Erst mit Hamas-Sympathisanten feiern – nun fürchtet die Linke deren Umfeld

(C) Report24/KI

Die Berliner Linke hat sich mit ihren Bündnissen in der islamistisch-linken Szene ein Problem eingehandelt. Erst feierten die Neuköllner Genossen mit einem Netzwerk, in dem Hamas- und PFLP-Anhänger zusammenarbeiten. Später gab es Wahlwerbung aus diesem Umfeld. Nun hat ausgerechnet Spitzenkandidatin Elif Eralp Angst vor einem bekannten Hamas-Sympathisanten.

Die Berliner Linke will das Rote Rathaus erobern, doch ihre Spitzenkandidatin Elif Eralp fürchtet sich vor Leuten aus einem politischen Umfeld, mit dem ihre Neuköllner Parteifreunde gemeinsame Sache machen. In internen Anmerkungen zu einem SPIEGEL-Interview schrieb sie über sich und ihren Ehemann: „Er hat Angst vor diesen Leuten und ich auch.“ Gemeint war das Umfeld des Hamas-Sympathisanten Ibrahim Ibrahim. Eralp wollte entsprechende Interviewpassagen streichen lassen und erwog sogar, das gesamte Gespräch zurückzuziehen. Dummerweise schickte ihr Büro die Kommentare versehentlich an den SPIEGEL. So wurde öffentlich, was die mögliche künftige Regierungschefin Berlins lieber für sich behalten hätte.

Islamolinke & Israelhasser unter sich

Bereits am 6. August 2025 berichtete Report24 unter dem Titel „Neuköllner Sommerfest der Schande – Wenn die Linke mit Hamas-Freunden feiert“ über die geplante gemeinsame Veranstaltung der Neuköllner Linken mit dem Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitee (VPNK). Das Fest fand drei Tage später statt. Auch die anschließende Kritik brachte die Genossen nicht von ihrem Bündnispartner ab.

Der Berliner Verfassungsschutz beschreibt das VPNK als Netzwerk, in dem Anhänger der islamistischen Hamas und der marxistischen Terrororganisation PFLP zusammenarbeiten. Beide Organisationen stehen auf der EU-Terrorliste. Die Neuköllner Linke stellte sich trotzdem demonstrativ vor das Nationalkomitee. In einer offiziellen Erklärung vom 14. August wies sie die Einschätzung des Verfassungsschutzes zurück und beklagte die „Diffamierung unserer Bündnispartner“. Statt die eigenen Kontakte zu hinterfragen, griff man lieber die Sicherheitsbehörden an. An Israel-Hassern und Hamas-Verstehern mangelt es bei der Linken jedenfalls nicht.

Islamisten-Wahlwerbung für die Linke

Auch die Wahlwerbung aus diesem Umfeld ließ nicht auf sich warten. Ibrahim Ibrahim, der Hamas-Führer Yahya Sinwar nach dessen Tod als „Märtyrerhelden“ verherrlichte, warb öffentlich für Linken-Kandidaten. Nach dem Wahlsieg am 20. September erklärte er im Namen des VPNK, man habe bereits im Vorjahr beschlossen, die Partei zu unterstützen und dafür die arabische und palästinensische Gemeinschaft mobilisiert. Die Neuköllner Parteiführung bestreitet eine organisatorische Einbindung fremder Gruppen in den Wahlkampf. Die Wahlempfehlungen und die zuvor gepflegten Kontakte sind allerdings belegt. Ibrahim erschien schließlich auch bei der Wahlfeier und ließ sich mit Linken-Politikern fotografieren.

Die Berliner Linke hat sich diese politische Katastrophe selbst eingebrockt. Wer sich mit dem Teufel ins Bett legt, darf sich über die Gesellschaft nicht wundern. Mehr noch: Die selbsternannten Antifaschisten machen mit den islamistischen Judenmördern auch noch gemeinsame Sache. Und nun, wo einer der Rädelsführer dieser Islamistenbrut den Linken deutlich macht, wer in Berlin das Sagen haben will, dämmert es der Parteiführung wohl langsam, dass die Anbiederung sehr teuer erkauft wurde. Haben diese Politiker tatsächlich geglaubt, dass die Unterstützung aus diesem Milieu ohne Konsequenzen bleiben wird? Terroristen und Terror-Unterstützer wenden eben auch entsprechende Methoden an.

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