Die Mehrheit der Menschen in Flandern sieht in der anhaltenden Zuwanderung ein Problem. Laut einer aktuellen Umfrage fürchten sie, bald schon von den Migranten ersetzt zu werden. Denn auch in Belgien ist der Bevölkerungsaustausch in vollem Gange.
Eine breit angelegte Studie des belgischen Senders VRT zeigt, dass die Mehrheit der Bürger in Flandern den fortschreitenden Bevölkerungsaustausch fürchtet. So haben demnach 56 Prozent der Befragten Angst, langsam durch Migranten aus dem Ausland ersetzt zu werden. Diese Zahlen verdeutlichen den wachsenden Widerstand der Bevölkerung gegen eine Politik, die das eigene Land kulturell und demografisch tiefgreifend verändert.
Die Angst vor diesem seit Jahrzehnten anhaltenden ethnischen Austausch ist fest in der Gesellschaft verankert und zieht sich durch alle Altersgruppen. Besonders hoch ist die Besorgnis bei den 45- bis 64-Jährigen und bei Senioren über 65 Jahren, wo fast 60 Prozent diese Befürchtung äußern. Auch bei Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren stimmt ein Großteil dieser Aussage zu, was den Frust der heranwachsenden Generation über die Zustände in ihrer Heimat verdeutlicht. Immerhin spüren gerade die jungen Menschen die Auswirkungen der Massenzuwanderung besonders deutlich, da auch die Klassenzimmer zusehends multikulturalisiert sind.
🚨WATCH: Patriots from Flanders (Belgium) have taken to the streets of Leuven tonight, demanding immediate REMIGRATION.
— Mario ZNA (@MarioBojic) March 26, 2026
Flemish people are fed up with mass migration and they are ready to put a stop to the Great Replacement! pic.twitter.com/ypODkg5yoZ
Offizielle Daten untermauern diese massive Besorgnis mit mathematischen Tatsachen. Die staatliche Statistikbehörde Statbel meldet für 2024 in Flandern ein Bevölkerungswachstum, das stark von einem internationalen Migrationssaldo von knapp 33.000 Personen getrieben wird. Bereits vor einigen Jahren wiesen die regionalen Erhebungen darauf hin, dass mehr als ein Fünftel der flämischen Bevölkerung mittlerweile einen ausländischen Hintergrund aufweist. Im Jahr 2009 waren es noch 15,3 Prozent. Dass sich die Zusammensetzung der Bevölkerung radikal verändert hat und diese auch überall spürbare Konsequenzen nach sich zieht, ist mittlerweile nicht mehr zu verleugnen.
Parallel zur Frage der anhaltenden Zuwanderung wächst auch die Sorge vor dem sichtbaren islamischen Einfluss. Die Umfrage belegt, dass 60 Prozent der Flamen erhebliches Unbehagen über die islamische Präsenz in ihrer Heimat verspüren. Etwas mehr als die Hälfte der Bürger lehnt den Neubau von Moscheen in der eigenen Nachbarschaft völlig ab. Interessanterweise wollen selbst 22 Prozent jener Personen, die angeblich kein Problem mit der Migration haben, keinesfalls ein islamisches Gotteshaus vor der eigenen Haustür tolerieren.
Belgium.
— Ashlea Simon (@AshleaSimonAFE) September 8, 2024
Yet, the great replacement is just a theory apparently.
We need mass deportations immediately. pic.twitter.com/9w8YqpL2dH
Gleichzeitig wird die systematische Verdrängung der einheimischen Kultur unerbittlich vorangetrieben. Die politisch korrekte Umbenennung des traditionellen Weihnachtsmarktes in den neutralen „Wintermarkt“ sorgt landesweit für erhebliche Spannungen im gesellschaftlichen Gefüge. Eine Mehrheit von 57 Prozent der Flamen fordert den Erhalt des Begriffs Weihnachtsmarkt, wobei sich vorwiegend ältere Generationen mit Nachdruck gegen die Auslöschung ihrer Identität wehren.
Belgien kämpft ebenso mit der zunehmenden Überfremdung wie die anderen westeuropäischen Länder. Die linken und auch die zentristischen Regierungen haben in den letzten Jahrzehnten die Zuwanderung aus allen Teilen der Welt – vor allem jedoch aus Entwicklungsländern – vorangetrieben. Afrikaner, Nahöstler und Südasiaten stellen dabei traditionell die Mehrheit.
