Während der Weltklimarat seine apokalyptischen Weltuntergangsprognosen zurückgezogen hat, bleibt die Politik stur auf ihrem ideologisch-starrsinnigen Klimakurs. Statt die Deindustrialisierung zu stoppen, werden zum Beispiel Windräder weiter gefeiert und gefördert, ein Lieblingsprojekt von Klimafanatikern und Fördergeldempfängern. Doch im Gegensatz zum CO₂ verursachen die Anlagen tatsächlich messbare lokale Erwärmung und Dürre.
Von Chris Veber
Zum schädlichen Umwelteinfluss von Windrädern gibt es eine Vielzahl an Studien. Eine umfassende Analyse von 319 US-Windparks zeigte bei über 60 Prozent der Anlagen eine nächtliche Erwärmung der Landoberfläche bis zu 0,36 Grad. Der Effekt reicht bis zehn Kilometer weit und ist besonders im Winter und Herbst stark. Gleichzeitig leidet die Vegetation unter den Flatterstromproduzenten, bei fast 60 Prozent der Windparks sank der Vegetationsindex messbar.
Ähnliche Ergebnisse liefert eine Langzeitstudie zu 250 chinesischen Windparks. Nachts stieg die Oberflächentemperatur im Schnitt um 0,20 Grad Celsius, während sich an 75 Prozent der Standorte negative Auswirkungen auf die Pflanzenwelt zeigten. Schon 2012 dokumentierten Forscher mit Satellitendaten erstmals systematisch, wie Windparks die Landoberflächentemperatur erhöhen, vor allem nachts durch die Luftvermischung der Rotoren.
Harvard-Wissenschaftler rechneten aus, würde Windkraft den gesamten US-Strombedarf decken, käme es zu einer durchschnittlichen Erwärmung von 0,24 Grad Celsius, lokal nachts bis zu 1,5 Grad. Die Beobachtungen an den realen Anlagen stimmen damit überein, immer wichtig bei „Modellierungen“. Eine weitere Untersuchung aus dem Jahr 2024 belegt steigende Landoberflächentemperaturen bei gleichzeitiger Reduktion der Vegetationsproduktivität.
Besonders negativ ist der Austrocknungseffekt der Windräder. In chinesischen Graslandregionen sank die Bodenfeuchte innerhalb von Windparks um bis zu 4,4 Prozent. Der Effekt verstärkt sich downwind und in den Sommermonaten, mit spürbaren Folgen für die Ökosysteme und die Landwirtschaft. Modellstudien zu Offshore-Anlagen zeigen zudem, dass Windparks den Niederschlag an Land um bis zu 15 Prozent reduzieren können, indem sie Luftströmungen und Feuchtigkeitstransport verändern. Wobei die letzte Studie nur eine „Modellierung“ ist, ich bevorzuge die gute, alte Messung in der Natur. Die Kirche der Klimafanatiker hat ihre Prognosen übrigens samt und sonders „modelliert“. Weil die Realität die Mitarbeit verweigerte, mussten die „Klimamodelle“ jetzt zurückgezogen werden.
Die Probleme mit dem Flatterstrom aus Wind beginnen jedoch schon bei der Herstellung der Windräder. Für die Rotorblätter wird massenhaft Balsaholz, bis zu sechs Tonnen pro Anlage. Der Boom hat die illegale Abholzung im Amazonasgebiet angeheizt, geschützte Gebiete und indigene Territorien zerstört und zu Konflikten mit lokalen Gemeinschaften geführt. Gleichzeitig erfordern die Fundamente der Windräder riesige Mengen an Stahl und Beton. Ein aktuelles Großwindrad benötigt bis zu 1.400 Tonnen Beton allein für den Sockel, plus der Stahlbewehrung. Das bedeutet einen massiven Ressourceneinsatz inklusive Naturzerstörung und CO2-Emissionen (eine Tonne Beton entspricht rund einer Tonne CO2) schon vor der Inbetriebnahme der heilbringenden Luftschaufeln.
Am Ende des Lebenszyklus wird es noch problematischer. Die Rotorblätter bestehen aus schwer wiederverwertbaren Verbundwerkstoffen mit Glasfasern und Harzen. Eine geordnete Entsorgung oder Recycling gar existieren nicht. Die Anlagen landen auf Deponien oder werden als gefährlicher Sondermüll behandelt. Ein ökologisches Erbe, das künftige Generationen real belastet.
Fassen wir zusammen. Windräder produzieren Strom nur dann, wenn der Wind weht. Daran ändert die Zahl der Windräder nichts. Auch eine Million Windräder produzieren während einer Flaute keinen Strom. Wegen ihrer flatterhaften Stromproduktion sind sie nicht grundlastfähig und überlasten die Stromnetze. Darum erfordern sie ein zusätzliches Backup an konventionellen Kraftwerken, in Deutschland wären das Kohle und Gas.
Die Herstellung der Windräder erfordert massive Naturzerstörungen sowohl bei der Produktion als auch beim Aufbau der Anlagen und setzt große Mengen CO₂ frei. Die Windräder sorgen nachweislich (!) für eine Erwärmung und eine Austrocknung rund um ihren Wirkungsort. Zusätzlich sorgen sie für eine Verarmung der Vegetation. Es sind Umweltschädlinge.
Wer jetzt noch wissen will, warum die Politik weiter massiv auf den Irrsinn Windkraft setzt, muss nur der Spur des Geldes folgen. Für „Das Klima“ wurden weltweit Billionen an Dollar und Euro ausgegeben. Dieses Geld der Steuerzahler ist aber nicht weg, es hat jetzt nur jemand anders. Diese Menschen werden den Teufel tun und auf das leicht verdiente Geld verzichten. Und diese Menschen haben natürlich exzellente Verbindungen zur Politik. Apropos Politik, den Machtgewinn durch die „Klimapolitik“ werden unsere selbsternannten Eliten natürlich auch nicht freiwillig wieder abgeben,
Das Windrad ist der Gesslerhut der Klimapolitik. Wir alle sollen uns trotz besseren Wissens vor ihm beugen und auf die Knie sinken. Es ist ein Symbol der Herrschaft, wie schon die Maske zur Coronazeit. Verweigern wir die Unterwerfung.
