Die „rechtspopulistische“ AfD ist nun im zweiten ostdeutschen Bundesland die stärkste Partei. Das hat demografische und historisch-politische Ursachen. Ein wesentlicher Grund, warum die AfD im Gebiet der ehemaligen DDR noch erfolgreicher ist als im Westen, liegt aber auch im deutlich geringeren strukturellen Zugriff der Kirchen auf die Bevölkerung.
Kommentar von Eric Angerer
Die AfD ist längst keine weitgehend ostdeutsche Partei mehr. Auch in den westdeutschen Bundesländern liegt sie mittlerweile stabil und deutlich über 20 Prozent. Im Osten hingegen liegt die Zustimmung schon bei um die 40 Prozent (der woke-islamische Wasserkopf Berlin mit seiner überwiegend staatlich durchgefütterten Bevölkerung ist ein Sonderfall).
Für diesen deutlichen Unterschied gibt es mehrere Ursachen. Erstens ist die „Ersetzungsmigration“ durch Mohammedaner, die dann die linken Parteien wählen, in den ostdeutschen Flächenländern weniger weit fortgeschritten. Zweitens reagieren die Ostdeutschen aufgrund ihrer Diktaturerfahrung besonders ablehnend darauf, dass die Globalisten ihre Agenden (Migration, Corona, Klima) der Bevölkerung totalitär aufzwingen wollen.
Der Faktor der Kirchen
Ein dritter Grund für den politischen Unterschied ist aber auch die viel geringere Verankerung der Kirchenapparate. Der Konfessionslosenanteil ist im Osten, als Überbleibsel der DDR, mit 77 Prozent deutlich höher als im Westen (36 Prozent).
Ostdeutsche sind insgesamt viel weniger religiös und kirchlich aktiv als Westdeutsche. Nur 24 Prozent der Ostdeutschen möchten ihre Kinder taufen lassen, im Westen sind es 64 Prozent.
Das hat erhebliche politische Folgen, denn die Amtskirchen haben so deutlich weniger Zugriff und Einfluss auf die Bevölkerung. Und diese Amtskirchen, katholisch wie evangelisch, sind ein wichtiger Teil des globalistischen und pro-islamischen Herrschaftskartells.
Ideologische Staatsapparate
Zusätzlich zum klassischen Staatsapparat — heute Polizei, Armee, Justiz, Gefängnisse, Finanzamt, Jugendamt, Gesundheitsamt, „Irrenhäuser“ et cetera — spielen auch die „ideologischen Staatsapparate“ eine wichtige und tragende Rolle für ein Herrschaftssytem.
Über sehr lange Zeit betraf das vor allem religiöse Institutionen, die eng mit den staatlichen verbunden waren. In den despotischen Hochkulturen des Alten Ägyptens oder der Inka waren staatliche und religiöse Herrschaft ident. Selbiges gilt für die islamischen Raubstaaten, wo diese Identität schon im Koran verankert ist. Auch im europäischen Mittelalter war die Kirche oft selbst Feudalherr, zumindest aber zentrale ideologische Stütze der „gottgegebenen“ feudalen Ausbeutung. Und bis in die europäische Neuzeit hinein waren die Kirchen mit ihren weitverzweigten Strukturen wesentliche ideologische Apparate der Herrschaftsabsicherung.
Mit der fortschreitenden Entwicklung des Kapitalismus und der Säkularisierung der Gesellschaft wurde die Bedeutung der Kirchen bei der Erfüllung dieser Aufgabe im Westen zunehmend zurückgedrängt und durch andere Strukturen ergänzt. Im Wesentlichen sind das die kapitalistischen Medien und die Bildungsapparate, die jeweils – in ihrem Mainstream – die aktuelle Agenda der dominanten Kapitalfraktionen ideologisch begleiten.
In den vergangenen Jahren ist das die Säkularreligion der globalistisch-multikulturalistischen One-World-Ideologie. Ihre Hohepriester sind Universitätsprofessoren, einflussreiche Journalisten und sogenannte Experten von globalistischen Netzwerken. Ihre Dorfpfarrer sind die Lehrer, die ihren Schülern das einimpfen, was politisch gewünscht ist.
Amtskirchen als Teil der Herrschenden
Diese Säkularisierung bedeutet aber nicht, dass die Kirchen keine Rolle mehr spielen. Sie haben sich vielmehr an die jeweiligen Agenden der herrschenden Eliten angepasst und ihre Führungen sind Teil dieser Eliten.
Gegen die demokratischen Revolutionen von 1848 standen sie auf der Seite der Fürsten, im Ersten Weltkrieg haben sie die Waffen aller Seiten gesegnet und die europäischen Völker gegeneinander in den Krieg gehetzt.
Und auch heute stützen die Amtskirchen diverse Agenden, die undemokratisch gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung durchgesetzt werden sollen. Das gilt insbesondere für die Ersetzungsmigration durch kulturell schwer kompatible Nicht-Europäer, bei der sich die Kirchen als Fans von „Refugee Welcome“ hervorgetan haben. Das gilt aber auch für das Corona-Regime und die Klima-Religion.
Kirchen betreiben globalistische Agenden
Katrin Göring-Eckardt hatte lange eine führende Rolle in der evangelischen Kirche und bei den Grünen. Am Bundesparteitag der Grünen im November 2015 sagte sie angesichts der moslemischen Invasion in den vergangenen Monaten: „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf.“ Sie begründete die Aussage später damit, dass Deutschland durch Zuwanderung jünger, bunter und religiöser werde.
Auch das totalitäre Corona-Regime und seine Repressalien wurden von den Amtskirchen mitgetragen, in den Lockdowns wurden brav die Messen ausgesetzt. Die kirchlichen Spitzen – darunter der Papst und viele Bischöfe – beurteilten das Impfen als einen Akt der christlichen Nächstenliebe und Verantwortung für das Gemeinwohl. Berühmte Kirchen wurden sogar als Impfzentren angepriesen, etwa in Dresden, Leipzig, Worms, Paderborn oder Wien.

(Foto: EA Juli 2023)
2023 war auf der berühmten (1945 zerbombten und wiederaufgebauten) Frauenkirche in Dresden ein riesiges Plakat angebracht, auf dem stand: „Wir können alles wieder aufbauen – außer das KLIMA!“ Das ist nicht nur die übliche Klima-Religion am Gotteshaus, sondern auch verächtlich gegenüber den zumindest zehntausenden oder sogar hunderttausenden Toten, die bei den alliierten Bombardements ums Leben kamen und die nicht wieder hergestellt werden konnten.
Aktueller kirchlicher Irrsinn
Ausgerechnet am 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September zeichnet die Erzbischöfin von Canterbury einen pakistanischen Moslem-Kleriker für „Versöhnung und interreligiöse Zusammenarbeit“ aus. Hafiz Muhammad Tahir Mehmood Ashrafi stand 2007 an der Spitze einer Organisation, die Osama bin Laden mit dem Ehrentitel „Saifullah“ – „Schwert Allahs“ – bedachte.
BREAKING: the Hulbert Walter award has now been rescinded.
— Alex Armstrong (@Alexarmstrong) September 17, 2026
What an utter embarrassment for the woke Archbishop of Canterbury. The award was given to the Islamic cleric by the Archbishop on 9/11, a man who had previously praised Osama Bin Laden.
Statement from Lambeth Palace:… pic.twitter.com/NKqbdq15Gx
In Deutschland tun sich die Kirchen – und insbesondere die evangelische – als Kämpfer „gegen rääächts“ hervor und agitieren gegen die AfD, eine von großen Teilen der Bevölkerung demokratisch gewählte Partei. AfD-Funktionäre und teilweise sogar Unterstützer werden von Kirchenämtern ausgeschlossen. In Sachsen-Anhalt machten Kirchenvertreter fast schon in Antifa-Manier Stimmung gegen den Wahlsieger AfD.
Und auch im Kleinen sind die Amtskirchen und ihr Personal die Propagandisten des Herrschenden. Aus Wien berichtet mir eine Mutter, dass ihr Sohn im katholischen Religionsunterricht einer Volksschule ein Jubel-Referat über das mohammedanische Opferfest halten muss. Andere Eltern schicken ihre Kinder nicht mehr in den christlichen Religionsunterricht, weil sie ihnen die proislamische Multikulti-Gehirnwäsche ersparen wollen.
Und eine Lehrerin erzählt, dass in einem Wiener Gymnasium bei der Verkündung des Kopftuchverbots durch die Direktion auf einer Lehrerkonferenz selbst die linken Aktivisten von „Schule brennt“ die Klappe gehalten haben, die evangelische Religionslehrerin aber aufstand und sich bei der streng verhüllten moslemischen Religionslehrerin entschuldigte.
Politische Relevanz
Die Amtskirchen haben weniger ideologische Bedeutung als vor hundert oder zweihundert Jahren. Aber mit ihren Strukturen (Religionsunterricht in Schulen, Kinder- und Jugendorganisationen etc.) nehmen sie immer noch erheblichen Einfluss auf die Bevölkerung.
Und sie erreichen dabei auch Teile, die von der Linken nicht abgedeckt werden, nämlich religiösere und konservativere Schichten – und binden sie an die herrschende globalistisch-woke Ideologie. Diese Funktion erfüllen sie für das System – und das gelingt in Ostdeutschland schlechter, weil eben die kirchliche Verankerung schwächer ist.
Notwendig wäre im Abwehrkampf gegen die feindliche Übernahme Europas durch den Islam ein wehrhaftes Christentum. In der Tradition der Kreuzzüge. Aber von diesen distanzieren sich die Amtskirchen ja wiederholt.
Ein wehrhafteres, selbstbewussteres und weniger wokes Christentum ist im deutschsprachigen Raum gegenwärtig randständig. Es handelt sich um kleine konservative Gruppen in der katholischen Kirche, um freikirchliche und evangelikale Gruppen sowie um die orthodoxen Christen.
