An den Stränden in Marseille sind die Frauen mittlerweile selbst am helllichten Tag und in aller Öffentlichkeit nicht mehr sicher. Um auf sexuelle Übergriffe rascher reagieren zu können, sollen eine Alarm-App und „Mediatoren“ nun die negativen Auswirkungen der jahrzehntelangen Massenzuwanderung auf die öffentliche Sicherheit etwas lindern. Linksgrüne Symbolpolitik statt echter Maßnahmen.
Die von einem linksgrünen Bündnis (Printemps Marsellais) regierte südfranzösische Hafenstadt Marseille weitet ihr Pseudo-Sicherheitsprogramm „Safer Plages“ auf alle überwachten Strände der Stadt aus. Der Grund für diese weitreichende Maßnahme ist ein massives Sicherheitsproblem: Laut einer IFOP-Umfrage aus dem Jahr 2023 gab jede zweite Frau an, am Strand bereits Opfer von Belästigung oder Übergriffen geworden zu sein. Die gemeldeten Vorfälle reichen von exhibitionistischen Handlungen über unerwünschtes Fotografieren bis hin zu sexuellen Berührungen im Wasser.
🇫🇷 Marseille is expanding its safety scheme across the city’s supervised beaches, allowing victims and witnesses of sexual harassment or assault to send immediate geolocated alerts to teams working on the sand via an app.
— Remix News & Views (@RMXnews) July 17, 2026
The "Safer Plage" app is being continued for the summer… pic.twitter.com/WTipUoEBy5
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, können weibliche Badegäste und Zeugen nun über die kostenlose und anonyme App geolokalisierte Notrufe absetzen. Wird der Alarm-Button betätigt, wird der genaue Standort an sogenannte Mediatoren übermittelt, die sich am Strand aufhalten. Diese sollen umgehend eingreifen, das Opfer schützen und bei Bedarf die Polizei oder Rettungskräfte alarmieren. Das System ist bis zum 30. August an zahlreichen Stränden aktiv, darunter Corbière, Catalans, Prado Nord und Sud, Borély, Bonneveine, Vieille Chapelle, Pointe Rouge und Frioul.
Wie groß das Problem ist, verdeutlichen die kolportierten Zahlen: Allein in der Saison 2025 mussten die Mediatoren bei rund 200 Vorfällen von sexueller oder geschlechtsspezifischer Gewalt einschreiten. Das Projekt startete ursprünglich als Pilotversuch im August 2022 und wurde aufgrund der Situation schrittweise auf weitere Küstenabschnitte ausgedehnt. Die App selbst verzeichnet mittlerweile rund 4.000 Downloads.
« Une femme sur deux harcelée à la plage » : Marseille déploie son arsenal contre les agressions sexuelles
— Le Parisien (@le_Parisien) July 16, 2026
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Die neue multikulturelle Realität in der südfranzösischen Stadt führt zu weniger Sicherheit – insbesondere für Frauen. Doch aus ideologischer Verblendung heraus wird dies von der linksgrünen Stadtregierung erwartungsgemäß komplett ignoriert. Ungeachtet dessen, dass quer durch Frankreich Ausländer bei sexuellen Übergriffen extremst überrepräsentiert sind, werden (wie bei den Linken üblich) einfach die „Männer“ als Ganzes ins Visier genommen. Die Einsatzteams patrouillieren im Juli und August täglich an den Stränden und sprechen dabei Besucher aktiv auf Themen wie sexuelle Gewalt an. Seit dem Start des Programms wurden so bereits über 200.000 Personen kontaktiert. Flankiert wird die Maßnahme durch gelegentliche Informationsstände lokaler feministischer Organisationen (von wem auch sonst?).
Zudem nutzt die Stadt ein 22 Fragen umfassendes Selbstbewertungstool namens „Strand-Respekt-Meter“. Dieses soll Strandbesuchern angeblich dabei helfen, erlebte oder beobachtete Verhaltensweisen einzuordnen und potenziell gefährliche Situationen schneller zu erkennen. Das linksgrüne Rathaus setzt damit bei der Bekämpfung von sexuellen Übergriffen auf psychologische Selbstreflexion und Sensibilisierungskampagnen. Anstatt die offenkundigen Sicherheitsprobleme im öffentlichen Raum mit harter Polizeipräsenz zu beantworten, sollen Bürger mit einem 22-Punkte-Katalog im Sand ihr subjektives Empfinden abfragen. Doch die Bürger bekommen das, was sie gewählt haben.





