nach ungefähr 12-14 Wochen eingereicht: „Die EMA hat aufgrund dieser Zwischenergebnisse nach 12 Wochen – von einem Gesamtstudienraum von 2 Jahren – diese bedingte Zulassung ausgesprochen. Das macht vollkommen klar, dass wir überhaupt keine Langzeitdaten haben. Wir haben keine Daten hinsichtlich der Effektivität, und vor allem hinsichtlich der Sicherheit dieser Impfung aus den Zulassungsstudien und alles, was wir danach jetzt machen – das muss man noch massiver kritisieren – wir befinden uns in einem Humanexperiment. In einem großen Humanexperiment. Nur der Unterschied zur soliden medizinischen Wissenschaft ist, dass dieses Humanexperiment überhaupt nicht standardisiert evaluiert wird.“

In der Medizin sind Humanexperimente gang und gäbe. Die Teilnahme jedoch muss absolut freiwillig sein. „Für jedes Humanexperiment in der Medizin brauche ich ein Studienprotokoll. Muss einer Ethikkommission vorgelegt werden. Ich muss eine von der Ethikkommission genehmigte Aufklärung der Patienten vorlegen. Diese Aufklärung muss natürlich tatsächlich stattfinden. Und der jeweilige betroffene Patient – in dem Fall sind es gesunde Bürger – der Studienteilnehmer muss nach der Declaration von Helsinki mit seiner Unterschrift bestätigen, dass er einverstanden ist, an diesem Experiment teilzunehmen. Das passiert nicht. Weder gibt es ein Studienprotokoll, noch ein Ethikvotum, noch eine standardisierte Datenerhebung.“

Impfung von Kindern ist frevelhaft und unvertretbar

Besonders frevelhaft, unethisch und unvertretbar ist für Prof. Sönnichsen die Impfung von Kindern gegen Covid-19. Kinder spielen im Pandemiegeschehen eine vollkommen untergeordnete Rolle und sind selbst von der Erkrankung so gut wie nicht betroffen. Darüberhinaus wird den Erziehungsberechtigten auch noch die Möglichkeit entzogen, Einspruch zu erheben. Stattdessen werden Kinder und Jugendliche vom Staat mit Süßigkeiten und sonstigen Tricks bestochen. „Das ist absolut skandalös. Minderjährige, die selbst nicht in der Lage sind, die medizinische Tragweite dieser Impfung zu beurteilen, werden geimpft gegen den Willen der Eltern. Gegen jegliche Ethik, die man hier fordern muss. In einem Humanexperiment. Ich bin nur noch fassungslos. Das muss sofort aufhören.“

Die Impfung gegen Covid-19 schützt nicht vor der Erkrankung, nicht vor der Infektion, sondern allenfallsund auch hier sind die „Daten sehr, sehr bescheiden – möglicherweise vor schweren Verläufen. Doch auch hier ist es nötig, sich die absoluten Zahlen anzusehen, hält Sönnichsen mit bezug auf eine große, in Israel von Dagan und Co-Autoren durchgeführte Fall-Kontroll-Studie mit mehr als 500.000 Probanden fest. In dieser war relativ gesehen die Erkrankungsschwere in der Gruppe der Geimpften geringer.

„Aber die Anzahl der verhinderten Hospitalisierungen steht in keinem Verhältnis zur Anzahl der Menschen, die dafür geimpft werden müssen. Man muss ungefähr 2.500 Menschen impfen, um 1 Hospitalisierungsfall zu verhindern. Und man muss 40.000 Menschen impfen, um 1 Todesfall zu verhindern.“ Mit Verweis auf die mit einer Fall-Kontroll-Studie einhergehende eingeschränkte Evidenz betont er: „Selbst wenn man diese Studie für bare Münze nimmt, dann muss man sagen, ist eine Impfung, Zwangsimpfung oder indirekte Zwangsimpfung aufgrund dieser Daten überhaupt nicht zu rechtfertigen. Es ist einfach unglaublich, dass man diese medizinischen Daten einfach ignoriert und die Politik hier wie eine Dampfwalze drüberfährt und ihren Kurs durchsetzt. Gegen alle medizinische Evidenz, gegen die medizinische Ethik und gegen den gesunden Menschenverstand.“

Caroline Stiegler

Caroline Stiegler, MFG Bezirkssprecherin Flachgau, ist Mutter einer 15jährigen Tochter. Sie ist sehr besorgt und entschloss sich zu ihrem politischen Engagement bei der MFG, weil sie angesichts der Umstände nicht länger untätig bleiben wollte: „Jeder erlebt derzeit eine Extremsituation.“ Besonders Kinder und Jugendliche, so ihre Erfahrung, leiden unter den Corona-Maßnahmen. Stiegler ist davon überzeugt, dass „es mit dem Impfen nicht aufhören wird“ und ruft dazu auf, sich zum Wohle der Kinder zu vereinen. Ihr grundlegendes Anliegen ist es überdies, den Stellenwert der Familie als soziales Rückgrat der Gesellschaft wieder zu heben und sich für Reformen im Schulsystem einzusetzen.

Besonders Kinder und Jugendliche leiden

Befreundete Therapeuten und Coaches berichten von ihr von vielfachen Traumatisierungen der Kinder und Jugendlichen. In den Lockdowns wurden sie von ihrem Umfeld, ihren Hobbies getrennt und zur kompletten Digitalisierung gezwungen. Die Kliniken der Kinderpsychiatrien sind überfüllt. Der Drogenkonsum an Schulen stieg enorm an. Kinder mit Lernschwächen haben inzwischen besonders große Schwierigkeiten.

„Beenden wir die gesellschaftliche Spaltung!“

Ihr eindringlicher Appell: „Es wird jetzt Zeit, dass wir alle gemeinsam umdenken und das Ruder umdrehen. Schützen wir die Kinder dieses Landes. Wir als MFG stellen die Familien, Kinder und Jugendlichen wieder in den Vordergrund und werden uns dafür einsetzen, ihnen die Möglichkeit zu geben, wieder frei und ohne Zwänge leben zu können. Wir als MFG stehen für eine Politik von Menschen für Menschen ein und wollen einen Grundstein für ein neues Bildungssystem legen, in dem die Kinder sich wieder entfalten können und Halt bekommen. Stehen wir gemeinsam auf, für die Zukunft, die Menschenrechte und gegen eine Gesundheitsdiktatur. Beenden wir gemeinsam die gesellschaftliche Spaltung und vereinen uns wieder als Menschen!“

Dr. Gerhard Pöttler

MFG Bundesfinanzreferent und Landesparteiobmann Salzburg:

Keine Überlastung der Spitäler. Aber 40 Millionen Impfdosen.

Er spricht von einer Treibjagd auf Ungeimpfte, auf Genesene, auf große Teile der Bevölkerung. Die Begründung einer drohenden Überlastung des österreichischen Gesundheitssystems kann er nicht nachvollziehen. Zu Grippezeiten, beispielsweise in den Wintern 2016/17, 2017/18, erinnert Pöttler, waren heimische Intensivstationen zu 95% ausgelastet – eine angesichts der Kostenintensität dieser Bereiche notwendige und adäquate Vorgehensweise.

Der Gesundheitsökonom weist auf den Einkauf von 40 Millionen Impfdosen seitens der österreichischen Bundesregierung hin – für rund 9 Millionen Einwohner. Und skizziert den Wandel der Behauptungen bzw. Erkenntnisse im Laufe der Zeit:

  1. Die Impfung schützt vor Covid-19
  2. Die Impfung schützt vor schweren Verläufen
  3. Man kann trotz Impfung an Covid-19 erkranken
  4. Patienten landen doppelt geimpft auf Normalstationen.
  5. Patienten landen doppelt geimpft auf Intensivstationen

Absurde Zählweisen und Zahlen, die fassungslos machen.

Besonders bemerkenswert findet Pöttler zwei mit der Pandemie in relevantem Zusammenhang stehende Zählweisen.

Zum einen gilt als Corona-Toter jede Person, welche innerhalb eines Zeitraums von 28 Tagen nach einem positiven PCR-Test verstirbt. Mit Verweis auf das US-Center for Disease Control and Prevention CDC , auf dessen Webseite „Weekly Updates by Select Demographic and Geographic Characteristics“ am 2. September 2020 bei Tabelle 3 / Comorbidities vermerkt war: „For 6% of the deaths, COVID-19 was the only cause mentioned. For deaths with conditions or causes in addition to COVID-19, on average, there were 2.6 conditions or causes per death“, berechnet der Gesundheitsökonom die entsprechenden Zahlen für Österreich:

  • 11.257 sogenannte Corona-Tote laut AGES-Dashboard seit Pandemiebeginn
  • davon rund 5-6% / rund 700 „echte“ Corona-Tote

„Ich bin fassungslos. Das ist ein Monat in einer Grippesaison,“ notiert Pöttler.

Zum anderen gilt eine Person erst 14 Tage nach ihrer 2. Corona-Impfung als „geimpft“. „Alle, die vorher ins Spital kommen, gelten als ungeimpft.“ In Deutschland gilt folgende Regelung: Wer gilt laut rechtlichen Verordnungen als vollständig geimpft bzw. genesen?

Da sich darüberhinaus zunehmend gegen Covid-19 geimpfte Menschen in den Spitälern einfinden, spricht der MFG Bundesfinanzreferent von einer „Pandemie der Geimpften“. Viel schlimmer ist für ihn jedoch der Riss, welcher durch Familien, Freundschaften, die Ärzteschaft und die Gesellschaft insgesamt geht. Die klassische Vorgehensweise von These – Antithese – Synthese kann nicht mehr gelebt werden. Persönlichkeiten wie beispielsweise Prof. Sönnichsen, Prof. Haditsch und Prof. Ioannidis werden nicht gehört, ein gemeinsamer Diskurs findet nicht mehr statt. Der Gesundheitsökonom verweist auf die stetig abnehmenden Angaben zur Schutzwirkung der Corona-Impfstoffe auf der Seite des Robert Koch – Instituts: Können Personen, die vollständig geimpft sind, das Virus weiterhin übertragen?

Unter anderem folgende Aussagen sind dort nicht mehr zu finden:

  • „Aus Public Health Sicht erscheint durch die Impfung das Risiko einer Virusübertragung in dem Maß reduziert, dass Geimpfte zur Weiterverbreitung des Virus nur noch wenig beitragen.“
  • „Die Impfung hat eine hohe Schutzwirkung (mindestens 80%) gegen schweres Covid-19, unabhängig vom verwendeten Impfstoff (Comirnaty von BioNTech/Pfizer, COVID-19-Vaccine von Moderna, Vaxzevria von AstraZeneca.“

Dass diese Angaben seinerzeit dort vorhanden waren, belegt beispielsweise dieser Blick ins Archiv. Nach wie vor bzw. aktuell zu lesen sind folgende Aussagen:

  • „Es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass Menschen nach Kontakt mit SARS-Cov-2 trotz Impfung PCR-positiv werden und dabei auch infektiöse Viren ausscheiden.“
  • „In welchem Maß die Impfung die Übertragung des Virus reduziert, kann derzeit nicht genau quantifiziert werden.“

Lesen Sie dazu auch:

RKI löscht Behauptung zu minimierter Virusübertragung durch Impflinge und recherchieren Sie selbst, indem Sie diesen Link des RKI Können Personen, die vollständig geimpft sind, das Virus weiterhin übertragen? in die Wayback Machine eingeben. Die markierten Tage sind dort solche, an denen Änderungen an der entsprechenden Seite vorgenommen wurden.

Pflegereform geplant. Arbeitnehmervertretung gegründet.

Pöttler verortet eine desaströse Performance der Salzburger Landesregierung: „Wo ist denn die Pflegereform, von der wir seit 25 Jahren reden? Wer hat es denn verabsäumt, die Pflege auf das Podest zu stellen, wo sie hingehört?“ Ein entsprechendes Versagen lastet er allen politischen Parteien an und berichtet von einer seitens der MFG bereitsgeplanten Pflegereform, mit der zum gegebenen Zeitpunkt an die Öffentlichkeit gegangen werden wird. Zum anderen wurde inzwischen FAN – Freie Arbeitnehmer Österreich; die neue Interessensvertretung für Arbeitnehmer in Österreich – gergründet.

Der Gesundheitsökonom sieht MFG auch für die Zeit nach Corona gut gerüstet. Unabhängig von unzähligen Haftungsfragen, die sich aus diesem Thema ergeben werden, liegen Schwerpunkte beispielsweise auf den Bereichen Kinder, Jugend, Familie; Wirtschaft u.v.m. Sein persönliches Hauptaugenmerk legt Pöttler auf das Gesundheits – und Sozialsystem: „Man kann ein Gesundheitssystem zu Tode sparen. Und das ist hier auch passiert in Salzburg.“

„Die österreichische Bundesregierung ist rücktrittsreif.“

Die Zahl der MFG-Mitglieder wächst kontinuierlich. In Salzburg bewegt man sich inzwischen im mittleren vierstelligen Bereich. „Wir merken, dass sich die Leute wehren. Sie stehen auf und sie wollen bei dem ganzen Thema nicht mehr mitmachen,“ so Pöttler. Ein Antreten der Partei bei den Salzburger Landtagswahlen 2023 steht fest.

Der Gesundheitsökonom wiederholt seine Forderung nach einer unverzüglichen Beendigung aller Corona-Maßnahmen. Für chronisch Kranke und ältere Menschen verlangt er einen „wirklichen Schutz“ und keinen solchen, bei dem sie weggesperrt werden.

Das Agieren der österreichischen Bundesregierung in den vergangenen 21 Monaten bezeichnet Pöttler als Bankrotterklärung: „Ich kann nur sagen: Nehmen Sie Ihren Hut, solange Sie noch können. Und das gleiche kann ich auch der Salzburger Landesregierung sagen. (…) Ihr seid rücktrittsreif. Auf der Stelle. Die Salzburger glauben Ihnen nichts mehr.“

„Die Wahrheit wird ans Tageslicht kommen!“

„Die Wahrheit,“ ist Pöttler überzeugt, „wird ans Tageslicht kommen. Das verspreche ich Ihnen. Und wir werden dafür sorgen.“ Er bekräftigt mit einem Mahatma Ghandi, Rechtsanwalt, Pazifist und Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, zugeschriebenen Zitat:

Zuerst ignorieren sie dich. Dann lachen sie über dich. Dann bekämpfen sie dich. Und dann gewinnst du.

Der MFG-Bundesfinanzreferent schließt mit einem Aufruf an alle, die Angst hinter sich zu lassen: „Wir sind alle Menschen. Eine Familie. Es fehlt uns momentan wirklich nur die Bewusstseinsbildung, weil genau das uns durch die Angstmacherei, durch die Panikmache von einigen wenigen komplett genommen wurde. Und was brauchen wir eigentlich? Einen Gesundheitszustand. Sicherheit, Geborgenheit, ein Miteinander auf hohem Niveau und auch ein Stückchen Würde und Liebe. Meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich kann Sie nur motivieren und aufmuntern. Stehen Sie auf! Lassen Sie sich das Ganze einfach nicht mehr gefallen! Jeder von Ihnen hat das Geheimnis in sich selbst. Da tief drinnen. Bis hierher und nicht weiter. Mein Körper gehört mir ganz alleine.“

Liebe Menschen da draußen! Wir werden das gemeinsam durchstehen! Ich verspreche Ihnen das. Und wir werden gemeinsam dieses Österreich wieder neu aufbauen!

Anhang:

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