Atomreaktoren für Nordkorea: Versenkten die USA den russischen Frachter Ursa Major?

(C) Report24/KI

Wer ist tatsächlich für den mysteriösen Untergang des russischen Frachters „Ursa Major“ vor der spanischen Küste im Dezember 2024 verantwortlich? Laut US-Medien wurde das Schiff von einem Torpedo eines westlichen Landes versenkt. Der angebliche Grund: geheime Atomreaktoren für Nordkorea. Riskierten die Kriegstreiber in Washington – in den letzten Tagen der Biden-Administration – für diese verdeckte Operation einen Dritten Weltkrieg?

Der Untergang der „Ursa Major“ Ende 2024 war ein gezielter Schlag. Doch wer für die Versenkung des Frachtschiffs tatsächlich verantwortlich war, ist immer noch unklar. Allerdings soll, wie der als liberal geltende Sender CNN berichtet, ein westlicher Staat hinter dem Angriff stecken. Demnach wurde von einem U-Boot aus ein Torpedo auf das Schiff abgefeuert. Mehr noch sollen die Vereinigten Staaten selbst dahinter stecken.

Das Timing spricht Bände: Wir schreiben Dezember 2024. Joe Biden absolviert als „Lame Duck“ seine letzten Amtswochen. Nur zwei Monate zuvor soll Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un Truppen in die russische Region Kursk entsandt haben, um eine ukrainische Offensive abzuwehren. Wollte der „Deep State“ in Washington kurz vor dem Machtwechsel noch schnell unumkehrbare Fakten schaffen und die russisch-nordkoreanische Achse sabotieren, koste es, was es wolle?

Unterstützt wurde die Aktion offensichtlich von der spanischen Regierung. Erst am 23. Februar 2025 – mehr als zwei Monate nach dem Vorfall und nur unter massivem Druck der Opposition – bequemte sich die Madrider Regierung zu einer offiziellen Stellungnahme. Der Frachter habe angeblich „Komponenten für zwei Atomreaktoren“ transportiert, ähnlich denen für U‑Boote. Das Ziel sei der Hafen Rason in Nordkorea gewesen. Ob Kernbrennstoff an Bord war, wisse man nicht so genau.

Die Spanier sagen, das Wrack liege in 2.500 Metern Tiefe, weshalb eine Bergung des Datenrekorders „ohne erhebliche Risiken nicht möglich“ sei. Ein bequemes Narrativ, um unbequeme Fragen abzuwürgen. Doch unabhängige Marineexperten ziehen diese Darstellung längst in Zweifel. Moderne Schiffsdatenschreiber sind mit Ortungsgeräten ausgestattet und schwimmen an der Oberfläche. „Jemand hat den Schiffsdatenschreiber“, zitiert selbst CNN einen Fachmann. Die Frage ist also nicht, wo die Blackbox ist, sondern wer sie hat. Haben die Russen ihn noch bergen können – oder waren die Spanier schneller?

Dass es bei der Ladung nicht um gewöhnliche Güter ging, beweisen die Militäraktivitäten rund um die Unglücksstelle. Im August 2025 und im Februar 2026 kreisten US-Aufklärungsflugzeuge vom Typ WC135-R über dem Meeresgebiet. Diese Maschinen – auch „Nuke Sniffer“ genannt – haben nur einen Zweck: das Aufspüren radioaktiver Partikel. Offenbar hatte man in den USA befürchtet, dass durch den eigenen Angriff radioaktives Material ins Mittelmeer austreten könnte.

Russland reagierte auf die versuchte Kaperung seiner Fracht auf eigene Weise: Die russischen Begleitschiffe hatten nach dem Notruf am 22. Dezember 2024 die heraneilende (und möglicherweise in den Plot verwickelte) spanische Küstenwache angewiesen, sofort Abstand zu halten. Eine Woche später kreuzte das russische Spezialschiff „Jantar“ am Unglücksort auf. Fünf Tage blieb es dort, vier weitere Explosionen wurden in der Tiefe registriert. Alles deutet darauf hin, dass Moskau die Reste der Reaktoren und geheime Bauteile unbrauchbar machte, bevor die westlichen Militärs sie vom Meeresgrund stehlen konnten.

Dennoch bleibt die Frage offen, ob die Biden-Administration mit einem solchen Akt, der ganz offen eine Kriegshandlung gegen Russland darstellte, eine Eskalation provozieren wollte. Andererseits stellt sich auch die Frage, warum Moskau – sollte es sich tatsächlich um solche Teile für Atom-U-Boote gehandelt haben – diese nicht per Eisenbahn nach Nordkorea transportieren ließ, sondern den gefährlicheren Seeweg dafür wählte.

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