Ein gezielter linksterroristischer Angriff auf einen AfD-Infostand in Bad Kreuznach führte zu neun Verletzten. Aus einem angrenzenden Gebäude wurde eine ätzende Flüssigkeit auf den gut besuchten Stand geschüttet. Die Betroffenen sollen verbrennungsähnliche Wunden erlitten haben, zwei Personen mussten ins Krankenhaus. Nach Angaben der AfD handelte es sich um konzentriertes Chlorphenol. Die Polizei hat einen Tatverdächtigen ermittelt – der Staatsschutz ermittelt.
Die durch Systemmedien inklusive öffentlich-rechtliche Angebote und die Politik der „deutschen Einheitspartei“ verhetzten Linksextremen kennen kein Halten mehr. Neben unzähligen Aufrufen zu Gewalt und Mord in sozialen Netzwerken schreiten auch immer mehr Antifa-Terroristen zur Tat. Nach dem Gewaltexzess in Mannheim („Erzieherische Abreibung“: Antifa-Mob prügelt Konservative in Mannheim krankenhausreif), folgte nun Bad Kreuznach.
Der Angriff ereignete sich am Mittwochnachmittag gegen 16.10 Uhr in der Innenstadt von Bad Kreuznach. Im Bereich Mannheimer Straße/Brückenhäuser hatte die AfD einen Informationsstand aufgebaut, an dem sich zu diesem Zeitpunkt neben Parteimitgliedern auch Besucher aufhielten. Nach Angaben der Polizei schüttete ein Mann aus einem Fenster eines angrenzenden Gebäudes eine Flüssigkeit in Richtung des Standes.
Ein Sonnenschirm dürfte dabei Schlimmeres verhindert haben. Die AfD-Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst berichtete gegenüber dem SWR, dass der Schirm einen erheblichen Teil der Flüssigkeit abgefangen habe. Dennoch wurden neun Menschen getroffen und verletzt. Sie erlitten vor allem Hautreizungen. Zwei Betroffene wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, konnten dieses nach der Untersuchung jedoch wieder verlassen.
Mehrere AfD-Abgeordnete vor Ort
Unter den Anwesenden befanden sich mehrere prominente Vertreter der Partei. Nach Angaben des AfD-Kreisverbandes waren die Bundestagsabgeordneten Nicole Höchst und Sebastian Münzenmaier sowie die rheinland-pfälzischen Landtagsabgeordneten Damian Lohr und Jürgen Klein und Stadtratsmitglied Nelson Prieß am Stand.
Der Angriff löste einen größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst aus. Die Feuerwehr reinigte den betroffenen Bereich, während die Polizei Ermittlungen aufnahm. Ein Tatverdächtiger konnte bereits identifiziert werden. Die Rhein-Zeitung berichtete am Donnerstag, dass dieser vernommen werde.
AfD spricht von konzentriertem Chlorphenol
Im Zentrum der Ermittlungen steht die Frage, welche Chemikalie bei dem Angriff eingesetzt wurde. Der AfD-Kreisverband erklärte noch am Mittwoch, aus einem Labor an der Roßstraße/Ecke Mannheimer Straße sei „konzentriertes Chlorphenol“ auf den Stand und die dort befindlichen Menschen geschüttet worden.
Diese Angabe wurde bislang noch nicht behördlich bestätigt. Die Polizei spricht weiterhin von einer reizenden Flüssigkeit und wollte auch gegenüber dem SWR die Vermutung, es habe sich um ein Desinfektionsmittel gehandelt, zunächst nicht bestätigen. Die genaue chemische Untersuchung bleibt daher abzuwarten.
Chlorphenole können bei Haut- oder Augenkontakt starke Reizungen bis hin zu chemischen Verätzungen verursachen. Dämpfe und Aerosole reizen zudem Augen, Nase und Atemwege und können Husten oder Atembeschwerden auslösen. Bei stärkerer Vergiftung drohen Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Schwäche und erhöhter Puls. Hohe Dosen können schließlich Nervensystem, Leber, Nieren und Kreislauf schädigen und schwere gesundheitliche Folgen verursachen.
Behörden halten sich bedeckt
Die Ermittlungsbehörden haben bislang nicht öffentlich bestätigt, aus welcher Motivation der Tatverdächtige gehandelt haben soll. Bad Kreuznach liegt in Rheinland-Pfalz, in diesem Bundesland finden am Wochenende einige Direktwahlen statt. Ganz Deutschland schaut allerdings gebannt auf die Wahlen in Sachsen-Anhalt. Es liegt also auf der Hand, dass es sich um einen weiteren linksterroristischen Anschlag auf die AfD gehandelt hat – das passt gut zur aktuellen offiziellen Informationspolitik, welche mit Daten zum Täter äußerst zurückhaltend ist.
AfD-Landeschef Sebastian Münzenmaier findet für den Angriff deutliche Worte. Wer glaube, seine politischen Gegner mit Chemikalien statt mit Argumenten bekämpfen zu müssen, habe den politischen Wettstreit bereits verloren. Die Partei kündigte an, sich von dem Angriff nicht einschüchtern zu lassen und weiterhin mit Informationsständen öffentlich aufzutreten.
Auch politischer Gegner verurteilt Angriff
Auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), deren Wahlkreis Bad Kreuznach ist, verurteilte den Angriff. Unterschiedliche politische Überzeugungen rechtfertigten keinen Angriff auf Menschen. Sie bezeichnete den Vorfall als Angriff auf die demokratische Kultur.
Der Terroranschlag zeigt damit erneut, wie schnell politische Feindbilder in reale Gewalt umschlagen können, besonders wenn die Medien und etablierten Parteien Tag für Tag hetzen und ihren politischen Gegner entmenschlichen. Die Art des Angriffs passt zum üblichen feigen Vorgehen der Linksextremen – sie greifen gerne aus dem Hinterhalt an – während sie immer „Gesicht zeigen“ predigen.
Dass zum Glück niemand schwer verletzt wurde, ändert nichts am Charakter der Tat. Das Ergebnis eines Angriffs darf nicht darüber hinwegtäuschen, welche Pläne der Täter verfolgte und welche Folgen er billigend in Kauf nahm. Man erinnere sich an Wien 2016, wo ein feiger Antifa-Terrorist in Mordabsicht einen Stein vom Dach eines Hochhauses auf eine friedliche Kundgebung schleuderte. Er traf einen jungen Mann am Kopf, das Opfer musste notoperiert werden; der Verfassungsschutz ermittelte wegen Mordversuchs.
Als mutmaßliche Täter wurden deutsche Linksextremisten ermittelt, die Staatsanwaltschaft Wien stellte die Verfahren gegen zwei Beschuldigte Ende 2017 ein. Die vorhandenen Beweise reichten für eine Anklage nicht aus. Damit gab es weder einen Prozess wegen des Steinwurfs noch eine Verurteilung.
Wer den demokratischen Rechtsstaat ernst nimmt, muss politische Gewalt gegen die AfD ebenso unmissverständlich verurteilen wie Gewalt gegen jede andere zugelassene Partei. Eine Gesellschaft, in der Angriffe auf missliebige Oppositionelle relativiert oder mit deren politischen Positionen entschuldigt werden, entfernt sich selbst von den demokratischen Prinzipien, die sie zu verteidigen vorgibt.
