Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling gilt den militanten Vertretern der Regenbogen-Community als Todfeindin, weil sie es etwa wagt, eine Organisation zu leiten, die weibliche Vergewaltigungsopfer schützt – biologische Männer haben keinen Zutritt, auch dann nicht, wenn sie behaupten, Frauen zu sein. Rowling wird immer wieder vorgeworfen, armen, harmlosen Menschen ihr Existenzrecht abzusprechen. In einem viralen Posting zeigte Rowling nun einen aggressiven Transgenderisten und stellte ihn in Kontrast zum Opfernarrativ der angeblich so friedliebenden „Transfrauen“.
Als arme, unterdrückte Menschen, die niemandem je etwas zu leide tun würden: So beschreiben militante Trans-„Aktivisten“ sich selbst und ihre Gesinnungsgenossen. Amokläufe durch schwerst psychisch kranke Transgenderisten sind hier wahlweise bedauerliche Einzelfälle oder die Folge von Diskriminierung durch ein bösartiges Umfeld. Sexuellen Missbrauch durch Männer, die sich als Frauen ausgeben und so beispielsweise in Frauengefängnisse eindringen, leugnet man (oder erklärt auch diese Fälle zu reinen Ausnahmen). Eine vermeintlich „falsche“ Anrede oder das Verwehren des Zutritts eines Penisträgers zu einem Damenklo können zur absoluten Kernschmelze führen: Alles ist eine Menschenrechtsverletzung, wenn nicht gar ein „Genozid“.
Dass es Vertreter des Trans-Wahns selbst sind, die das Narrativ ad absurdum führen, wird ausgeblendet – immerhin sind Kritiker ja ohnehin Nazis. Dass prominente Kritiker des woken Irrsinns in Großbritannien ausgerechnet von links kommen – neben J.K. Rowling ist das unter anderem John Cleese, der öffentlich auch den Islam aufs Schärfste kritisiert – ist für die bunte Gemeinde allerdings höchst unbequem. Insbesondere Rowling wird für ihren Einsatz für (echte) Frauen und ihre Unnachgiebigkeit bei der Kritik am Transgenderismus von Normalbürgern weltweit gefeiert, von der LGBTQ-Community aber massiv attackiert.
Sie lässt sich davon nicht beirren: Am 1. August postete sie auf X ein Video eines aggressiven Transgenderisten und gab das Narrativ der Wokeria wieder, die fordert, ihn kritikfrei als „Frau“ anzuerkennen. Sie tat das im ihr eigenen Stil, doch tatsächlich musste sie sich dabei keiner Übertreibungen bedienen. Das von ihr geteilte Video sprach für zahlreiche Nutzer für sich. Der Post ging viral und sammelte bereits mehr als 130.000 Likes.
Nachfolgend lesen Sie das X-Posting Rowlings, ins Deutsche übersetzt:
„Wenn du nicht glaubst, dass er eine Frau ist, bist du transphob. Als er behauptete, eine Frau zu sein, wurde er zu einer Frau. Er gehört nun in Frauenumkleideräume, ‑toiletten, ‑Krankenhausstationen, ‑gefängnisse und Beratungsstellen für Vergewaltigungsopfer.
Wenn du versuchst, zwischen ihm und einer Transfrau zu unterscheiden, die als Frau überzeugender wirkt, förderst du patriarchalische Schönheitsnormen. Wenn du zugibst, in diesem Video einen aggressiven und möglicherweise labilen Mann zu sehen, behauptest du, alle Transmenschen seien psychisch kranke Raubtiere. Wenn du dich weigerst, ihn in Frauenbereiche zu lassen, entziehst du ihm sein Existenzrecht. Wenn du vorschlägst, er könne problemlos männliche Einrichtungen nutzen, wünschst du insgeheim, dass er angegriffen wird. Wenn du dich weigerst, ihn mit „sie“ anzusprechen, machst du dich einer unverzeihlichen Grausamkeit schuldig. Wenn du eine Frau bist, die sich keinen gemeinsamen Umkleideraum mit ihm wünschen würde, oder ein Mann, der nicht möchte, dass sich deine Tochter, Schwester oder Mutter in seiner unmittelbaren Nähe auszieht, gehörst du zur extremen Rechten. Wenn du darauf hinweist, dass es keinen objektiven Unterschied zwischen seiner Behauptung, eine Frau zu sein, und der eines anderen biologischen Mannes gibt, der eine Trans-Identität beansprucht, bist du zu dumm, um die zirkulären Argumente zu verstehen, die erklären, warum er nicht wirklich trans ist, während andere Männer, die behaupten, Frauen zu sein, tatsächlich trans sind.
Wenn du rechtschaffen sein willst, musst du argumentieren, dass die selbsternannte Identität dieses Mannes jede Rücksicht auf die Sicherheit und Rechte von Frauen übertrumpft. Um gottgefällig zu sein, musst du zustimmen, dass er genauso „valide“ ist wie jede andere Transfrau, weil Menschen das sind, was sie sagen, dass sie sind. Egal, was deine Augen, Ohren und dein gesunder Menschenverstand dir sagen, wenn du nicht auf der falschen Seite der Geschichte enden willst, musst du so tun, als würdest du glauben, dass dieser wütende, einschüchternde Mann tatsächlich eine verletzliche, unterdrückte Frau ist.“
If you don’t think he’s a woman, you’re transphobic. When he claimed to be a woman, he became a woman. He now belongs in women’s changing rooms, bathrooms, hospital wards, prison cells and rape support centres.
— J.K. Rowling (@jk_rowling) August 1, 2026
If you try and differentiate between him and a trans woman who looks… pic.twitter.com/FIqSwDDSmo






