An amerikanischen Universitäten werden Konservative körperlich angegriffen und mit dem Tod bedroht. In Utah erklärte ein Transgenderist, Republikaner sollten erschossen werden, und ging anschließend auf einen konservativen Studenten los. In Michigan wurde eine jüdische Konservative attackiert. Und während sich die Justiz mit den Vorfällen beschäftigt, fordern Linksradikale in Utah, die strafrechtlichen Vorwürfe gegen den Angreifer fallen zu lassen.
„Nein, ich persönlich finde, Republikaner sollten auf offener Straße erschossen werden.“ Diese Antwort gab der Transgenderist Amber Grace an der University of Utah auf die Frage eines konservativen Studenten, ob Republikaner ein Recht auf freie Meinungsäußerung hätten. Wenige Augenblicke später brachte Grace den jungen Mann zu Boden und zerriss dessen Hemd. Der Auslöser? Eine Abstimmungstafel mit der Frage, ob es nur zwei Geschlechter gebe. Dafür gab es erst eine Gewaltfantasie und anschließend Prügel.
Transgenderist attackiert Republikaner wegen Geschlechterfrage
Am 27. Oktober hatten Mitglieder der College Republicans vor der Marriott-Bibliothek der University of Utah einen Informationsstand aufgebaut. Dort wollten sie mit anderen Studenten über Geschlechterfragen diskutieren. Der Transgenderist wischte zunächst die Einträge von der Abstimmungstafel und begann anschließend einen Streit mit einem der Republikaner. Die Auseinandersetzung wurde teilweise gefilmt. Auf den Aufnahmen sind sowohl die Äußerung über das Erschießen von Republikanern als auch der anschließende körperliche Angriff zu sehen.
Die Universitätsleitung bestätigte, dass Grace den konservativen Studenten zu Boden brachte und dessen Hemd zerriss. Die Campuspolizei stellte daraufhin zwei strafrechtliche Vorladungen wegen einfacher Körperverletzung und Sachbeschädigung aus. Grace wiederum behauptet, während der Auseinandersetzung selbst bedrängt und geschlagen worden zu sein. Die Polizei untersucht den Vorfall.
Transgender man says: “I think Republicans should be shot in the street” moments prior to brutally assaulting a College Republican student.
— Rylie (@Rylieparis05) October 28, 2026
Republican students aren’t safe around unstable men pretending they’re woman.
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Das linksradikale Utah Anti-War Committee stellte sich dabei öffentlich hinter den Transgender-Gewalttäter. Gemeinsam mit weiteren Gruppierungen fordert es die Staatsanwaltschaft auf, die Vorwürfe fallen zu lassen. Grace habe nichts falsch gemacht, behauptet die Organisation. Die College Republicans hingegen sollen für angeblich transphobe Schikanen verantwortlich sein. Auch von der Universitätsleitung verlangt das Komitee Maßnahmen gegen die republikanischen Studenten.
Interessant ist dabei das politische Umfeld: Veröffentlicht wurde der Aufruf über Fight Back! News, die Zeitung der marxistisch-leninistischen Freedom Road Socialist Organization (FRSO). Diese setzt sich nach eigenen Angaben für eine revolutionäre Umgestaltung der Vereinigten Staaten ein und arbeitet am Aufbau einer neuen kommunistischen Partei. Die FRSO ist auch in Utah organisiert und berichtet selbst über ihre Zusammenarbeit mit dem Anti-War Committee.
Die politische Botschaft des Aufrufs ist kaum zu übersehen. Ein Student wird angegriffen, nachdem sein Gegenüber davon gesprochen hat, Republikaner zu erschießen. Doch die linksradikalen Unterstützer beschäftigen sich lieber mit der angeblichen Transphobie der College Republicans. Die körperliche Gewalt wird als Widerstand gegen Diskriminierung dargestellt, während der angegriffene Student und seine politische Gruppe von den Linksextremisten zu den eigentlichen Schuldigen erklärt werden.
Jüdische Konservative in Michigan attackiert
Nur wenige Tage später, am 1. November, kam es an der University of Michigan in Ann Arbor zu einem weiteren Angriff durch Linksextremisten. Die konservativen Kommentatoren Liz Benichou, Cam Higby und Joe Redden diskutierten dort mit Studenten unter anderem über den Islam und die Verhältnisse im Iran. Eine Studentin namens Temulun Togochog geriet mit ihnen in Streit. Auf den veröffentlichten Videoaufnahmen ist zu sehen, wie Togochog zunächst Joe Redden mit ihrem Mobiltelefon ins Gesicht schlägt. Anschließend geht sie auf die jüdische Konservative Liz Benichou los, stößt diese zu Boden und attackiert sie. Andere Anwesende greifen ein. Die Campuspolizei bestätigte, dass Beamte den Angriff auf die Frau beobachtet hatten. Benichou musste anschließend medizinisch behandelt werden.
College Republican attacked while peacefully tabling at the University of Utah.
— Utah College Republicans (@UtahCollegeReps) October 27, 2026
Transgender man rips shirt off conservative student for affirming there are only 2 genders.
Why does this keep happening on college campuses? pic.twitter.com/MKrlednw0m
Selbst bei der Festnahme war die Studentin offenbar noch nicht fertig. Während die Beamten sie abführten, schrie sie in Richtung ihres Opfers, sie hätte es töten sollen, als sie die Gelegenheit dazu gehabt habe. Togochog wurde zunächst nach ihrer Festnahme wieder freigelassen. Am 3. November genehmigte die Staatsanwaltschaft des Bezirks Washtenaw jedoch drei Anklagepunkte: zwei wegen Körperverletzung sowie einen wegen Angriffs auf beziehungsweise Widerstands gegen einen Polizeibeamten.
Ein Klima der politischen Feindschaft
Der amerikanische Rechtsprofessor Jonathan Turley kritisiert seit Jahren die ideologische Radikalisierung an US-Hochschulen. Seiner Ansicht nach haben Teile des akademischen Betriebs ein politisches Klima geschaffen, in dem Konservative und Libertäre zunehmend als Feinde behandelt werden. Er verweist dabei auch auf Professoren, die öffentlich Gewaltfantasien gegen politische Gegner verbreitet oder entsprechende Äußerungen verharmlost hätten. Die beiden aktuellen Fälle passen in das von Turley beschriebene Bild. In Utah reichte eine Frage über zwei Geschlechter, um einen Streit mit einer Todesdrohung und einem körperlichen Angriff auszulösen. In Michigan traf es eine jüdische Konservative bei einer Diskussion über den Islam und den Iran. Statt Argumenten gab es Schläge, statt einer politischen Debatte Todesdrohungen.
Die Reaktion aus dem linksradikalen Umfeld in Utah macht die Sache noch schlimmer. Das kommunistische Anti-War Committee verlangt nicht etwa eine Entschuldigung für den angegriffenen Studenten. Es fordert die Einstellung der strafrechtlichen Vorwürfe gegen Grace und zugleich ein Vorgehen gegen angebliche Schikanen durch die Republikaner. Damit ist auch klar, wie diese Linksradikalen den Vorfall politisch bewerten: Wer eine Abstimmungstafel über zwei Geschlechter aufstellt, soll sich wegen angeblicher Diskriminierung verantworten. Wer darauf mit Gewalt reagiert und zuvor davon spricht, Republikaner zu erschießen, bekommt dagegen öffentliche Rückendeckung. Und das ausgerechnet von Leuten, die sich selbst als Kämpfer gegen Hass und Unterdrückung präsentieren.