Weltweite Reisernte in 50 Jahren fast vervierfacht – auch dank CO2!

(C) Report24/KI

Wussten Sie, dass sich die globale Reisernte im letzten halben Jahrhundert in etwa um 270 Prozent erhöht hat? Das ist beinahe eine Vervierfachung. Die Gründe dafür sind vielfältig – von Mechanisierung und ertragreicheren Reissorten über den effektiveren Einsatz von Düngemitteln bis hin zum CO2-Düngeeffekt selbst.

Wenn es nach den Klimafanatikern geht, müsste die Welt längst schon im Todesbett liegen, weil die CO2-Konzentration zunimmt und angeblich apokalyptische Wetterkatastrophen die Welt heimsuchen würden. Der Klimawandel würde, so die Behauptung, auch die Ernten und damit die globale Nahrungsmittelproduktion gefährden. In Bezug auf die weltweite Produktion von Reis – immerhin Grundnahrungsmittel für Milliarden von Menschen – jedoch gibt es ganz offensichtlich keinen Grund zur Beunruhigung. Denn die Daten der UN-Landwirtschaftsorganisation FAO zeigen ein robustes Wachstum bei den Ernten.

Die Zahlen sind hierbei eindeutig: Von 1961 bis 2024 stieg die geerntete Reisfläche von etwa 115,5 auf rund 164 Millionen Hektar – also um ungefähr 42 Prozent. Der durchschnittliche Ertrag je Hektar erhöhte sich dagegen von rund 1,9 auf knapp 4,9 Tonnen. Das ist ein Zuwachs von etwa 161 Prozent. Rechnerisch stammen damit ungefähr drei Viertel des langfristigen Produktionsanstiegs aus höheren Erträgen, nur rund ein Viertel aus zusätzlicher geernteter Fläche. Dies hat mehrere Gründe. Sortenzüchtung, Dünger, Bewässerung, Pflanzenschutz, Mechanisierung, bessere Anbaumethoden und Mehrfachernten greifen ineinander.

Und der CO2-Düngeeffekt? Dieser liegt laut mehreren Studien bei etwa 15 bis 25 Prozent. Report24 berichtete bereits über die positiven Auswirkungen der höheren CO2-Konzentration in der Atmosphäre bei Mais. Auch der generell positive Effekt einer wärmeren Erde mit mehr CO2 wurde von Report24 bereits thematisiert. Grob geschätzt kann man also behaupten, dass rund 100 Millionen Tonnen der aktuellen jährlichen Reisernte (also etwa ein Achtel der Gesamternte) das Resultat des CO2-Düngemitteleffekts sein dürften.

Denn das atmosphärische Kohlendioxid ist ein wichtiger Umweltfaktor, der die Photosynthese fördert und die Wassernutzungseffizienz der Reispflanzen verbessert. Der Kohlenstoff aus dem CO2 wird nämlich von den Pflanzen dank Sonnenlicht zusammen mit dem Wasser und Nährstoffen aus dem Boden zu biologischem Material konvertiert, während sie den im Kohlendioxid enthaltenen Sauerstoff wieder an die Luft abgeben. Da Reis zudem nur in wärmeren Gebieten angebaut werden kann, dürften auch generelle klimatische Veränderungen gerade in den äußersten Zonen des globalen „Reisgürtels“ die Produktion dort unterstützt haben.

Wie so oft haben die allgemeine Panikmache der Klimaapokalyptiker und die Realitäten auf dieser Welt nicht viel miteinander gemein. Die Natur hat in den letzten hunderten Millionen Jahren bewiesen, dass sie extrem widerstandsfähig ist und selbst mehrere Massenauslöschungsereignisse offensichtlich problemlos überstanden hat. Das pflanzliche und tierische Leben passt sich den Gegebenheiten an, und auch wir Menschen – die in warmen Gebieten in deutlich wärmeren Zeiten als heute entstanden sind – haben uns an die verschiedenen globalen Klimata angepasst.

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