Unter anständigen, empathischen Menschen sorgt ein Vorfall aus der spanischen Exklave Ceuta weltweit für Empörung. Aufnahmen zeigen eine Gruppe von Migranten mit dem regungslosen Tier am Strand El Trampolín. Eine örtliche Umweltorganisation erhebt inzwischen einen noch schwerwiegenderen Vorwurf: Der Delfin sei lebend aus dem Wasser geholt und anschließend mit einem Stock gegen den Kopf geschlagen worden. Anzeige bei der Guardia Civil wurde erstattet, Fotos und Videos wurden als Beweismittel übergeben.
Ausgangspunkt des Falles sind Videoaufnahmen, die sich in den sozialen Netzwerken verbreiteten. Sie zeigen mehrere Männer am Strand El Trampolín in Ceuta mit einem jungen Großen Tümmler. An der Echtheit und am Aufnahmeort bestehen inzwischen kaum noch Zweifel. Das spanische Faktencheckportal Newtral konnte die Aufnahmen anhand der örtlichen Gegebenheiten dem Strand in Ceuta zuordnen.
In den öffentlich verbreiteten Sequenzen ist allerdings nicht zu sehen, wie der Delfin erschlagen wird. Das Tier erscheint darin bereits regungslos. Auf die Frage, wer den Delfin getötet habe, ist aus der Gruppe auf Französisch die Antwort „il était mort“ – „er war tot“ – zu hören.
JUST IN: 🇪🇸 Illegal immigrants in Ceuta, Spain kill a baby dolphin by striking it on the head. pic.twitter.com/zoSpePO9Q3
— BRICS News (@BRICSinfo) September 3, 2026
Umweltorganisation erstattet Anzeige
Inzwischen geht der Fall deutlich über Spekulationen in sozialen Netzwerken hinaus – in denen zahlreiche linksliberale Aktivisten die Tat leugnen oder schönreden („Sie hatten Hunger!“). Die örtliche Umweltorganisation DAUBMA – Defensa del Arbolado Urbano, la Biodiversidad y el Medio Ambiente – hat bei der Guardia Civil formell Anzeige erstattet.
Nach Angaben der Organisation wurde den Ermittlern umfangreiches Bildmaterial übergeben. DAUBMA behauptet, daraus gehe hervor, dass der junge Große Tümmler zunächst lebend und desorientiert in unmittelbarer Nähe des Strandes schwamm.
Mehrere Personen sollen das Tier anschließend aus dem Wasser geholt haben. Danach soll zumindest einer der Beteiligten dem Delfin mit einem Stock gegen den Kopf geschlagen haben.
DAUBMA berichtet zudem von einer blutenden Verletzung unterhalb eines Auges. Fotos und Videos sollen auch zeigen, wie Beteiligte versucht hätten, Blutspuren am Tier zu entfernen. Ob die spanischen Ermittlungsbehörden diese Sichtweise bestätigen werden – oder aus politischen Gründen versucht werden wird, alles unter den Tisch zu kehren, ist derzeit noch offen.
Lokalmedium berichtet ebenfalls von Stockschlag
Auch das örtliche Nachrichtenportal El Faro de Ceuta berichtet unter Berufung auf ihm zugängliche Informationen über einen solchen Ablauf. Demnach bemerkte eine Gruppe von Migranten den jungen Delfin, als dieser nahe am Ufer schwamm.
Das Tier sei aus dem Meer geholt worden. Anschließend habe einer der Männer mit einem Stock gegen den Kopf des Delfins geschlagen. Der Schlag habe das Tier schwer verletzt und soll letztlich tödlich gewesen sein.
Ein Mitarbeiter des Reinigungsunternehmens Ecoservicios soll nach Angaben von Euronews das Geschehen beobachtet und die Anwesenden aufgefordert haben, ihre Handlungen einzustellen und einen zuständigen Umweltdienst zu verständigen. Danach soll versucht worden sein, den Delfin wieder ins Wasser zu bringen. Zu diesem Zeitpunkt habe das Tier jedoch keine Lebenszeichen mehr gezeigt.
Nach dem derzeit öffentlich bekannten Ermittlungsstand gibt es keine gemeldeten Festnahmen. Das ist aber nicht weiter überraschend, da viele der illegalen Migranten viel schwerwiegendere Verbrechen begangen haben und weder verfolgt noch inhaftiert noch außer Landes gebracht werden. Die linke Regierung unter WEF Agenda Contributor Sanchez lässt kein hartes Vorgehen zu, die Invasion ist gewollt.
Weiteres Beweismaterial könnte entscheidend sein
Entscheidend für die letztendliche Bewertung des Sachverhaltes dürfte das Beweismaterial sein, das DAUBMA nach eigenen Angaben den Ermittlern übergeben hat. Dieses ist bislang nicht vollständig öffentlich zugänglich. Deshalb lässt nicht endgültig beurteilen, ob darauf tatsächlich der behauptete Schlag oder andere entscheidende Teile des Geschehens dokumentiert sind.
Die Umweltorganisation verlangt von den Behörden die Identifizierung der mutmaßlich Verantwortlichen, die Aufnahme entsprechender Ermittlungen und die Einschaltung der Umweltstaatsanwaltschaft.
Rechtslage: Freiheitsstrafe vorgesehen
Delfine stehen in Spanien unter besonderem gesetzlichen Schutz. Ihre vorsätzliche Tötung kann strafrechtlich verfolgt und mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden. Nach Artikel 334 des spanischen Strafgesetzbuches drohen für die rechtswidrige Tötung geschützter wildlebender Tierarten bis zu zwei Jahre Gefängnis. Zusätzlich schützt das Real Decreto 1727/2007 Wale und Delfine ausdrücklich vor Handlungen, die zu Verletzungen, Störungen oder zum Tod der Tiere führen können.
Auch in Marokko sind Delfine als wildlebende Meeressäuger rechtlich geschützt. Zentral ist das Gesetz Nr. 29-05 über den Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten, das 2011 in Kraft trat und durch das Dekret Nr. 2-12-484 umgesetzt wird. Es dient ausdrücklich dem Schutz gefährdeter Wildtierarten und enthält Verbote und Sanktionen hinsichtlich Fang, Besitz und Nutzung geschützter Arten; daneben bestehen fischereirechtliche Schutzvorschriften für Meeressäuger.
Die Rechtslage in Marokko ist zur Beurteilung der Sachlage besonders wichtig, da linksliberale Wirrköpfe gerne behaupten, illegale Armutsmigranten würden die Gesetzeslage nicht kennen und würden nicht wissen, dass man nicht morden, foltern und vergewaltigen darf. Tatsächlich sind solche Taten aber in jedem Land der Welt verboten und stehen unter hoher Strafe.
