Die französische Linke drängt darauf, Diskussionen über demografische Veränderungen, die Theorie des „Großen Austauschs“ oder über Remigration unter Strafe zu stellen. Sollten sie damit Erfolg haben, drohen Franzosen und Politikern bis zu drei Jahre Haft für die Beschreibung der Ersetzungsmigration.
Auch jetzt ist schon kann man angezeigt und verurteilt werden, wenn man nur erwähnt, dass mohammedanische Zuwanderer bei Sexual- und Gewaltkriminalität massiv überrepräsentiert sind. Das kann einem in Deutschland, Österreich, Großbritannien und anderen woken westeuropäischen Ländern passieren. Das Regime und seine Justiz begründen das damit, dass diese Erwähnung (offizieller Statistiken!) „zu Hass aufstacheln“ könne.
Dass in Frankreich freie Meinungsäußerung jetzt schon deutlich eingeschränkt ist, machte das proislamische Regime von Emmanuel Macron Ende Oktober wieder deutlich. Der österreichische Aktivist Martin Sellner wollte in einer Pariser Buchhandlung sein Buch „Remigration“ vorstellen und eine Signierstunde abhalten. Er wurde von den Sicherheitskräften festgenommen und abgeschoben. Ein Kongress zum Thema „Remigration“ und eine Demo wurden verboten.
Der Missbrauch eines Verbrechens
Die französische Linke will nun noch weiter gehen und schon die reine Diskussion über die demografischen und ethnischen Veränderungen mit Gefängnis bedrohen. Sie versucht damit, aus dem Schusswaffenangriff vom 23. Oktober 2026 in Trappes und dem nahegelegenen La Verrière Kapital zu schlagen.
Kevin T. tötete Pengo Bossio Wangi und verletzte sieben weitere Personen. Berichten zufolge hatte er es gezielt auf Menschen moslemischen, afrikanischen oder nordafrikanischen Aussehens abgesehen. Er gab gegenüber den Ermittlern an, er könne es nicht länger ertragen, „überfallen“ zu werden.
Während sich die Linke für all die von Migranten ermordeten, verletzten und vergewaltigen Menschen der vergangenen Jahrzehnte nie besonders interessierte und die endemische Gewalt von Moslems gegen „Ungläubige“ stets verharmloste, benutzt sie dieses Verbrechen für ihre Agenda.
Bürgermeister Ali Rabeh – Mitglied der Partei Génération.s und Inhaber der marokkanischen und französischen Staatsbürgerschaft – argumentierte auf France Inter, die bestehenden Gesetze gegen Hassrede im Pressegesetz von 1881 seien unzureichend. Er schlug eine Änderung von Artikel 24 vor, um diejenigen zu bestrafen, die Gruppen „aufgrund ihrer Herkunft oder Zugehörigkeit zu einer Religion, Ethnie oder vermeintlichen Rasse“ als Akteure eines Austauschprozesses des „angeblichen einheimischen weißen französischen Volkes“ durch Zuwanderer oder deren Nachkommen darstellen.
„Der große Austausch“
Der französische Philosoph und Autor Renaud Camus prägte diesen Begriff. Er schrieb: „Der Große Bevölkerungsaustausch ist keine Theorie, sondern die Bezeichnung für ein Phänomen, das ich für das wichtigste unserer Zeit halte. Mit diesem Begriff können wir unsere Ära zu Beginn des 21. Jahrhunderts beschreiben und das Jahrhundert als das des Großen Bevölkerungsaustauschs charakterisieren, vergleichbar mit dem Ersten Weltkrieg, der Weltwirtschaftskrise und der Großen Pest.“
Rabeh stellte einen expliziten Zusammenhang zwischen der Äußerung des Attentäters und dem von Renaud Camus erstmals beschriebenen Großen Austausch her. Er sagte, der Rassemblement National habe den Angreifer „ideologisch bewaffnet“. Er schlug vor, gegebenenfalls die Verfassung selbst zu ändern.
🇫🇷🔴 The French could face prison for mentioning the Great Replacement under a new proposal.
— Remix News & Views (@RMXnews) November 3, 2026
The mayor of Trappes, Ali Rabeh, is calling for a change in the law to criminalize those who claim that replacement immigration is occurring against the ethnic French population.
Rabeh,… pic.twitter.com/DoS7nhOaCh
Er und die Linke zeigen damit wieder einmal eine heuchlerische Doppelmoral. Schließlich werden für islamische Gewalttäter oder Attentäter von diesen Leuten niemals der Islam oder die Islamverbände oder ihre linken Freunde verantwortlich gemacht. In diesen massenhaften Fällen ist immer von „psychischen Störungen“ und „Einzelfällen“ die Rede, die „nichts mit dem Islam zu tun“ haben.
Gefängnisstrafe für die Erwähnung des Großen Austauschs
Der Mohammedaner Rabeh will offenkundig Kritik an der Landnahme seiner Leute unterbinden. Er ist aber damit nicht allein. Die Grünen-Abgeordneten Sabrina Sebaihi und Steevy Gustave reichten einen Gesetzentwurf in der Nationalversammlung ein, während Akli Mellouli einen Parallelentwurf im Senat einreichte.
Die Vorschläge sehen vor, dass Äußerungen, die „den Austausch einer Bevölkerung durch eine andere oder die Notwendigkeit einer Rückwanderung“ beschwören, als Provokation zu Diskriminierung, Hass oder Gewalt gelten können, wenn sie eine Gruppe aufgrund ihrer Herkunft oder tatsächlichen oder vermeintlichen ethnischen oder nationalen Zugehörigkeit als Bedrohung darstellen.
Für gewählte Amtsträger oder Kandidaten würden die Strafen verschärft, was zu einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren und einer Geldstrafe von 75.000 Euro führen würde.
Les mots tuent. À Trappes, ils ont tué.
— Sabrina Sebaihi (@SabrinaSebaihi) October 30, 2026
Avec Akli Mellouli et Steevy Gustave, nous déposons une proposition de loi contre les discours de haine raciste.
« Grand remplacement », « remigration » : ce ne sont pas des opinions, ce sont des munitions.
Leurs promoteurs doivent en… pic.twitter.com/ut7wyqS2Xr
Gegenwehr
Kritiker, darunter der Vorsitzende der Partei Reconquête, Éric Zemmour, und andere, bezeichnen die Maßnahmen als autoritären Angriff auf die Meinungsfreiheit. Sie zielen darauf ab, nicht nur Verschwörungstheorien, sondern auch die Beobachtung gut dokumentierter Bevölkerungsverschiebungen zu verbieten.
Andere Stimmen argumentierten, die Vorschläge würden die demografische Realität kriminalisieren. Verfassungsrechtler wie Benjamin Morel und Anne-Charlène Bezzina warnten davor, dass die grünen Gesetzesvorschläge eine unverhältnismäßige Einschränkung der Meinungsfreiheit riskieren und dass bestehende Bestimmungen gegen Volksverhetzung bereits eindeutige Fälle abdecken.
Camus meldet sich zu Wort
Renaud Camus, der Schriftsteller, der den Begriff prägte, beharrt weiterhin darauf, dass das zugrunde liegende Phänomen real und beobachtbar sei und grenzt es von unbegründeten Verschwörungstheorien ab.
In einem Interview, das vergangene Woche in der deutschen Zeitung „Die Welt“ veröffentlicht wurde, erklärte er: „Meine Gegner mögen den Begriff ablehnen, aber sie geben die Tatsache zu. Selbst Jean-Luc Mélenchon spricht von Kreolisierung. Jeder gibt zu, dass sich die Zusammensetzung der Bevölkerung in Frankreich verändert hat.“
Die Ersetzungsmigration ist nicht bloß eine „abgehobene Theorie“, die von einer kleinen Gruppe Rechter diskutiert wird, sondern eine von der französischen Öffentlichkeit allgemein anerkannte Entwicklung. Umfragen zeigen, dass 60 Prozent der Franzosen den Bevölkerungsaustausch real finden. Sie sehen die Verdrängung ethnischer Franzosen durch Menschen aus Afrika, Asien und anderen Ländern.
Houllebecq und UNO
Nach einem solchen Gesetz könnte selbst Frankreichs berühmtester Autor, Michel Houellebecq, mit einer Gefängnisstrafe rechnen, sollte er den Bevölkerungsaustausch erneut als „Tatsache“ bezeichnen, wie er es 2022 tat. Dass ein solches Gesetz oder auch schon bestehende Hate-Speech-Paragraphen immer auf die Systemkritiker abzielen, ist klar.
Wenn Mélenchon oder andere Linke die Umvolkung der westlichen Länder bejubeln, darf das natürlich gesagt werden. Wenn der globalistische „Experte“ Yascha Mounk 2018 in der ARD-Tagesschau, dass „wir“ ein „historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln“, ist das kein Problem. Und wenn die UNO in einer Studie aus dem Jahr 2000 ganz offen „Replacement Migration“ für Europa fordert, ist das auch kein Problem.
Ob die aktuellen linken Vorschläge zur Kriminalisierung von Diskussionen über den Bevölkerungsaustausch in der zersplitterten französischen Nationalversammlung tatsächlich durchgehen, ist offen. Klar ist, was die Linke will und umsetzen würde, sollte sie an die Macht kommen. Klar ist auch, dass damit Druck auf die proislamische globalistische „Mitte“ um Macron aufgebaut wird.