Feindliche Übernahme in Berlin? Der Terrorunterstützer Ibrahim Ibrahim plaudert in den sozialen Netzen aus dem Nähkästchen: Er stellt den Sieg der Linken bei der Abgeordnetenhauswahl als eigenen Erfolg dar. Schon im vergangenen Jahr habe man sich zur Unterstützung der Linken entschieden und die „Botschaft“ an die palästinensische und arabische Gemeinschaft weitergegeben.
Wir berichteten bereits über die besonderen Besucher der linken Wahlpartys in Berlin: Der Chef des Remmo-Clans freute sich, dass er sich mit der Linken erstmals von einer Partei vertreten fühle – und auch Ibrahim Ibrahim war anwesend und feierte den Wahlerfolg.
Ibrahim vertritt das „Vereinigte Palästinensische Nationalkomitee“ (VPNK). Der Berliner Verfassungsschutz ordnet diesen Verband als Organisation der islamistischen Hamas in Deutschland ein. Teil des VPNK ist zudem die Terrororganisation „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ (PFLP), als deren Unterstützer Ibrahim gilt.
In den sozialen Netzen macht Ibrahim keinen Hehl daraus, dass er sich und seine Organisation als treibende Kraft hinter dem Sieg der SED-Nachfolgepartei betrachtet. Schon im vergangenen Jahr habe man sich für die Unterstützung entschieden und „daran gearbeitet, unsere Botschaft an die palästinensische und arabische Gemeinschaft“ sowie weitere Unterstützer weiterzugeben. Das sei keine spontane Entscheidung gewesen: Vielmehr hat man in längerer Auseinandersetzung und Gesprächen festgestellt, dass die Linke zu den eigenen Interessen passende Positionen vertritt. Nachfolgend lesen Sie die Übersetzung von Ibrahim Ibrahims „Dankes- und Glückwunschbotschaft“ (via Facebook):
Heute habe ich meine Freude mit Freunden bei der Feier der Partei Die Linke anlässlich des starken Ergebnisses bei den Berliner Abgeordnetenhauswahlen 2026 geteilt und ihnen zu diesem Erfolg herzlich gratuliert.
Ich bin stolz darauf, dass wir bereits im vergangenen Jahr eine klare Entscheidung getroffen haben, Die Linke zu unterstützen. Wir haben daran gearbeitet, unsere Botschaft an die palästinensische und arabische Gemeinschaft sowie an unsere Freunde weiterzugeben – durch die Veröffentlichung von Informationen, den direkten Austausch und den Aufruf zur politischen Beteiligung und dazu, die Stimmen nicht zu zersplittern.
Unsere Haltung war keine spontane Entscheidung. Sie entstand nach Gesprächen und einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit politischen Positionen und Themen, die für unsere Gemeinschaft von Bedeutung sind – insbesondere mit Blick auf soziale Gerechtigkeit, Rechte und Freiheiten sowie die palästinensische Frage.
Mein herzlicher Dank gilt allen, die sich beteiligt, den Austausch gesucht, Informationen geteilt, unterstützt und dazu beigetragen haben, diese Botschaft weiterzutragen.
Heute freuen wir uns über das Erreichte und hoffen, dass dieses Ergebnis den Beginn einer neuen Phase politischer Arbeit und Verantwortung für alle Berlinerinnen und Berliner markiert.
Herzlichen Glückwunsch an Die Linke und vielen Dank an alle, die daran mitgewirkt und ihren Beitrag geleistet haben.
Ibrahim Ibrahim
Und noch eine weitere Glückwunsch-Erklärung im Namen des Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitees postete Ibrahim (ins Deutsche übersetzt, via Facebook):
Im Namen des Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitees in Berlin übermitteln wir der deutschen Partei DIE LINKE unsere herzlichsten Glückwünsche und unseren Segen anlässlich ihres Wahlerfolgs, der das Vertrauen der Wähler in die fortschrittlichen Werte und die Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit, Gleichheit und Solidarität widerspiegelt, für die sich die Partei einsetzt.
Bei dieser Gelegenheit bekräftigen wir mit Stolz, dass die Mitglieder und Unterstützer des Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitees in Berlin durch ihre Beteiligung an der Mobilisierung, der Kontaktaufnahme mit den Wählern und der Förderung der demokratischen Teilhabe aktiv zu diesem Erfolg beigetragen haben – in der Überzeugung, dass es wichtig ist, die Präsenz fortschrittlicher Kräfte zu stärken, die sich für Gerechtigkeit, Freiheit und Menschenrechte einsetzen.
Dieser Erfolg hat gezeigt, dass gemeinsames Handeln und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen sozialen und politischen Gruppierungen, die den Werten von Gerechtigkeit und Solidarität nahestehen, in der Lage sind, echte Wirkung zu erzielen und Veränderungen herbeizuführen. Er spiegelt zudem die Stärke der Beziehungen wider, die auf gegenseitigem Respekt und dem gemeinsamen Kampf für eine gerechtere und fairere Gesellschaft aufgebaut sind.
Wir sprechen allen Mitgliedern und Unterstützern der DIE LINKE sowie allen, die zu diesem Wahlkampf beigetragen haben, unseren Dank und unsere Anerkennung aus. Ganz besonders grüßen wir die Mitglieder der palästinensischen Gemeinschaft und die Freunde der palästinensischen Sache in Berlin, die sich konkret für die Mobilisierung von Wählerstimmen und die aktive Teilnahme an diesem demokratischen Prozess eingesetzt haben.
Wir freuen uns auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit DIE LINKE bei der Verteidigung der Werte des Friedens, der sozialen Gerechtigkeit, der Menschenrechte und der Rechte der Völker, allen voran das Recht des palästinensischen Volkes auf Freiheit, Würde und Selbstbestimmung.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem verdienten Sieg und alles Gute für weiteren Erfolg und Fortschritt.
Das Vereinigte Palästinensische Nationalkomitee in Berlin
Berlin
Hier wird noch deutlicher, dass das Vereinigte Palästinensische Nationalkomitee sich den Wahlsieg der Linken selbst mitzuschreibt – und dass man davon ausgeht, dass die „Zusammenarbeit“ in Zukunft fortgeführt wird.
Das kann man als Signal an die Partei selbst betrachten, die sich anscheinend lieber erkenntlich zeigen sollte, wenn sie diese Unterstützung nicht verlieren will – in erster Linie ist es aber ein verheerendes Signal an die Berliner Bevölkerung und Deutschland allgemein, denn hier rühmen sich Islamisten und Terrorunterstützer damit, den Ausgang von Wahlen beeinflusst zu haben. Die linken Schlagwörter wie „soziale Gerechtigkeit“ wirken in den Texten wie offener Hohn.
Der sogenannte Rechtsstaat befasst sich derweil lieber mit der AfD. Ob er die reale Gefahr von links ernst nimmt, muss aktuell scharf hinterfragt werden. Vor der islamistischen Unterwanderung linker Parteien war in der Vergangenheit zwar gewarnt worden, doch verhindert hat das offensichtlich nichts.
