Whistleblowerin bestätigt: Gesundheitssystem war nie überlastet

Bilder: freepik / mdjaff, lifeforstock

Nachdem sich bereits Anfang April 2021 eine Mitarbeiterin des deutschen Gesundheitsamtes für ein Interview mit dem Schattenkabinett zur Verfügung gestellt und von ihren Erfahrungen im behördlichen Umgang mit COVID-19 erzählt hatte, berichtete nun eine weitere Insiderin über ihre Erlebnisse. Diesmal kommt die Whistleblowerin aus dem Raum Stuttgart in Baden Württemberg. In Übereinstimmung mit ihrer Kollegin widerlegt sie das vielfach bemühte Narrativ vom coronabedingt ständig am Rande des Zusammenbruchs befindlichen Gesundheitssystem und bietet darüber hinaus interessante Einblicke in Auswahl und Schulung der Mitarbeiter, typische Testsituationen und das Sterben in den Altenheimen.

Die Wahrheit ist eine unzerstörbare Pflanze

Gordon sagte einmal, die Wahrheit, das sei eine unzerstörbare Pflanze. Man kann sie ruhig unter einem Felsen vergraben, sie stoße sich trotzdem durch, wenn es an der Zeit sei.

So schrieb der 1890 im heutigen Lettland geborene deutsche Schriftsteller Frank Theodor Thiess in seinem Werk „Stürmischer Frühling. Ein Roman unter jungen Menschen (1937).“

Report24.news schließt sich der Auffassung Gordons an. Es wird den Verantwortlichen trotz intensiver Bemühungen nicht auf Dauer möglich sein, der Bevölkerung Österreichs oder Deutschlands weiszumachen, dass die Gesundheitssysteme dieser Länder durch das neuartige Corona-Virus oder seine Mutanten ernsthaft gefährdet sind oder waren. Aufmerksame Beobachter und kritische Geister, die seit Beginn der „gefährlichsten Pandemie aller Zeiten“ darauf hingewiesen hatten, dass zu keinem Zeitpunkt eine entsprechende Bedrohung bestand, wurden kürzlich von offizieller Seite bestätigt. Ein Papier mit dem Namen „Beirat diskutiert und verabschiedet Analyse von Prof. Augurzky und Prof. Busse zum Leistungsgeschehen der Krankenhäuser und zur Ausgleichspauschale in der Corona-Krise“, zu finden auf der Webseite des deutschen Bundesgesundheitsministeriums, hält fest, dass im Jahresdurchschnitt nur vier Prozent aller Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt waren und die stationäre Versorgung durch die Pandemie zu keinem Zeitpunkt an ihre Grenzen gebracht wurde – Report24 berichtete. Und auch in Österreich ist die Situation eindeutig (Report24 berichtete).

Um Gesundheit geht es nicht

Über den tieferen Sinn der von Regierungsseite gezielt eingesetzten Panikmache kann ausgiebig spekuliert werden. Die Optionen reichen von der Überwachung und Kontrolle der Bürger über die Umgestaltung der Gesellschaft im Sinne eines Great Reset bis hin zur korrupten Verflechtung von Big Pharma und Politik mit dem schlichten Ziel, mittels Masken, Tests und regelmäßig wiederholter Impfung so viel Geld wie möglich zu verdienen. Das Motiv des Schutzes der Gesundheit kann angesichts des Umstands, dass das neuartige Coronavirus für die allerwenigsten Menschen gefährlich oder sogar tödlich ist – Prof. Ioannidis errechnete ein Todesrisiko von 0,15% – wohl mit Bestimmtheit ausgeschlossen werden.

Das Interview

Wie bereits zuvor werden auch diesmal die Identität und das konkrete Beschäftigungsverhältnis der Whistleblowerin aus Sicherheitsgründen nicht genannt. Sie liegen der Redaktion des Schattenkabinetts jedoch vor und wurden überprüft.

Um sich die Ausführungen der Gesundheitsamts-Mitarbeiterin des ersten Interviews anzuhören oder sie zu lesen, klicken Sie bitte auf diesen Link:

https://report24.news/mitarbeiterin-aus-gesundheitsamt-es-gab-nie-eine-ueberlastung

Das aktuelle Interview finden Sie hier:

Ausschnitte daraus werden an dieser Stelle wiedergegeben.

Frau Schulze auf Ersuchen von Schattenkabinett, ihren Hintergrund und ihre Tätigkeit zu beschreiben:

Ich bin hauptsächlich in der IT-Branche tätig gewesen und kenne mich also mit Computern aus. Und hab mich in dem Fall gefreut, den Kollegen im Gesundheitsamt zu helfen in dieser schweren Zeit. Das war eigentlich auch die Animation, hier mitzumachen. Meine Tätigkeit bestand darin, dass ich Menschen, die positiv getestet wurden, in Quarantäne geschickt habe. Genauso ging es um Menschen, die mit diesen positiv Getesteten Kontakt hatten. Das waren also die Kontaktpersonen in dem ersten Grad, die wurden eben auch in Quarantäne geschickt. Und das eben einzugeben in diesen Computer und das auch weiterzumelden, das war meine Aufgabe.

Frau Schulze auf die Frage nach der personellen Besetzung im Gesundheitsamt in jenem Bereich, in dem sie tätig war:

Also vom Gesundheitsamt selber hatte ich keine Kollegen. Die Kollegen waren hauptsächlich … es waren Kindergärtnerinnen dabei, es waren Sekretärinnen dabei … es waren aus verschiedenen Ämtern … Veterinäramt, Schulamt, Jugendamt … Und es waren natürlich auch in der Zeit schon Bundeswehrsoldaten. Also es war wirklich außer dem Leiter des Gesundheitsamtes waren keine Mitarbeiter des Gesundheitsamts dort tätig.

Schattenkabinett fragt nach: Wurden diese Leute eigens für Corona-Tätigkeiten eingestellt?

Frau Schulze:

Das waren nur speziell für diese Tätigkeit eingestellte Mitarbeiter. Da wurden also keine Mitarbeiter, die normalerweise im Gesundheitsamt tätig waren, eingestellt bzw. sind da tätig gewesen. (…) Es waren so um die 40.

„Nichts zu tun“ während „Zweiter Welle“

Frage Schattenkabinett, ob viel zu tun war Ende 2020 („Zweite Welle“).

Frau Schulze:

Nein. Ich hab sehr viel Zeit damit verbracht, nichts zu tun. (…) Es gab Tage, da hab ich gar nichts gearbeitet. Es gab Tage, da hab ich mal ´ne Stunde gearbeitet. Im Schnitt war es vielleicht eine Stunde, wenn man alles hochrechnet. Wenn wir eine Schulklasse oder ein Altenheim in Quarantäne geschickt haben, sind natürlich deutlich mehr Fälle zu bearbeiten gewesen, man ist also auch länger bei der Arbeit gewesen. Aber das war in der Regel sehr wenig der Fall.

Schattenkabinett fragt nach den Fähigkeiten der Mitarbeiter, mit dem Computer umzugehen, sowie nach der Einschulung.

Frau Schulze:

Also für mich als jemand, der mit IT schon seit vielen Jahren zu tun hat, war das kein Problem. Aber eingewiesen wurden wir nicht. Man hat uns kurz mal erklärt, wie man das eingibt, dann hat man uns allein gelassen. Und bisweilen sind dann natürlich auch Fehler aufgetreten. Das ist klar.

ct-Werte über 30

Frau Schulze auf die Frage nach der Erfassung des ct-Wertes im Zusammenhang mit Laborwerten:

Also der ct-Wert ist eigentlich nie richtig zur Sprache gekommen. Es gab ct-Werte, die lagen bei 18, wenn man dann auf diese handgeschriebenen Zettel geschaut hat, dann hat man schon festgestellt, der hatte vielleicht Ohrenweh, Halsweh. Aber es gab natürlich auch ct-Werte, die weit darüber waren, also 27, über 30… Aber irgendwelche Maßnahmen, dass der jetzt nicht in Quarantäne käme, hat es nicht gegeben. Die sind trotzdem in Quarantäne gekommen. Sie waren corona-positiv.

Im Gesundheitsamt wurde auch getestet. Schattenkabinett erkundigt sich nach dem Ablauf solcher Testungen.

Frau Schulze:

Es wurden bestimmte Tage festgelegt. Da hat man dann die Personen einberufen. (…) Es sind zwei Mitarbeiter aus dem Gesundheitsamt gekommen, die haben sich dementsprechend eingekleidet. Das waren weiße Anzüge, die man im Baumarkt findet. Die wurden angezogen. Dann Handschuhe, und zwar Einmalhandschuhe. Dann hat man den Ärmel an die Handschuhe mit Kreppband geklebt. Es wurde der Reißverschluss vorne zugemacht und ebenfalls mit Kreppband beklebt. Und unterschrieben. Dann hat man Überzieher, die man im Krankenhaus auch bekommt, für die Schuhe. Die Kapuze wurde über den Kopf gezogen, ein Mundschutz wurde umgelegt, und zwar in der Regel dieser FFP2. Und dann kam noch ein Acrylvisier darüber. Dann wurde nochmals ein paar Handschuhe drübergezogen. Und so wurde dann getestet.

Nachfrage Schattenkabinett nach den Unterschriften – wo wurde unterschrieben?

Frau Schulze:

Auf den Reißverschlüssen und auf den Verschlüssen wo zugeklebt wurde mit Malerkreppband.

In den meisten Fällen keine Symptome

Schattenkabinett fragt, ob auch Grippe erfasst wurde.

Frau Schulze:

Was mir aufgefallen ist, ist dass da bei diesen Telefonaten bisweilen die Menschen doch recht paralysiert waren, wenn sie erfahren haben, sie waren corona-positiv. Dadurch sind meistens keine Fragen aufgetaucht. Ich fand´s nur interessant was auf diesen Listen draufsteht als Symptome. Diese Symptome sind zum Teil der Grippe zuzuordnen oder einem grippalen Infekt. (…) Halsweh, Schnupfen, Kopfweh, Gliederschmerzen, waren so die häufigsten Sachen. Der Geschmackssinn war bisweilen weg. Bisweilen war bloß ein Symptom vorhanden, in den meisten Fällen waren keine Symptome vorhanden. Das war immer sehr interessant wenn dann da steht: ´Nö, mir geht’s gut, ich hab gar nichts.´

Frau Schulze auf die Frage, ob es noch etwas gibt, was ihr wichtig ist, was sie den Zuschauern sonst noch berichten möchte:

Für mich war der Aufenthalt in der Corona-Stelle im Gesundheitsamt sehr interessant. Ich bin dorthin gegangen, um zu helfen. Ich hab nicht viel getan, was schon schlimm genug ist. In den Medien wurde mitgeteilt, wir sind alle überlastet. Ich war es nicht. Uns wurde bei den Besprechungen auch mitgeteilt, wir sollten bitte nach außen hin immer mitteilen, dass wir sehr viel zu tun haben, auch wenn das jetzt im Augenblick so nicht sein kann.

Ich fand es interessant, wie man dort mit dem Pflegepersonal bisweilen umgeht. Am Anfang wurden sie getestet, mehrmals getestet. Dann ist man zurückgerudert, hat sie dann weniger getestet. Sie sind auch zum Teil krank zur Arbeit gekommen. Auf Fragen, warum man da nichts tut … ja, man wisse es wohl, dass es da nicht so sonderlich gut funktioniert, aber da könne man nichts tun. Man hat sie zum Teil früher aus der Quarantäne zurückgeholt, weil einfach Pflegepersonal gefehlt hat. Dann hat man gesagt, man hat sie auf die Corona-Stationen getan, wo also die Leute, die positiv getestet wurden, die alten Leute dann auch waren. Inwieweit die von den Symptomen her waren … zum Teil hatten die auch keine Symptome, aber ich denke mal, wenn man dann mit jemandem zusammen ist, der wirklich krank war, hat auch ein alter Mensch, der eine Vorerkrankung hat, weil es sind ja zum Teil auch Pflegeheime, ganz schnell tatsächlich etwas.

Es war für mich unvorstellbar, so etwas mitzuerleben, und ich war froh, dass ich dann nicht mehr dabei war. Vor allem auch im Hinblick auf diese Alten – und Pflegeheime, wo Menschen gestorben sind, die nicht müssten. Wo Menschen gestorben sind, die eigentlich gesund waren. Die angesteckt wurden, weil man sie isoliert hat mit anderen, die angesteckt waren und zum Teil verstorben sind. Das kann ich einfach so nicht stehen lassen. Da bin ich als Mensch einfach nicht in der Lage, das so mitzunehmen.

(…)

Vor allen Dingen, wenn man darüber nachdenkt, dass meistens die Familienangehörigen diese alten Leute nicht besuchen dürfen, weil sie in Quarantäne sind. Ich finde das fürchterlich. Wenn alte Menschen dann so sterben müssen, vor allen Dingen, wenn alte Menschen krank sind, die brauchen Zuspruch von ihrer Familie. Und der war nicht da. Ich finde das so fürchterlich, ich darf da drüber gar nicht nachdenken.“

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