Ausgerechnet neben einem Bild des Kämpfers Son Goku aus dem Anime „Dragonball“ stand er, während er sein Videospiel- und Merchandise-Geschäft vor einer Horde Plünderer verteidigte: Aufnahmen eines Mannes namens Pierre vom 17. Oktober in Nizza gehen aktuell viral. Trotz seines Mutes konnte er die Plünderung seines Ladens aber nicht verhindern. Ein Video zeigt, wie Pierre mit Anlauf brutal in den Rücken getreten wird.
Die Krawalle von Migranten und Linksextremen halten ganz Frankreich in Atem. Am Samstag kam es auch in Nizza zu massiven Ausschreitungen, im Rahmen derer 15 Geschäfte geplündert und verwüstet wurden. Mehrere Polizisten wurden verletzt, am Sonntagmorgen wurden 85 Personen in Polizeigewahrsam gezählt, 40 davon minderjährig.
Besonders schwer betroffen war die Avenue Jean-Médecin. In dieser Straße haben nicht nur Sephora, JD Sports, Decathlon und Foot Locker Filialen, sondern auch Micromania Zing, ein Geschäft für Videospiele und Merchandise. Als die Plünderer auch in diesen Laden eindringen wollten, stellte sich ihnen ein Mitarbeiter – France3 zufolge handelte es sich um den Filialleiter – entgegen.
Videoaufnahmen zeigen eine überwiegend migrantische Horde, die sich um den Eingang des Ladens versammelt hat. Als ein Jugendlicher auf den Filialleiter, einen Mann namens Pierre, zuhält und ihn provoziert, weicht der nicht zurück, sondern geht nach vorn und verjagt den Randalierer. Als Pierre dann kehrtmacht, um wieder zum Geschäft zu gehen, tritt ihm ein junger Mann mit Anlauf brutal in den Rücken. Pierre geht zu Boden, rappelt sich aber sofort wieder auf. Die Plünderer johlen und lachen; Unbekannte werfen mit Gegenständen nach ihm.
A French video game and cartoon store owner has his store looted in Nice.
— Visegrád 24 (@visegrad24) October 17, 2026
He gets attacked from behind and then has rocks thrown at him while young rioters laugh pic.twitter.com/IkSv6pb0dd
Gegenüber französischen Medien betont Pierre, sich nicht als Held zu sehen. „Irgendwann bin ich einfach dazwischengegangen, um die Leute am Reinkommen zu hindern, mehr nicht.“ Er schilderte gegenüber „Ici„, dass er keine Zeit gehabt hatte, die Situation richtig einzuschätzen: Im Nachhinein bezweifelt er, dass sein Einschreiten eine gute Idee gewesen ist. „Ich glaube, ich hätte es gar nicht erst tun sollen. Es war dumm. Aber in dem Moment habe ich es eben getan.“
Genau dafür wird er in den sozialen Netzen gefeiert. Die Solidarität mit Pierre und auch den Mitarbeitern der anderen betroffenen Geschäfte ist groß. Menschen vor Ort besuchten ihn Berichten zufolge am nächsten Tag und boten ihre Unterstützung an. Pierre selbst gab gegenüber „Ici“ an, die Plünderer seien ein paar „faule Äpfel“ und in der Minderheit gewesen – angesichts der Bilder aus ganz Frankreich wird das freilich eher bezweifelt. Dass der Mann sich nicht einschüchtern ließ, wird ihm aber in jedem Fall hoch angerechnet. Auf X wird er als Held bezeichnet.
Hero pic.twitter.com/eIlw3DF9bC
— Visegrád 24 (@visegrad24) October 18, 2026
Landesweit beginnen nach Tagen und Nächten der Verwüstungen durch die immer gleiche Klientel die Aufräumarbeiten durch die französischen Bürger – obwohl diese befürchten müssen, dass ihre Arbeit bald wieder zunichte gemacht wird. Dass der linke Mainstream die Krawalle und Plünderungen als Proteste für heilige linke Ziele zu framen versucht, ist ein Hohn, denn es sind die Arbeiter und Mittelständler, die mit die größten Leidtragenden dieser Aufstände sind. Als Zielgruppe linker Politik wurden sie freilich schon lange ersetzt – durch eben jene, die jetzt Geschäfte verwüsten, Infrastruktur zerstören und die Werte und Kultur des Landes angreifen, das die (Groß-)Eltern vieler Täter großmütig aufgenommen hat.
Pierre ist derweil, ob er will oder nicht, zum Charakter eines neuen Animes geworden. Die Botschaft ist klar: Remigration.
Lend me your energy! pic.twitter.com/0g3R3VYg7N
— PsyopAnime (@PsyopAnime) October 19, 2026