Friedrich Merz fordert Kritiker auf: „Wegtreten!“

Symbolbild: KI

Friedrich Merz wird nicht gerne kritisiert. Auf dem Landesparteitag der nordrhein-westfälischen CDU wetterte der Bundeskanzler gegen „Kulturpessimisten, Untergangspropheten, Nöler, Nörgler, Empörte, Berufskritiker“ und forderte sie auf: „Wegtreten!“

Das mühsame Reformgewürge der Bundesregierung, die weiterhin an den Interessen der Bürger vorbeiregiert, hat Friedrich Merz und seiner Truppe eine neue Welle der Kritik beschert. Das kratzte den Kanzler merklich an.

„Die besten Jahre Deutschlands liegen nicht hinter uns“, behauptete Merz auf dem Landesparteitag der CDU NRW in Düsseldorf. „Es liegen, wenn wir es richtig machen, sehr gute Jahre vor uns.“ Die Erfolgsgeschichte der Bundesrepublik sei „nicht auserzählt“.

Dann teilte Merz gegen jene aus, die seinen Kurs ablehnen: Sie wären „Kulturpessimisten, Untergangspropheten, Nöler, Nörgler, Empörte, Berufskritiker“. Merz‘ wenig demokratisch anmutende Forderung an seine Kritiker: „Wegtreten!“

Weiter behauptete er: „Wir gehen mit Zuversicht und Optimismus an die Arbeit und wir bringen unser Land wieder auf das Level, auf das wir es verdient haben.“ Immerhin: Von den anwesenden CDUlern erntete er dafür Applaus.

In den sozialen Netzen kommentierte man weniger positiv. „‚WEGTRETEN!‘: Gehen Sie mit gutem Beispiel voran, Kanzler Merz“, liest man da. Dass das, was die Regierung aktuell veranstaltet, das wäre, was Deutschland und seine Bürger „verdienen“, wird allgemein scharf hinterfragt. Der Journalist Julian Reichel konstatierte zum Video, Merz spreche mit Kritikern und Journalisten im Kasernenhof-Ton: „Dieser Mann ist eine autoritäre Zumutung.“

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