Baumstämme unterm Eis: Die Natur entlarvt die Klima-Lüge

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Die ständige Panikmache der Klima-Fanatiker suggeriert uns unermüdlich, die aktuelle Erwärmung sei ein noch nie dagewesenes, rein menschengemachtes Phänomen. Dass diese Erzählung nicht stimmen kann, wird durch einen Blick in die jüngere Erdgeschichte und spektakuläre Archäologiefunde unter dem schmelzenden Eis eindrucksvoll widerlegt. Schon eine faszinierende Simulation der ETH Zürich entlarvt die starre Sichtweise der Klimafanatiker, indem sie die hochdynamische Gletscherentwicklung der Alpen aufzeigt. Die Natur hat ihr eigenes Drehbuch.

Vor rund 115.000 Jahren begann die letzte Kaltzeit, eine Epoche, in der Alpen-Gletscher keineswegs statisch verharrten. Ein Forscherteam um Julien Seguinot von der ETH Zürich hat diese Vergletscherung auf einem Supercomputer simuliert. Das Ergebnis, visualisiert in einem beeindruckenden zweiminütigen Modell, zeigt eine gewaltige Dynamik. Die Gletscher breiteten sich in den vergangenen 120.000 Jahren bis zu mehr als zehn Mal massiv aus und zogen sich ebenso radikal wieder zurück – viel öfter, als die etablierte Wissenschaft zuvor angenommen hatte. In der Hochphase schob sich das Eis bis nach Bern, Zürich und in den süddeutschen Raum, fast bis nach München. Dabei waren die Eispanzer beispielsweise im oberen Rhonetal bis zu 800 Meter dicker als bis dahin vermutet. Diese ständigen, extremen Wechsel von Kalt- und Warmzeiten sind der natürliche Puls unseres Planeten, völlig unabhängig von menschlicher Beeinflussung.

Wie warm diese erdgeschichtlichen Zwischenphasen tatsächlich waren, geben die schwindenden Gletscher unserer Tage ebenfalls preis. Wo heute ewiges Eis vermutet wird, standen einst dichte Wälder. Das zeigen massive Baumstämme, die beim Gletscherschwund zum Vorschein kommen. Am Morteratschgletscher im Engadin entdeckte der Geologe Christian Schlüchter einen über 10.000 Jahre alten Lärchenstamm samt erhaltenem Wurzelstock auf einer Höhe von über 2.100 Metern. Auch am Tschierva-Gletscher, am Glacier du Mont Miné sowie am Steingletscher und am Findelengletscher tauchen seit Jahren gewaltige, teils meterlange Arven- und Lärchenstämme auf. Sie beweisen unmissverständlich, dass diese heute kargen, hochalpinen Gebiete in wärmeren Phasen des Holozäns – insbesondere vor etwa 7.000 bis 8.000 Jahren sowie vor rund 2.000 Jahren – dicht bewaldet waren. Das Eis muss damals dramatisch kleiner gewesen sein als in unserer Gegenwart, und Flüsse wie die Aare schlängelten sich durch grüne, bewaldete Täler.

Diese historischen Realitäten beschränken sich keineswegs auf die Schweiz. Auch in den österreichischen Alpen gibt das tauende Eis fortwährend Sensationelles frei. An der Pasterze, dem größten Gletscher Österreichs, bergen Forscher regelmäßig Relikte aus einer erstaunlich warmen und grünen Vergangenheit. Bereits in den Neunzigerjahren wurde dort ein 9.000 Jahre alter Zirbenstamm, der sogenannte Pasterzenbaum, entdeckt. Wenige Jahre später folgte ein geradezu gigantischer Fund: Ein fast acht Meter langer und rund 1.700 Kilogramm schwerer Baumstamm, der auf ein Alter von rund 6.000 Jahren datiert wurde, schmolz unversehrt aus dem eisigen Grab. Torf- und Holzfunde belegen eindeutig, dass dort, wo heute noch die Pasterze das Landschaftsbild dominiert, über Jahrtausende hinweg hochstämmige Zirbenwälder, Moorvegetation und Weideland gediehen. Sogar Wisente lebten damals in erstaunlichen Höhenlagen. Die Vorstellung, dass die derzeitige Gletscherschmelze eine absolut einmalige Katastrophe sei, zerschellt an diesen massiven Baumstämmen aus der Vergangenheit.

Zusätzlich untermauern menschliche Artefakte die damalige Eisfreiheit vieler Alpenpässe. Auf dem Schnidejoch, einem fast 2.800 Meter hoch gelegenen Übergang zwischen dem Berner Oberland und dem Wallis, kamen ab der Jahrtausendwende jahrtausendealte Gegenstände ans Tageslicht. Prähistorische Lederbekleidung, ein Pfeilköcher aus Birkenrinde und bronzezeitliche Gewandnadeln zeigen deutlich , dass dieser Pass um 4.500 vor Christus sowie zu römischen Zeiten ein völlig normaler, nutzbarer und vor allem eisfreier Verkehrsweg war. Solche historischen Fakten decken sich exzellent mit dem weithin bekannten Feldzug Hannibals, der 218 vor Christus samt afrikanischen Kriegselefanten die Alpen überquerte. Eine derartige logistische Meisterleistung erscheint während des Optimums der Römerzeit ohne massive, unüberwindbare Schneemassen auf den Gebirgspässen deutlich plausibler.

Dass dieses stetige Auf und Ab der Temperaturen ein globales Naturgesetz ist, belegen nicht zuletzt archäologische Befunde am anderen Ende der Welt. In den US-amerikanischen Rocky Mountains in Wyoming legte schmelzendes Eis kürzlich einen rund 5.900 Jahre alten Kiefernwald frei, und zwar beachtliche 180 Meter oberhalb der heutigen Baumgrenze. Die perfekt erhaltenen weißstämmigen Kiefern wurden damals scheinbar von schnell anwachsenden Eismassen konserviert, da keinerlei Lawinenschäden feststellbar waren. Auch in Nordamerika zogen Wissenschaftler den einzig logischen Schluss: Das Klima musste einst wesentlich wärmer gewesen und danach drastisch abgekühlt sein. Hinzu kommen prähistorische Waffenfunde im amerikanischen Gletschereis, die mehr als 10.000 Jahre in die Vergangenheit reichen.

Die Naturgeschichte liefert somit den besten Beweis gegen die ständige Panikmache jener Kreise, die unter dem Deckmantel des sogenannten Klimaschutzes vor allem wirtschaftliche Umverteilung, neue Steuern und Abgaben, sowie radikale linksgrüne Agenden durchsetzen wollen. Die seriöse Wissenschaft und archäologische Funde aus aller Welt zeigen ein klares Bild: Das Klima wandelt sich – ganz natürlich, manchmal auch gewaltig, jedoch stetig und das ganz ohne den Einfluss des Menschen.

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