Lebensgefahr! Junge Ukrainer schmeißen 200 Steine auf Autobahn – und bleiben auf freiem Fuß

Symbolbild: KI

Rund 200 faustgroße Steine auf eine viel befahrene Autobahn werfen, zahlreiche Autofahrer in akute Lebensgefahr bringen – und anschließend wieder nach Hause gehen dürfen? Was sich auf der A7 bei Hamburg abgespielt hat, macht fassungslos. Zwei junge Ukrainer im Alter von 14 und 18 Jahren stehen im Verdacht, einen lebensgefährlichen Angriff auf den Straßenverkehr verübt zu haben. Doch statt in Untersuchungshaft zu landen, wurden beide nach ihrer Festnahme wieder auf freien Fuß gesetzt.

Am Dienstag, dem 3. November, gegen 22.22 Uhr sollen die beiden Jugendlichen der Polizei zufolge von einer Brücke der Güterumgehungsbahn im Hamburger Stadtteil Stellingen rund 200 faustgroße Schottersteine auf die darunterliegende Autobahn A7 geworfen haben. Mindestens sechs Fahrzeuge wurden beschädigt. Dass bei diesem Angriff niemand verletzt oder gar getötet wurde, grenzt angesichts der möglichen Folgen an ein Wunder.

Die Polizei rückte mit zahlreichen Streifenwagen an. Die Autobahn musste für die Reinigung und die Tatortarbeit in beiden Fahrtrichtungen für etwa eine Stunde gesperrt werden. Dadurch entstand ein erheblicher Rückstau. Auch der Bahnverkehr wurde vorübergehend eingestellt.

Bei der unmittelbar eingeleiteten Fahndung konnte die Polizei die beiden Ukrainer in der Nähe des Tatorts festnehmen. Nach BILD-Informationen verrieten sie sich offenbar durch ihre schmutzigen Hände – ein Hinweis darauf, dass sie die Steine geworfen haben.

Doch was anschließend geschah, dürfte bei etlichen Bürgern nur noch Kopfschütteln auslösen. Der 18-Jährige wurde nach der erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen, der 14-Jährige seiner Mutter übergeben.

Nach einem Bericht der BILD sah die Staatsanwaltschaft keinen „sich aufdrängenden“ Tötungsvorsatz. Die Ermittlungen gegen die beiden Tatverdächtigen beschränken sich daher vorerst auf den Verdacht des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie der versuchten gefährlichen Körperverletzung.

Woran macht man das fest? Wer faustgroße Steine auf eine Autobahn wirft, nimmt mindestens eine Situation in Kauf, in der Autofahrer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verlieren und schwerste Unfälle entstehen können. Warum sollte er das nicht mit Tötungsabsicht tun? Ob bei deutschen Jugendlichen auch so gehandelt worden wäre?

Besonders alarmierend ist, dass es sich möglicherweise nicht um einen Einzelfall handelt. Bereits am Sonntagabend, 1. November, waren im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld Steine auf die A7 geworfen worden. Dabei wurden zwei Fahrzeuge beschädigt. Eine 27-Jährige erlitt leichte Verletzungen durch Glassplitter. Das Landeskriminalamt, das die Ermittlungen führt, prüft nun, ob die beiden später in Stellingen festgenommenen Ukrainer auch für die Steinwürfe in Bahrenfeld verantwortlich sein könnten.

Rund 200 Steine, beschädigte Fahrzeuge, eine gesperrte Autobahn und zahlreiche Menschen, die möglicherweise nur mit viel Glück einer Katastrophe entgangen sind. Am Ende stehen zwei Tatverdächtige, die nach ihrer Festnahme wieder nach Hause gehen durften. Was ist die Sicherheit der Bevölkerung diesem sogenannten Rechtsstaat noch wert?

Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende!

Informationen abseits des Mainstreams werden online mehr denn je bekämpft. Um schnell und zensursicher informiert zu bleiben, folgen Sie uns auf Telegram oder abonnieren Sie unseren Newsletter! Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, freuen wir uns außerdem sehr über Ihre Unterstützung.

Unterstützen Sie Report24 via Paypal: