Weit hat man’s gebracht: In einer Rangliste nach Energiesicherheit kommt das grüne Deutschland sage und schreibe auf Platz 69 – hinter Ländern wie Bosnien-Herzegowina, Ägypten und dem Irak.
Das „Adam Smith Institute„, ein Thinktank in London, der schon mehrere britische Regierungen beraten hat, hat die Stromnetze von 187 Ländern nach den Aspekten Verfügbarkeit, Diversität, Importsicherheit und Zahlungskraft verglichen.
Für Deutschland ist das Ergebnis peinlich: Insgesamt erreichte man Rang 69; bei der ständigen Verfügbarkeit von Strom landete die Bundesrepublik auf Platz 180. Insgesamt herrscht laut Studie in Ländern wie dem Irak oder Venezuela oder auch diversen afrikanischen Ländern eine höhere Energiesicherheit als in Deutschland.
Deutschland bei Energiesicherheit hinter Irak und Kirgistan. Das Ergebnis einer Politik, die Ideologie über Physik stellt und die Bürger die Zeche zahlen lässt. Die dringend nötige Rückkehr zu energiepolitischer Vernunft gibt's nur mit der AfD.https://t.co/esVPTLWie7
— Alice Weidel (@Alice_Weidel) October 22, 2026
Der Grund ist einfach: Der Thinktank bewertet die Verfügbarkeit nach Wetter- und Zeitunabhängigkeit. Das ist bei Atomkraft, Gas- und Kohlekraftwerken, Biomasse, Geothermie und Wasserkraft gegeben, nicht aber bei den sogenannten „Erneuerbaren“, die in Deutschland so wacker ausgebaut werden. Länder, die stark auf Wind und Sonne setzen, schneiden entsprechend schlecht ab.
Wirtschaft meldet mehr Stromausfälle
Laut einer Mitgliederbefragung der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft bewerten aktuell zwar 82 Prozent der Unternehmen in Bayern die Versorgungssicherheit im Freistaat als „gut“ oder „sehr gut“. Mehr als 48 Prozent der Unternehmen hätten aber kurze Stromausfälle unterhalb der statistischen Erfassungsschwelle von drei Minuten gemeldet. Das seien über acht Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Gut 60 Prozent der Unternehmen haben durch diese Ausfälle wirtschaftlichen Schaden erlitten.
Vor diesem Hintergrund muss hinterfragt werden, ob sich die Studie des britischen Thinktanks damit vom Tisch fegen lässt, dass die Verantwortlichen einfach gegen die heiligen Erneuerbaren eingestellt wären. Die Kritik an diesen Energieformen ist in den vergangenen Jahren stetig lauter geworden – übrigens ebenso wie die Rufe, in Deutschland wieder auf zuverlässige Atomkraft zu setzen.