Brandstiftung in Kirche: 26-jähriger Psychiatrie-Flüchtling festgenommen

Brandstiftung in Kirchen ist auf dem Vormarsch. Symbolbild: KI

In der denkmalgeschützten evangelischen St.-Dionys-Kirche im Barumer Ortsteil St. Dionys (Landkreis Lüneburg, Niedersachsen) ist am Samstagnachmittag, 27. Juni 2026, ein Feuer ausgebrochen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund eine Million Euro geschätzt. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus und hat einen 26-jährigen Tatverdächtigen festgenommen – zu dessen Nationalität wollte man keine Angaben machen.

Der Polizei zufolge meldeten Zeugen gegen 14:15 Uhr eine Rauchentwicklung in der Kirche. Beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei stand die elektrische Orgel in Flammen. Durch die starke Hitzeentwicklung wurden auch die Empore sowie eine Treppe beschädigt. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf weitere Teile des Gebäudes verhindern. Der Schaden wird auf rund eine Million Euro geschätzt. Die Kirche kann erst einmal nicht genutzt werden.

Nach ersten Ermittlungen verdichteten sich die Hinweise auf Brandstiftung. Am Abend ging dann bei der Polizei die Meldung ein, dass ein „psychisch auffälliger“ Mann von einer Rettungswagenbesatzung ins Städtische Klinikum Lüneburg gebracht worden war, dieses jedoch wieder verlassen habe. Der Mann soll gegenüber den Einsatzkräften angegeben haben, eine Kirche angezündet zu haben.

Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der 26-Jährige noch am selben Abend bei einer weiteren Kirche im Lüneburger Stadtgebiet angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Zeugenaussagen zufolge soll er auch am Brandort in St. Dionys gesehen worden sein. Der Mann war seit Freitag, dem 26. Juni, aus einem psychiatrischen Klinikum in Mecklenburg-Vorpommern abgängig. Mittlerweile soll er erneut in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden sein

Ein Polizeisprecher erklärte gegenüber der „Jungen Freiheit“, dass sich der Verdächtige womöglich in einer „psychischen Ausnahmesituation“ befunden habe. Zur Staatsangehörigkeit des 26-Jährigen wollte die Polizei keine Angaben machen, da diese für die Ermittlungen angeblich nicht relevant sei …

Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende!

Informationen abseits des Mainstreams werden online mehr denn je bekämpft. Um schnell und zensursicher informiert zu bleiben, folgen Sie uns auf Telegram oder abonnieren Sie unseren Newsletter! Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, freuen wir uns außerdem sehr über Ihre Unterstützung.

Unterstützen Sie Report24 via Paypal: