Tote Afrikaner sind medial nur dann interessant, wenn sie auf dem Weg übers Mittelmeer nach Europa sterben. Doch der religiös motivierte Massenmord der Moslem-Extremisten in Nigeria an Christen, Animisten und selbst anderen Moslems interessiert den Wertewesten nicht. Dafür aber tote Moslems im Gazastreifen, weil man dafür gefahrlos Israel attackieren kann.
Während auf den Straßen Europas und der USA zehntausende Menschen – vor allem Moslems und Linke – lautstark für die Palästinenser in Gaza demonstrieren, vollzieht sich in Afrika ein echter, blutiger Genozid. Die Opfer sind jedoch „nur“ afrikanische Christen. Dieser Umstand reicht offenbar aus, damit die westliche Wertegemeinschaft nahezu geschlossen wegsieht. Die Fakten zeigen die abgründige Heuchelei einer Gesellschaft, die sich unter dem Deckmantel der Gaza-Solidarität lieber in völlig risikolosem Antisemitismus suhlt, anstatt reale Massenmorde zu verurteilen. Wer gegen Israel hetzt, muss im heutigen gesellschaftlichen Klima kaum Konsequenzen befürchten. Wer auf das Abschlachten von Christen in Nigeria aufmerksam macht, erntet dagegen mediales und politisches Desinteresse.
BREAKING: It has been revealed that over 350 Christians, including up to 60 children, were massacred and burned alive by Islamists in Nigeria between July 5th through 6th.
— Eyal Yakoby (@EYakoby) July 19, 2026
Communities were slaughtered, and churches destroyed. pic.twitter.com/DG8CSfEEe7
Die Zahlen des aktuellen Berichts des Observatory for Religious Freedom in Africa (ORFA) zeichnen ein grauenhaftes Bild der Jahre 2020 bis 2025. In Nigeria fielen in diesem Zeitraum über 42.000 Zivilisten dem Terror von Boko Haram, dem Islamischen Staat, Fulani-Milizen und anderen Dschihadisten zum Opfer. Eine detaillierte Datenanalyse der Organisation belegt, dass fast 30.000 dieser Ermordeten Christen waren. Der Blutzoll der christlichen Bevölkerung ist überproportional hoch. Zwar werden auch Moslems Opfer der allgegenwärtigen Gewalt, das Verhältnis der getöteten Christen zu getöteten Moslems liegt jedoch, bereinigt um die jeweiligen Bevölkerungsanteile in den Bundesstaaten, bei 4,4 zu 1.
Der religiöse Hass der Täter manifestiert sich nicht nur in der reinen Zahl der Toten, sondern ganz eklatant in der Behandlung von Entführten. Insgesamt verschleppten die Extremisten in den vergangenen sechs Jahren rund 35.000 Zivilisten, darunter schätzungsweise über 17.600 Christen. Die ORFA-Ermittler halten unmissverständlich fest, dass es einen gravierenden Unterschied im Umgang mit den Geiseln gibt. Entführte Moslems erfahren demnach eine vergleichsweise milde Behandlung, niedrigere Lösegeldforderungen und kürzere Verhandlungen. Christliche Gefangene hingegen sind systematisch physischer und sexueller Gewalt ausgesetzt, müssen weit höhere Lösegelder aufbringen, schmachten länger in Geiselhaft und tragen ein signifikant höheres Risiko, hingerichtet zu werden.
Nigeria: Muslims murder 18 Christians in 36 hours
— Robert Spencer (@jihadwatchRS) July 19, 2026
Terror is the heart and center of Islam. These attacks are designed to make non-Muslims, as well as Muslims who don’t submit to the jihad forces, terrified and ready to submit. Meanwhile, women are terrified of men, who can beat… pic.twitter.com/xMKa0Dwd5k
Wir sprechen hier von Moslem-Milizen, die Christen (und auch Moslems) im Namen ihres Gottes niedermetzeln, und nicht umgekehrt. Wenn so der „Frieden“ des Islams aussieht – wie mag dann erst der Nicht-Frieden eskalieren? Mehr noch gehen solche religiös motivierten Übergriffe hauptsächlich von Moslems aus – und das nicht nur gegen Christen, Juden und sonstige Andersgläubige, sondern auch gegen jene Moslems, die sich dem Fanatismus nicht unterwerfen wollen. Denn auch wenn das Christentum bei der Missionierung der „Heiden“ nicht weniger zimperlich war als der Islam und ebenso Episoden der religiös motivierten Gewalt kannte, gibt es doch einen großen Unterschied: Im Gegensatz zum Koran kennt die Bibel nämlich (insbesondere über das neue Testament) auch den Weg der Gewaltlosigkeit. Und das ist auch ein Grund, warum sich Israel gegen die Dschihadistenbrut der Hamas im Gazastreifen wehren muss, während die moslemischen Brüder im Geiste in Nigeria weiterhin jährlich tausende Menschen abschlachten, ohne dass man sich im Wertewesten wirklich darum schert.





