Der oberste Rat der EuSSR finanziert Copernicus, „Europe’s eyes on earth“. Dort steht plötzlich schwarz auf weiß: Seit vier Jahrzehnten scheint die Sonne in Europa immer länger und intensiver. Weniger Wolken, mehr Strahlung, mehr Wärme. Da untergraben offensichtlich unbeaufsichtigte Experten das offizielle Narrativ, wonach allein das böse CO₂ das Klima steuert. Und machen die Daten obendrein noch öffentlich. Diese Fake News müssen enden!
In Brüssel herrscht das unumstößliche Dogma der Zeugen des Klimas. Das Klima wird ausschließlich durch Kohlendioxid gesteuert. Alles andere ist „Klimaleugnung“. Die Sonne, die klitzekleine Fusionsmaschine am Himmel, die seit Milliarden Jahren das Leben auf der Erde antreibt, darf keine Rolle spielen. Die Sonne wärmt die Erde, das wäre ja zu einfach und würde die milliardenschwere CO₂-Subventions-Industrie gefährden.
Doch genau diese Sonne macht den Brüsseler Bürokraten jetzt einen Strich durch die Rechnung. Der Copernicus-Bericht zum Europäischen Klimazustand 2021 enthält eine unbequeme Wahrheit. Über die letzten vier Jahrzehnte (1983–2021) hat sich die Wolkenbedeckung über Europa insgesamt verringert. In der Folge ist die Sonnenscheindauer gestiegen. Weniger Wolken bedeuten mehr direkte Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche. Und mehr Einstrahlung bedeutet – wer hätte das gedacht – mehr Wärme. Wahrlich ketzerische Gedanken.
Die Zahlen sind eindeutig, Europa als Ganzes verzeichnete einen klaren Trend zu längeren Sonnenscheinphasen. Besonders ausgeprägt ist das in Osteuropa und Teilen Skandinaviens. In Regionen wie Österreich, Slowakei, Ungarn und den norwegischen Bergen gab es 2021 bis zu 300 Stunden mehr Sonne als im langjährigen Durchschnitt. Selbst im kontinentalen Durchschnitt lag die Sonnenscheindauer über dem Referenzwert von 2.594 Stunden pro Jahr. Weniger Wolken, mehr Sonne, höhere Temperaturen. Das ist keine Verschwörungstheorie, das ist Physik. Die Sonne liefert die Energie, die unser Klima antreibt. Wolken wirken wie ein natürlicher Sonnenschirm. Geht der Schirm weg, wird es wärmer. Diese Korrelation ist katastrophal für die CO2-Industrie.
Natürlich gibt es regionale Unterschiede, im westlichen Mittelmeerraum war 2021 weniger Sonne zu verzeichnen. Aber der langfristige Trend für Europa insgesamt ist klar, und der heißt mehr Sonne. Und das seit Jahrzehnten, was etwas unangenehm für unsere linksgrünen Herrschenden ist, die uns mit aller Macht einreden wollen, allein unser CO2 sei für jede Temperaturveränderung verantwortlich. Die logische Konsequenz des ketzerischen Faktums, dass mehr Sonnenschein zur Erwärmung beiträgt, wäre eine Abkehr vom CO2-Kult, hin zu einer realistischen Klimabetrachtung. Aber der Fall des CO2-Dogmas wäre ja eine Bedrohung für das gesamte Steuer- und Regulierungsimperium, das den Bürger aussaugen und knechten soll.
Vielleicht ist es Zeit für eine neue Idee, eine Sonnenscheinsteuer. Jede zusätzliche Stunde Sonne wird besteuert. Wolkenförderungsprogramme werden mit hunderten Milliarden Steuergeld subventioniert. Sonnencreme wird verpflichtend, ohne grünen Sonnencremepass darf der Bürger das Haus nicht mehr verlassen. Das wäre wenigstens konsequent – und nebenbei nicht absurder als die aktuelle Politik. Die Copernicus-Daten zeigen: Das Klima ist komplexer, als es die Brüsseler Zentralplaner wahrhaben wollen. Die Sonne spielt eine entscheidende Rolle. Wolken, also Wasserdampf ebenfalls. Wer das leugnet, betreibt Ideologie, keine Wissenschaft. Und wer weiter nur CO2 besteuert, während die Sonne ungestört und steuerfrei scheinen darf, ist ein gefährlicher Klimaleugner und eine Gefahr für UnsereDemokratie™.
(Achtung, Hinweis für vertrottelte, ideologiegetriebene Bürokraten: DER LETZTE SATZ WAR IRONIE! Nicht, dass Frau von der Leyens oberster Sowjet die Idee noch umsetzt.)
