Sind es außer Kontrolle geratene Fake-User, die zur Simulation einer großen Reichweite von vielen Medienhäusern angekauft werden – oder politische Kampagnen von unbekannten Hintermännern? Vor allem die schlecht moderierten Online-Foren des Boulevardblatts Heute werden aktuell von Nachrichten überschwemmt, die nur selten mit dem Thema zu tun haben – und im vorliegenden Beispiel klar antisemitisch sind und Hass auf Juden und Israel schüren. Die Heute will sich dazu nicht äußern.
Leser haben uns gemeldet, dass in den Facebook-Foren des Magazins „Heute“ (Herausgeberin Eva Dichand, WEF Young Global Leaders) sehr merkwürdige Dinge vor sich gehen. Ganze Armeen von Kommentarschreibern versuchen offenbar Stimmung im Fahrwasser des Kopftuchverbotes zu machen. Ersichtlich von automatischen Systemen erzeugte Postings behaupten, der jeweilige Verfasser wäre Jude und würde von seiner Familie oder seinem Vater misshandelt werden, wenn er seine Kippa nicht tragen würde.





Dass es sich um frei erfundenen Schwachsinn handelt, zeigt sich nicht nur durch die manische Frequenz der Postings. Auch die Herkunft der angeblichen Autoren ist auffällig. Es handelt sich um Accounts aus arabisch-moslemischen Ländern. Deshalb lag auch die Vermutung auf der Hand, dass hier vielleicht ein Dienstleister außer Kontrolle geriet, der dazu benutzt wird, hohe User-Interaktion in den Benutzerforen zu simulieren. Eine diesbezügliche Anfrage an die Heute blieb bisher unbeantwortet. Die antisemitischen Massenpostings sind bis heute abrufbar und werden vorsätzlich nicht moderiert.
Sehr geehrte Damen und Herren,
in ihren Facebook-Foren fallen Tag für Tag verschiedene automatisierte Kampagnen durch Fakeaccounts auf. Aktuell auffällig ist eine solche Kampagne mit antisemitischem Unterton, wo angeblich Juden berichten in der Familie misshandelt zu werden, weil sie keine Kippa tragen. Es handelt sich wohl um eine tendenziöse Reaktion zum Kopftuchverbot.
Es handelt sich um Fakeprofile oder Profile aus Syrien, Bangladesch, Irak und dergleichen.
Handelt es sich hier um bezahlte Kampagnen, die Sie in Auftrag gegeben haben, um die Zahl der Interaktionen zu erhöhen – oder sind Sie Opfer einer Attacke?
Auffällig ist, dass diese Postings nicht moderiert oder entfernt werden, obwohl klar ist, dass es sich um Fakeprofile handelt.
In einer Zeit, wo die Politik behauptet, man würde gegen „Fake News“ und „Hass im Netz“ vorgehen, ist diese Bot-Kampagne ein starkes Stück. Die Heute zählt zu den meistsubventionierten Medenhäusern Österreichs und gilt Vizekanzler Babler von der SPÖ, der auch das Amt des Medienministers simuliert, als „Qualitätsmedium“, das mit der Bevölkerung abgepressten Steuermillionen gefördert werden muss. Dass man bei dieser Menge staatlicher Förderung nicht in der Lage ist, seine Facebook-Foren von antisemitischen Inhalten zu säubern, gibt zu denken.
Im Vorjahr 10,2 Millionen Euro Steuergeld für die Heute
Für die „Heute“-Gruppe summieren sich die für 2025 ausgewiesenen öffentlichen Werbegelder und Förderungen auf rund 10,2 Millionen Euro. Rund 8,6 Millionen Euro entfielen laut einer im „Standard“ veröffentlichten Auswertung der Medientransparenzmeldungen auf Werbung und Informationsschaltungen öffentlicher und staatsnaher Stellen. Hinzu kommen 663.024,16 Euro Qualitätsjournalismusförderung sowie laut einer Zusammenstellung der RTR-Förderungen weitere 927.583 Euro für die digitale Transformation. Die direkten Förderungen ergeben damit rund 1,59 Millionen Euro.
Botkampagne zu unzufriedenen Rentnern mutiert
Tags darauf mutierten die antisemitischen Bot-Poster übrigens zu unzufriedenen Rentnern, die in Österreich Flaschen sammeln müssen, während „für die terroristischen Juden“ Geld da wäre. Das ist durchaus heiter, wenn man sieht, wie sich arabisch-moslemische Jugendliche aus aller Welt als österreichische Rentner präsentieren. Einen gewissen Bezug zu österreichischem Steuergeld haben vermutlich beide Gruppen – eine davon nur aufgrund der vorherrschenden korrupten Politik, welche durch „Qualitätsmedien“ gedeckt und hofiert wird. Man darf gespannt sein, wann die „Heute“ damit beginnt, ihre Foren zu säubern.

(P.S.: Nur zum Vergleich: linksextreme Kreise jammern aktuell darüber, dass eine politische Partei im konservative Sender AUF1 um 150.000 Euro inseriert hat. So sieht man, wie frech sich Linke und ihre Spießgesellen am Staat bereichern und Andersdenkenden jeden Cent neiden. Dabei muss zudem differenziert werden, dass Förderungen nicht mit einer Gegenleistung oder Werbeleistung verbunden sind, sondern eine reine Umverteilung des Geldes der Österreicher an ein systemgefügiges Medium darstellen.)