Das Zusammenleben im besten Deutschland wird täglich neu ausgehandelt. Im niederbayerischen Ergoldingen legte ein Busfahrer interessante Prioritäten an den Tag: Er stoppte das voll besetzte Fahrzeug, um ausgiebig zu beten.
Der Bus sollte eigentlich nach Landshut unterwegs sein, doch an einer Haltestelle in Ergoldingen legte er eine für die Passagiere unerwartete Pause ein. Der Fahrer parkte unvermittelt, ging nach hinten und rollte seinen Gebetsteppich aus. Anschließend durften die Fahrgäste minutenlang warten, bis der Mann sein Gebet beendet hatte.
„Die Fahrgäste waren überrascht, aber auch verunsichert“, stellte man in einem Bericht bei Sat 1 Bayern fest. Kein Wunder bei den heutigen Zuständen im besten Deutschland. Was erwarten Sie, wenn Sie das Wort „Allah“ hören?
Der Sender gab weiterhin an, dass die Stadtwerke zwar das Recht auf Religionsfreiheit betonen würden, der Fahrbetrieb aber natürlich nicht unterbrochen werden dürfe. Der Bus hatte durch die Bet-Aktion mehrere Minuten Verspätung.
Ob der Fahrer Konsequenzen zu erwarten hat, sei aber noch offen.
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— Armin (@thrustforever) July 6, 2026
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In den sozialen Netzen und den Kommentarspalten bei Medien wie der „Welt„, die über den Fall berichtet, zeigen Nutzer sich entsetzt. „Das war nicht nur ein Gebet, das war eine Machtdemonstration“, konstatierte etwa einer. „Das Verhalten des Busfahrers belegt aus meiner Sicht eindeutig, dass für ihn die religiösen Vorschriften Vorrang haben vor den gesellschaftlichen Normen, Vorschriften, Gesetzen. Eine Priorisierung, die vermutlich nicht nur das Beten betreffen wird…“, gibt ein anderer zu bedenken. Eine Nutzerin wirft die Frage auf, ob künftig auch Not-OPs unterbrochen werden, weil der mohammedanische Arzt erst Richtung Mekka beten wolle.
Überdeutlich wird die Überzeugung, dass in Deutschland falsche Prioritäten gesetzt werden: Zahlreiche User prangern eine suizidale Toleranz und eine Unterwerfung unter den Islam an. Als „Bereicherung“ nimmt das offenkundig niemand wahr.





