Entwicklungshilfe: Deutsches Geld für „Engel“ mit 8 Geschlechtsorganen in Nordmazedonien

Symbolbild: Deutsches Geld für blasphemische Pornographie. (C) Report24 KI

Kein Geld für eine bessere Gesundheitsversorgung und für die Pensionsvorsorge, aber für Gender-Projekte überweist die deutsche CDU-SPD-Regierung 612 Millionen Euro Steuergeld ins Ausland. Ein Beispiel dafür, was dabei subventioniert wird: ein Gay-Theaterstück samt Engel in Nordmazedonien.

Laut einer Auswertung der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ) flossen 2025 insgesamt 612 Millionen Euro deutscher Steuermittel in Projekte, bei denen die Gleichstellung der Geschlechter als Hauptziel angegeben wurde. Entwicklungshilfeministerin Reem Alabali-Radovan (SPD) hatte dazu im Januar betont: „Entwicklungszusammenarbeit ist kein moralischer Luxus, sondern strategische Notwendigkeit.“

Aber während Kanzler Friedrich Merz (CDU) den Abschied von „linker Politik“ versprochen hatte, fördert die deutsche Bundesregierung weiterhin Vorhaben, deren Nutzen für deutsche Interessen schwer nachvollziehbar ist. Ein besonders absurdes Beispiel dazu findet sich in Nordmazedonien: Die deutsche Botschaft in Skopje unterstützte im Vorjahr die Aufführung von Tony Kushners Stück „Angels in America – A Gay Fantasia on National Themes“ (Teil I: Millennium Approaches) am Mazedonischen Nationaltheater. Die Premiere fand im September 2025 statt, als Koproduktion mit dem Verein „Presvrt“.

Hauptfigur: Ein aidskranker Geistlicher

Das Werk aus den frühen 1990er-Jahren behandelt HIV/AIDS, Homosexualität, Religion und Politik in den USA der Reagan-Ära. Die zentrale Figur: der aidskranke Prior Walter, der Visionen eines Engels erlebt. Im Originaltext beschreibt Kushner diesen Engel als hermaphroditisches Wesen mit „eight vaginas“ (acht Vaginen) und einem „Bouquet of Phalli“. Die deutsche Botschaft wird offiziell neben dem mazedonischen Kulturministerium, dem Europe House Skopje und dem Pharmaunternehmen Gilead Sciences (BlackRock, Inc. hält daran etwa zehn Prozent der Aktien) als finanzieller Unterstützer genannt. Zuvor hatte das US-State-Department unter Joe Biden Mittel für die Inszenierung und eine begleitende LGBTQ-Diskussion bereitgestellt.

Nicht ganz überraschend setzte es auch auf X harte Kritik an dieser Verwendung von deutschem Steuergeld. So kritisierte etwa die Europa-Abgeordnete Christine Anderson (AfD): „Wahnsinn: 612 Millionen Euro Steuergeld für fragwürdige Gender-Projekte! Eine Anfrage der AfD enthüllt: Deutsche Botschaft förderte ein Theaterstück in Nordmazedonien über AIDS-kranken Mann, der prophetische Visionen von einem Engel hat, der mit acht Vaginen beschrieben wird.“

Millionen für feministische Entwicklunsgpolitik

Zusätzlich werden mit deutschen Entwicklungshilfe-Geldern in Indonesien mit 392.000 Euro „ökofeministische Ansätze“ in der lokalen Politik gefördert. Und die feministische Entwicklungspolitik wird in Armenien, Kolumbien, Ruanda und Tunesien bis 2027 mit insgesamt 10 Millionen Euro unterstützt. Bis 2028 werden mit weiteren 20 Millionen Euro „lokale und regionale zivilgesellschaftliche Akteure für die feministische Transformation in Afrika“ gestärkt.

Der angekündigte Kurswechsel in der Entwicklungshilfe ist also bisher weitgehend ausgeblieben: Solange beträchtliche Mengen an Steuergeld auch in derartige Projekte fließen, bleibt der Eindruck, dass der deutsche Steuerzahler weiterhin linke Weltverbesserungsversuche finanzieren muss – egal, wie fragwürdig die Inhalte auch sein mögen.

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