Debatte in Britannien: Sollen Asylanten in „woken“ Gemeinden untergebracht werden?

Symbolbild (C) Report24 KI

In England hat ein Dorf für die Unabhängigkeit gestimmt, weil die Regierung dort eine Unmenge von Asylforderern einquartieren will. Auch im rechten migrationskritischen Lager hat sich eine heftige Debatte entwickelt: Sollen die Asylanten künftig dorthin gebracht werden, wo die Einwohner für die Grünen oder andere Refugee-Welcome-Parteien gestimmt haben? Nigel Farage von Reform UK und Rupert Lowe von Restore Britain sind unterschiedlicher Meinung.

Die britische Labour-Regierung versucht aktuell, die viel kritisierte Hotel-Unterbringung von Asylanten zu reduzieren und andere Quartiere zu finden. Dabei ist unter anderem die 350-Einwohner-Gemeinde Piddington nahe Oxford ins Visier geraten. In einem angrenzenden Militärgelände sollen 1250 alleinstehende männliche Asylwerber einquartiert werden. Angesichts dieser Zumutung stimmten nun 92 Prozent der Einwohner von Piddington symbolisch für die Unabhängigkeit von Großbritannien (wir haben berichtet).  

Eine Lehre für die Asyl-Befürworter?

Um diese Frage ist nun aber auch ein heftiger Disput in den Foren des „rechtspopulistischen“ Milieus, der die Massenmigration ablehnt, entstanden. Nicht wenige sind – mit gewisser Schadenfreude und zur politischen Läuterung – der Meinung, dass Piddington das bekommt, was es gewählt hat. Die kleine Gemeinde hat zuletzt mehrheitlich für die Liberaldemokraten gewählt, eine Partei, die zum globalistischen Kartell gehört, das die „Ersetzungsmigration“ (UN-Begriff) unterstützt. Sie sind beispielsweise gegen Abschiebepläne in Drittstaaten und für die Erleichterung der „Familienzusammenführung“ von Flüchtlingen (aber nicht in Afghanistan, Syrien oder Ghana). 

Diese Stimmung, dass die woken Gemeinden diesen Irrsinn selbst ausbaden sollen, ist verständlich. Sie stützt sich in Großbritannien insbesondere auf Aussagen von Nigel Farage, dem Vorsitzenden von Reform UK, der Partei also, die aktuell alle Umfragen anführt.

Im Mai 2026 hatte Farage bei einem Auftritt in Essex erklärt: „Wir werden abgelehnte Asylsuchende stattdessen dorthin platzieren, wo die Grünen gewählt wurden.“ Das sei der fairste Weg, um das „demokratische Einverständnis“ widerzuspiegeln. Da die Grünen eine Politik der „offenen Grenzen“ befürworten würden, sollten deren Wähler auch direkt mit den Konsequenzen konfrontiert werden („Vote Green, Get Illegals“).  

Diese Position von Farage wurde nun von vielen auf Piddington umgelegt. So schreibt „Migrant Tracker UK“ (anschaulich illustriert): „Piddington wird sowohl auf parlamentarischer als auch auf kommunaler Ebene von den Liberaldemokraten (Lib Dems) vertreten. Die Liberaldemokraten befürworten eine offene Migrationspolitik. Man bekommt das, wofür man stimmt.“

Gegenposition von Rupert Lowe

Eine Gegenposition zu dieser Stimmung nimmt Rupert Lowe ein. Er ist Parlamentsabgeordneter und Vorsitzender von Restore Britain, einer Partei, die einen schärferen Kurs gegen Zuwanderung und Islamisierung einnimmt als Reform UK. Lowe fuhr persönlich nach Piddington, um mit den Einwohnern zu sprechen und sie zu unterstützen. Und er postete auf X folgendes Statement:

„Restore Britain wird die Frauen von Piddington – oder irgendeines anderen Ortes – nicht den „Wölfen der Dritten Welt“ zum Fraß vorwerfen, nur weil ihr Nachbar vor zwei Jahren vielleicht Liberaldemokraten gewählt hat (oder auch nicht).

Britische Frauen geben ihr Recht, sich in ihren eigenen Städten und Dörfern sicher zu fühlen, nicht deshalb auf, weil ihr Nachbar auf eine bestimmte Weise gewählt hat.

Britische Kinder sollten nicht die Konsequenzen von Entscheidungen tragen müssen, die Erwachsene Jahre zuvor an der Wahlurne getroffen haben.

Ich werde eine verängstigte Frau nicht fragen, wie sie gewählt hat, bevor ich entscheide, ob ihre Ängste von Belang sind.

Reform hat behauptet, dass Gemeinden, die für die „falsche“ Partei stimmen, diese Migranten aufgezwungen bekommen würden.

Ich sehe das anders.

Das ist nicht die Art von Politik, die mich interessiert.

Gestern war ich in Piddington und habe den Menschen zugehört, die dort tatsächlich leben.

Ich habe Mitglieder von Restore Britain getroffen, die im Dorf wohnen, sowie viele andere. Sie alle verdienen unsere Unterstützung – ebenso wie die Menschen in Epping, Crowborough, Thetford oder *überall* sonst.

In der Gemeinde Piddington herrscht echte Angst davor, was mit ihnen geschehen wird. Und das ist nur allzu verständlich

Ich stehe an ihrer Seite – ebenso wie an der Seite jeder anderen Stadt, die von diesen abscheulichen Lagern betroffen ist.

Restore Britain wird britische Gemeinden und britische Frauen schützen, ganz gleich, ob sie uns gewählt haben oder nicht.

Es liegt an uns, das britische Volk von diesem Standpunkt zu überzeugen und es dazu zu bewegen, eine Partei zu unterstützen, die diese Männer zu Millionen abschieben wird.“

Dafür erntete Lowe teilweise Unterstützung, teilweise aber auch Ablehnung, durchaus auch von „eigenen Leuten“. So schreibt Kyrian Morthen auf X:

„Ich bin Mitglied bei ‚Restore‘ und bin der Meinung, dass sie alle entfernt werden sollten. Was an sich schon dem ganzen Land zugutekäme. Aber in der Zwischenzeit wird das wohl nicht passieren, oder? Bis es eine „Restore“-Regierung gibt, müssen diese Leute irgendwohin. Folglich sollten sie unbedingt in den Wohnvierteln genau jener arroganten Wichser untergebracht werden, die sich moralisch überlegen fühlen und die Massenmigration erst ermöglicht haben, während sie den Rest von uns verteufelt haben. Ende der Diskussion, Rupert.“

Abwägung der Argumente

1. Die Massierung einer großen Gruppe junger Männer aus archaischen, meist mohammedanischen Ländern, stellt eine Gefahr für die einheimische Bevölkerung dar. Auch wenn nicht alle von ihnen Vergewaltiger sind, so laufen die meisten von ihnen doch mit einem bestimmten Mindset herum – dass westliche Frauen ohnehin Schlampen sind, die jederzeit jedem zu Willen sind, dass Sex mit Kindern nichts Verwerfliches ist, dass es in ihrer Kultur erlaubt ist, ehrlose „ungläubige Frauen“ zu benutzen.

2. Die moralisierende Heuchelei im Milieu der woken Akademiker ist tatsächlich ekelerregend. Asylforderer hereinwinken, Islam beschönigen, Kritiker als „Rassisten“ diffamieren. Und gleichzeitig in schicken Viertel ohne Asylanten wohnen und die eigenen Kinder auf Privatschulen schicken. Ein Rendezvous mit der Realität würde tatsächlich vielen von diesen Leuten nicht schaden – aber andere Argumente sind stärker.

3. Wenn 1250 Asylinvasoren in einer 350-Einwohner-Gemeinde untergebracht werden, dann trifft das nicht nur die Mehrheit, die Libdems, Grüne oder Labour gewählt hat. Es trifft auch die 30 oder vielleicht sogar 40 Prozent, die das nicht getan haben, und es trifft Kinder, die nichts für die Wahlentscheidung ihrer Eltern können.

4. Außerdem wird kein anständiger und empathischer Mensch, einer jungen Frau die Vergewaltigung durch eine Horde von Arabern, Afrikanern oder Afghanen wünschen (wie es in diesem Post mehr oder weniger offen geschieht). Und zwar keiner Frau! Auch keiner, die durch die Gehirnwäsche von woken Eltern, Lehrern und Medien oder durch eigene ideologische Verirrung die Aslyantenparteien gewählt hat.

5. Und schließlich ist die politische Ausrichtung auf irgendwelche Unterbringungslösungen im eigenen Land grundfalsch. Notwendig ist die Schließung der Grenzen (inkl. Pushbacks) nach US-Vorbild. Notwendig ist die Verbringung von Asylwerbern in Gebiete außerhalb Europas, wo sie abgeschottet, in Sicherheit vor der angeblichen Verfolgung und menschenwürdig grundversorgt ihre Verfahren abwarten können (gerade Großbritannien hat mit vielen Überseegebieten einige Möglichkeiten für solche Anlagen unbewohnten Gebieten). Dann würde der Zustrom rasch versiegen. Und notwendig ist die rasche Remigration von kriminellen und kulturell inkompatiblen Asylanten in großem Stil.

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