Christian Stocker regiert ein Land, das ihn nicht will. Das seine Regierung nicht will. Laut Umfrage der Lazarsfeld-Gesellschaft vom 5. und 6. Oktober 2026 kommt die FPÖ in der Hochrechnung auf 41 Prozent, die ÖVP nur noch auf 20, die SPÖ stürzt auf 14 ab. Das ist die Quittung für eine Politik, die seit Jahren an den Wünschen der Mehrheit vorbei regiert.
Die letzten Umfragen bescheinigen der österreichischen Regierung katastrophale Werte. In den Rohdaten von Lazarsfeld (vor der „Hochrechnung“ zu Gunsten der Systemparteien) kommt die FPÖ auf gleich viel Zustimmung wie SPÖ, ÖVP, Grüne und Neos zusammen. Wer sich die Prioritäten der Regierung ansieht, erkennt warum. Ganz oben auf der Agenda steht die Kontrolle des weltweiten Wetters durch CO2-Steuern und Deindustrialisierung. Danach kommt das Bestreben, uns in einen Krieg zwischen den Nachfolgestaaten der Sowjetunion hineinzuziehen, mitsamt Waffenlieferungen und Sanktionen, deren Kosten die österreichischen Haushalte zahlen.
Dann die weitere Fortsetzung der Asylzuwanderung, obwohl seit 2015 schon rund 450.000 meist männliche Migranten aus vor allem mittelalterlich-islamischen Ländern um „Asyl“ in Österreich angesucht haben. Dazu kommt der Kulturkampf um Gendersprache, LGBTQ+ und „Vielfalt“. Bindestriche und Sternchen, gegenderte Phantasiewörter, 72 Geschlechter und der „Rassismus“ der europäischen, autochthonen Kultur und Bevölkerung sollen von Behörden, NGOs, Schulen und vom Zwangsbeitrag finanzierten ORF dem störrischen Volk eingebläut werden. Keines dieser Themen ist für die Bürger wichtig. Die Bürger sorgen sich um die Teuerung, Arbeitsplätze und Zuwanderung.

Bei der Asylmigration ist der Widerspruch zwischen Volk und Regierung am schärfsten, abgesehen vom Wunsch nach Frieden. Laut Umfrage des Gallup-Instituts vom Mai 2026 halten 64 Prozent die Asyl- und Migrationspolitik der Regierung für nicht streng genug, 22 Prozent für angemessen, nur 5 Prozent für zu streng. 71 Prozent fürchten negative Folgen für die Sicherheit, 69 Prozent für Werte und Identität, 60 Prozent für den Wohlstand. Laut Ipsos (18.09.–6.10.2025) wollen 69 Prozent konsequente Rückführungen bei abgelehnten Anträgen, 66 Prozent die sofortige Zurückweisung illegal Eingereister, 63 Prozent sehen in der Migration mehr Probleme als Chancen.
Nur 36 Prozent halten die gegenwärtige Zahl an Flüchtlingen und Asylwerbern für verkraftbar. Laut Unique Research (Oktober 2025) wollen 85 Prozent rechtskräftig verurteilte Straftäter auch in als unsicher geltende Herkunftsländer zurückschicken. Zufrieden mit der Asylpolitik sind nur 12 Prozent. Schon im März 2024 sprachen sich in einer anderen Unique-Research-Umfrage 56 Prozent für eine Asyl-Obergrenze von null aus. Laut Integrationsbarometer des ÖIF vom Herbst 2025 sind 70 Prozent für eine Obergrenze bei Asylanträgen und ebenfalls rund 70 Prozent sagen, Österreich bewältige den Zuzug schlecht.
Eine Regierung, die im Sinne des Volkes regiert, hätte einen ganz einfachen Auftrag. Die Asylzuwanderung stoppen, die Grenzen schließen, die Asylanten außer Landes bringen. Stattdessen gibt’s Turboeinbürgerungen, Familiennachzug, Sozialhilfe und inhaltsleere Presseerklärungen zur „Integration“. Die 5 Prozent der Bürger, die die Asylpolitik für zu streng halten, werden bedient. Die zwei Drittel bis 85 Prozent, die das Gegenteil wollen, werden ignoriert (ich wollte „verarscht“ schreiben, aber das geht ja nicht, horrible dictu).
Dass die Zustimmung zur Regierung daraufhin einbricht, kann nur ganz schlichte oder ganz verbohrte Geister überraschen. In Frankreich, Deutschland, Österreich und dem Rest Europas stehen die Vertreter der Systemparteien wie Macron, Merz und Stocker vor demselben Problem. Die Bürger wollen sie nicht mehr. Die Bürger wollen ihre Politik nicht mehr. Die Antwort der Einheitsparteien ist aber nicht etwa die Korrektur der selbstmörderischen Politik, sondern die versuchte Absicherung der Macht durch Zensur, Propaganda, Lawfare und Parteienverbote. Von Gesetzen „gegen Hass und Hetze“, anonymen Anzeigen über staatlich geförderte „NGO“-Meldeportale bis zum Kampf gegen „Desinformation“ dient alles nur einem Ziel. Dem Machterhalt. Wer die Mehrheit nicht mehr durch seine Politik oder Argumente überzeugen kann, der versucht, sie mundtot zu machen.
Nur leider (für die Regierung) wird das nicht funktionieren. Eine Regierung gegen 85 Prozent der Bevölkerung durch 5 Prozent ideologisch verbohrter Fanatiker, Kriegsprofiteure und anderes Gesindel wird sich auf Dauer nicht halten. Christian Stocker, Friedrich Merz und Konsorten sollten so rasch wie möglich Neuwahlen ansetzen und auf ein gnädiges Urteil hoffen. Des Volkes, der Geschichte und der Gerichte.