Horrorfund in Hattingen (NRW): Ein Spaziergänger fand am Montagnachmittag einen Schwerverletzten – nach übereinstimmenden Medienberichten steckte dem Opfer eine Axt im Kopf. Der 61-jährige Mann schwebt nach dem äußerst brutalen Angriff in Lebensgefahr. Ein Tatverdächtiger – erschreckenderweise der Bruder des Opfers – wurde festgenommen.
Am Montag, 31. August, gegen 15.20 Uhr entdeckte ein Passant den Schwerverletzten in der Einfahrt eines Wohnhauses an der Breddestraße im Stadtteil Niederwenigern. Laut BILD steckte eine Axt in seinem Kopf und er hatte außerdem eine schwere Verletzung am Rücken. Rettungskräfte versorgten den verletzten 61-Jährigen vor Ort. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 8“ in eine Spezialklinik geflogen. Sein Zustand war und ist kritisch; Lebensgefahr konnte nicht ausgeschlossen werden.
Nach Angaben der Polizei ergaben sich während des Einsatzes Hinweise auf einen Tatverdächtigen, der sich im Nachbarhaus aufhalten könnte. Die Einfahrt liegt zwischen zwei benachbarten Häusern, die zwei Brüdern gehören sollen. Die Polizei startete einen Großeinsatz und sperrte den Bereich ab. Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Tatverdächtige bewaffnet war, wurde das SEK hinzugezogen. Die Spezialeinheit stellte per Lautsprecher Kontakt her; gegen 20:20 Uhr kam der Mann schließlich heraus und ließ sich widerstandslos festnehmen.
Es soll sich um den Bruder des Opfers handeln. Die beiden, der BILD zufolge deutschen Brüder, sollen Nachbarn gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft Essen und die Polizei Hagen bewerten den Angriff als versuchtes Tötungsdelikt. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen; die Hintergründe und das Motiv sind bislang unklar.
Weitere Auskünfte möchte die Polizei nicht geben. Immerhin kennt der Leser den Namen des Rettungshubschraubers. Der Name des Tatverdächtigen wäre wohl interessanter gewesen …
