Satanische Blutrituale: Ex-Gefängniswärter wegen Vergewaltigung einer 14-Jährigen in Haft

(C) Report24/KI

Blut im Wodka. Lateinische Gebete. Ein Satan-Altar im Haus. Und mittendrin ein 14-jähriges Mädchen. Im französischen Saint-Étienne sitzt ein 53 Jahre alter ehemaliger Gefängniswärter in Untersuchungshaft. Er soll eine Freundin seiner eigenen Tochter vergewaltigt und die Übergriffe mit satanischen Ritualen verbunden haben. Wegen innerfamiliärer Gewalt war der Mann bereits früher zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

Eine 14-Jährige erhebt im französischen Saint-Étienne schwere Vorwürfe gegen den Vater einer Freundin. Der 53-jährige ehemalige Gefängniswärter soll sie vergewaltigt, ihr Blut abgenommen, es mit Wodka vermischt und sie davon trinken lassen haben. Beschwörungen, Gebete und Blutaustausch sollen die sexuellen Handlungen begleitet haben. Am 20. August ging das Mädchen gemeinsam mit seiner Mutter zur Polizei und schilderte den Beamten, was rund drei Wochen zuvor im Haus des Mannes geschehen sein soll.

Bei der Polizei räumte der Mann laut französischen Medienberichten drei sexuelle Kontakte mit der 14-Jährigen ein. Vor den Begegnungen soll gebetet, beschworen und Blut ausgetauscht worden sein. Auch bei seiner Festnahme blieb es bizarr: Der 53-Jährige soll plötzlich lateinische Gebete gesprochen haben. Wenig später durchsuchten Beamte seine Wohnung – und fanden dort einen Satan-Altar, einen Kelch und eine Sexpuppe. Die Jugendliche war eine Freundin seiner Tochter. Laut Staatsanwaltschaft wird gegen den Mann wegen Vergewaltigung einer unter 15-Jährigen sowie wegen der Verabreichung gesundheitsschädlicher Substanzen ermittelt. Zwischen dem Beschuldigten und dem Mädchen liegen fast 40 Jahre Altersunterschied. Der 53-Jährige kam deshalb auf Anordnung der Justiz in Untersuchungshaft.

Früher Wärter – nun selbst hinter Gittern

Der Mann kennt Gefängnisse aus beiden Perspektiven. Er arbeitete früher selbst im französischen Strafvollzug. Wegen innerfamiliärer Gewalt wurde er später zu einer unbedingten Freiheitsstrafe verurteilt und musste selbst hinter Gitter. Nun sitzt er erneut in Haft – diesmal wegen des Verdachts, sich an einer 14-Jährigen vergangen zu haben.

Doch damit könnte der Fall noch längst nicht abgeschlossen sein. Die Ermittler suchen nach weiteren möglichen Opfern und prüfen, ob der 53-Jährige auch andere Mädchen missbraucht haben könnte. Ende August wurde das Verfahren entsprechend ausgeweitet. Bei einem Mann, der bereits wegen Gewalt im Gefängnis saß und nun drei sexuelle Kontakte mit einer 14-Jährigen einräumt, dürfte die Frage nach weiteren Opfern für die Ermittler höchste Priorität haben. https://www.leprogres.fr/faits-divers-justice/2026/09/03/prieres-incantations-echanges-de-sang-un-quinquagenaire-soupconne-de-viols-sur-l-amie-de-sa-fille

Der Mann, der einst selbst Häftlinge bewachte, sitzt damit wieder hinter einer Zellentür. Diesmal wartet er dort auf die Aufarbeitung eines Falls mit Blut, Satanismus und der Vergewaltigung einer 14-Jährigen – während die Ermittler herausfinden wollen, ob er noch weitere Mädchen in ähnlicher Art und Weise missbraucht hat.

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