Kampf der EU gegen die Landwirtschaft: Soll so der Weg für Laborfleisch geebnet werden?

Symbolbild: KI

Ist es der Plan der EU, die traditionelle Landwirtschaft zu zerstören, damit die Menschen Laborfleisch kaufen müssen? Diese provokante Frage wirft der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser in einem aktuellen Statement auf. Während heimische Bauern unter immer schwereren Bedingungen arbeiten müssen und vielfach bereits aufgeben, öffne die EU die Tür für künstlich erzeugtes „Fleisch“ aus dem Labor. Die FPÖ will den Verkauf dieser Produkte verbieten, solange gesundheitliche Risiken und offene Fragen nicht vollumfänglich geklärt sind.

Gerald Hauser hat den Kampf gegen die eigenen Landwirte, den die EU zu führen scheint, seit Langem im Blick. Mit Handelsabkommen wie Mercosur wird der europäische Markt für billiger produziertes, qualitativ minderwertigeres und mitunter gar durch Antibiotika verseuchtes Fleisch aus dem Ausland geöffnet – zulasten der Bauern in der EU, die hohe Anforderungen erfüllen und mit deutlich höheren Kosten konfrontiert werden, und zulasten der Verbraucher, die schlechtere Nahrungsmittel auf den Teller bekommen.

Doch was, wenn immer mehr heimische Bauern unter diesen Bedingungen aufgeben? Wie wird die Versorgung in der EU dann sichergestellt? Hauser verweist auf das umstrittene Laborfleisch: „Während unsere heimischen Bauern unter Dürre, explodierenden Produktionskosten, sinkenden Erträgen und immer neuen Auflagen kämpfen, öffnet die EU die Tür für künstlich erzeugtes Laborfleisch. Die falsche EU-Politik darf nicht zuerst unsere Landwirtschaft zerstören und dann die Ausfälle mit Laborfleisch ersetzen“, warnt er. Das komme für die Freiheitlichen nicht infrage.

„Unsere Bauern produzieren hochwertige, sichere und regionale Lebensmittel. Genau diese bäuerliche Lebensmittelversorgung müssen wir stärken und schützen – und nicht milliardenschweren Konzernen den Weg ebnen, die mit künstlich erzeugtem Fleisch neue Märkte erobern wollen“, so Hauser. Er fordert daher in einem aktuellen Entschließungsantrag, dass die Europäische Kommission die Zulassung von aus Zellkulturen gewonnenem Fleisch verbietet, solange gesundheitliche Risiken, langfristige Konsumfolgen und offene Fragen der Herstellung nicht unabhängig und umfassend geklärt sind. Zudem sollen die Mitgliedstaaten weiterhin selbst entscheiden dürfen, ob sie Herstellung, Verkauf und Verwendung von Laborfleisch aus Gründen des Gesundheits-, Verbraucher- und Kulturgüterschutzes verbieten oder einschränken.

Hauser überdeutlicher Appell: „Künstlich gezüchtete Zellmasse ist kein Steak und kein Schnitzel! Die EU darf die Bürger nicht zu Versuchskaninchen machen, daher wollen wir als FPÖ den Verkauf von Laborfleisch verbieten.“

Für den Freiheitlichen steht Laborfleisch auch für eine verfehlte Agrarpolitik: „Während die Bundesregierung erfolglose Dürre-Gipfel abhält, bleibt rasche und unbürokratische Hilfe für unsere Bauern aus. Gleichzeitig schrumpfen die Erträge, die Kosten explodieren und mit Mercosur kommt ein weiteres Desaster auf unsere Landwirtschaft zu. Die Konsequenz ist, dass täglich im Schnitt acht Bauernhöfe wegen Unwirtschaftlichkeit geschlossen werden, was wir stoppen müssen.“

Hausers Fazit: „Wir wollen die regionale Wertschöpfung mit guten Lebensmitteln für unsere Bürger erhalten und damit den Bauernstand absichern! Deswegen muss Laborfleisch, eine weitere fragwürdige Geschäftsidee der Globalisten, in Österreich und in der EU verboten werden.“

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