Ständig wird uns von Politik und Mainstream-Medien eingetrichtert, der angebliche „menschengemachte Klimawandel“ sorge für immer verheerendere und teurere Naturkatastrophen. Die Schäden würden quasi explodieren. Doch ein genauer Blick auf die Zahlen und die tatsächlichen Entwicklungen zeigt: Das ist einfach falsch. Der renommierte Forscher Dr. Roger Pielke Jr. hat die offiziellen Daten der Europäischen Umweltagentur (EUA) ausgewertet – mit einem für die Klima-Lobby verheerenden Ergebnis.
Noch vor kurzem stellte sich der EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra hin und verkündete das übliche Mantra: „Die Realität ist, dass mit dem Fortschreiten des Klimawandels die Muster von mehr Hitzewellen, mehr Dürren, mehr Unwettern und natürlich auch mehr Überschwemmungen zunehmen … Sie werden mehr Schäden sehen. Das klingt bedrohlich – und genau das ist der Zweck solcher Aussagen. Sie sollen Angst schüren und den Bürgern tiefgreifende politische Maßnahmen und Steuererhöhungen als „alternativlos“ verkaufen. Dummerweise hat Roger Pielke Jr., Experte für Katastrophendatenbewertung, genau das getan, was Journalisten der Systemmedien üblicherweise nicht tun: Er hat die nackten Daten geprüft, anstatt das vorgekaute Narrativ herunterzubeten.
Seine Analyse der aktuellsten Katastrophendetails der EUA bringt das Lügengebäude zum Einsturz: Sobald man das natürliche globale Wirtschaftswachstum korrekt in die Gleichung einbezieht, sind die wetterbedingten Katastrophenschäden in Europa seit 1990 de facto nicht gestiegen. Der Trend ist völlig flach. Wie kann die Politik dann von „Rekordschäden“ sprechen? Ganz einfach: Man arbeitet mit unbereinigten, absoluten Zahlen. Tatsächlich sind die reinen, inflationsbereinigten Kosten in den letzten drei Jahrzehnten gestiegen. Die Kurve geht nach oben, und eben diese Kurve wird der Öffentlichkeit in Panik-Gipfeln und Talkshows gnadenlos präsentiert. Dabei ist dieser Vergleich methodischer Unsinn, wenn nicht sogar glasklarer Betrug.
Das Europa von heute ist nicht das Europa von 1990. In diesen 35 Jahren wurde massiv gebaut. Städte haben sich ausgebreitet, Häuser sind viel größer und hochwertiger ausgestattet, die Infrastruktur der Regierungen und Firmen hat sich vervielfacht. Kurzum: Wenn es heute stürmt oder hagelt, steht einfach nur viel mehr teures Material (darunter auch großflächige Solarfarmen) im Weg herum, das kaputtgehen kann. Träfe heute ein harmloserer Sturm auf Europa als 1990, wären die monetären Schäden dennoch weitaus höher, einfach weil viel mehr Werte in der Landschaft stehen. Wer also behauptet, das Wetter sei allein deshalb gefährlicher geworden, weil die Reparaturkosten steigen, verkauft die Menschen für dumm.

Den Trend bereinigt: Nichts bleibt von der Klima-Panik
Um echte Trends zu erkennen, nutzen seriöse Forscher das Instrument der „Normalisierung“. Dabei werden die Schadenssummen in Relation zum jeweiligen Bruttoinlandsprodukt (BIP) gesetzt. Man fragt also: Was hätte ein Sturm aus dem Jahr 1990 gekostet, wenn er die heutige Infrastruktur getroffen hätte? Dieses Verfahren ist keine esoterische Randmeinung, sondern ein anerkannter globaler Standard, den sogar die UN nutzt. Wendet man diese Standardmethode auf die europäischen Daten von 1990 bis 2024 an, platzt die Blase der Apokalyptiker. Die angebliche Eskalation verschwindet.
Pielke stellt trocken fest: „Sobald man das Wirtschaftswachstum berücksichtigt, sind die normalisierten Kosten für Wetter- und Klimaextreme in Europa im Zeitraum 1990–2024 nicht gestiegen. Der Gesamttrend ist flach.“ In diesen Daten ist die tragische Flutkatastrophe von 2021 (unter anderem im Ahrtal) bereits enthalten. Auch solche Jahrhundert-Ereignisse reihen sich, methodisch sauber betrachtet, nahtlos ein, ohne den Langzeittrend nach oben zu verfälschen. Nimmt man das tatsächliche Schadenspotenzial als Maßstab, waren die Jahre 1990, 1999 und 2002 ebenso verheerend oder gar schlimmer als die von den Medien orchestrierten jüngsten „Klima-Schocks“.
Der IPCC weiß es – doch verschweigt die Wahrheit
Das Perfide daran: In den wissenschaftlichen Kreisen ist diese Tatsache ein alter Hut. Ironischerweise hat sogar der Weltklimarat (IPCC) in seinen dicken Sachstandsberichten längst zugegeben, dass es keine stichhaltigen Beweise dafür gibt, dass pure finanzielle Rekordschäden ein Beweis für „schlimmeres Wetter“ sind. Der IPCC gibt selbst zu, dass primär der gewachsene Wohlstand für teurere Schäden verantwortlich ist. Dieses unschöne Detail („Verlustzunahme primär durch mehr Reichtum bedingt“) überlebt allerdings selten den Weg aus dem mehrere tausend Seiten starken Fachbericht hinein in die Pressemitteilung für die Journalisten.
Zurück bleibt politisch gewolltes Framing. Jeden Tag lesen wir von immer neuen „Milliardenschäden“, die als Peitsche dienen, um die CO2-Zwangsmaßnahmen und die Zerstörung des Wohlstands voranzutreiben. Dabei ist der Vergleich absoluter Schadenszahlen ohne wirtschaftliche Bereinigung genauso unseriös wie der Versuch, die Unfallschadenkosten eines Autos aus den 1950ern mit heutigen High-Tech-Modellen zu vergleichen, ohne die technologische Entwicklung zu erwähnen. Europas Gesellschaften müssen sich dem natürlichen Wetter anpassen, wie sie es schon immer taten. Aber das Narrativ von der beispiellosen Katastrophen-Spirale, die uns den Untergang bringt, ist durch offizielle Daten nicht belegt.





