Schweden schiebt kriminelle Migranten ab – die Ganggewalt bricht ein

(C) Report24/KI

Schweden hat jahrelang vorgeführt, was passiert, wenn Massenzuwanderung, gescheiterte Integration und ein schwacher Staat aufeinanderprallen: Gangkriege, Schießereien, Bombenanschläge und minderjährige Auftragskiller. Jetzt dreht Stockholm den Kurs radikal um. Kriminelle Ausländer werden härter angefasst, Gangbosse gejagt, die Asylmigration eingeschränkt – und die Zahl der Schießereien geht rapide zurück.

Jahrelang galt Schweden als absolutes Negativbeispiel in Sachen Migrationspolitik und Ausländerkriminalität. Doch inzwischen ändert sich das Bild. 2022 zählte die schwedische Polizei noch 391 Schießereien. 2025 waren es nur noch 158. Von Januar bis August 2026 wurden 53 Fälle registriert, im selben Vorjahreszeitraum waren es 114. Im ersten Halbjahr fiel die Zahl sogar auf den niedrigsten Stand seit Beginn der landesweiten Statistik im Jahr 2017. Aus einem Land, das sich über Jahre an immer neue Rekorde bei der Ganggewalt gewöhnte, wird ein Beispiel dafür, was passiert, wenn der Staat wieder durchgreift.

Denn die von den Schwedendemokraten gestützte bürgerliche Minderheitsregierung von Ulf Kristersson hat den Kampf gegen die kriminellen Netzwerke verschärft. Die Polizei jagt Führungsfiguren bis ins Ausland, Informationen werden schneller ausgetauscht, Gewalttäter landen hinter Gittern. Gleichzeitig fährt Stockholm einen deutlich rigideren Kurs bei der Zuwanderung und verschärft die Regeln für ausländische Straftäter. Jahre des Wegsehens werden durch eine Politik ersetzt, bei der der Schutz der eigenen Bevölkerung wieder Vorrang bekommt.

Lange Zeit ließ man die Parallelgesellschaften wachsen

Schwedens Gangproblem hängt eng mit der liberalen Migrationspolitik der letzten Jahrzehnte zusammen. Ministerpräsident Kristersson sagte bereits Ende 2022 offen, dass die Täter der organisierten Gangkriminalität fast immer einen ausländischen Hintergrund hätten. 2023 legte er nach und machte die frühere Einwanderungspolitik und die gescheiterte Integration für die Entwicklung verantwortlich. Damit sprach der Regierungschef knallhart aus, was die schwedische Politik über Jahre verdrängt hatte. In Vorstädten entstanden abgeschottete Milieus, kriminelle Netzwerke rekrutierten ihren Nachwuchs direkt auf der Straße und immer jüngere Täter übernahmen Mordaufträge. 2025 zählte die Polizei rund 17.500 aktive Gangkriminelle. Weitere rund 50.000 Personen bewegten sich im Umfeld dieser Strukturen.

Aus der linken, liberalen schwedischen Willkommenspolitik wurde ein ernsthaftes Sicherheitsproblem, das längst ganze Stadtviertel erfasst hatte. Kinder wurden für Schießereien und Sprengstoffanschläge angeworben, Gangbosse steuerten ihre Geschäfte teilweise aus dem Ausland und der Staat musste zusehen, wie kriminelle Netzwerke in seinen eigenen Städten Macht aufbauten. Dann kam der politische Kurswechsel. Kristerssons Minderheitsregierung, gestützt von den Schwedendemokraten, drehte an mehreren Schrauben gleichzeitig: weniger Asylmigration, mehr Polizeibefugnisse, härtere Strafen, stärkere internationale Fahndung und schärfere Regeln für kriminelle Ausländer.

Wer in Schweden Verbrechen begeht, soll gehen

Besonders deutlich zeigt sich der neue Kurs bei der Ausweisung ausländischer Straftäter. Seit dem 1. September 2026 reichen bereits Straftaten oberhalb einer bloßen Geldstrafe grundsätzlich aus, um eine Ausweisung zu ermöglichen. Staatsanwälte müssen die Ausweisung bei entsprechenden Verfahren beantragen, Wiedereinreiseverbote werden verlängert und können künftig auch unbefristet ausgesprochen werden. Die Regierung rechnet selbst damit, dass sich die Zahl der Ausweisungen wegen Straftaten versechsfachen kann.

Schweden geht damit einen Weg, den viele westeuropäische Regierungen unter dem Druck linker Parteien seit Jahren scheuen. Wer als Ausländer ins Land kommt und dort schwere Straftaten begeht, soll seinen Aufenthaltsstatus verlieren. Wer als internationaler Krimineller einreisen will, soll von vornherein gleich an der Grenze abgewiesen werden. Wie stark dieser Ansatz wirken kann, zeigt der Kampf gegen internationale Diebesbanden. 2024 wies die Polizei 262 entsprechende Täter ab, 2025 bereits 400. Gleichzeitig registrierten die Behörden in den Jahren 2024 und 2025 mehr als 50.000 Diebstähle weniger, als nach dem vorherigen Trend zu erwarten gewesen wären. Bei Autodiebstählen lag die Zahl rund ein Viertel unter der bisherigen Entwicklung.

Das ist der Unterschied zwischen politischem Blabla und konsequentem staatlichem Handeln. Kriminelle Netzwerke kalkulieren Risiken. Wer mit Festnahme, Abschiebung und jahrelangem Einreiseverbot rechnen muss, sucht sich irgendwann ein leichteres Ziel. Auch bei der Ganggewalt zeigt die Kurve inzwischen steil nach unten. Das Problem bleibt groß, weil Politik und Behörden es über Jahre wachsen ließen. Stockholm hat aber aufgehört, die Folgen der eigenen Migrationspolitik lediglich zu verwalten.

Schweden räumt auf. Gangster werden verfolgt, kriminelle Ausländer ausgewiesen, Migration begrenzt und der Staat holt sich Stück für Stück die Kontrolle zurück. Die Zahl der Schießereien fällt auf historische Tiefstände. Deutschland, Österreich und andere von kriminellen Banden geplagte Länder in Europa könnten daraus lernen. Wenn sie wollten.

Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende!

Informationen abseits des Mainstreams werden online mehr denn je bekämpft. Um schnell und zensursicher informiert zu bleiben, folgen Sie uns auf Telegram oder abonnieren Sie unseren Newsletter! Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, freuen wir uns außerdem sehr über Ihre Unterstützung.

Unterstützen Sie Report24 via Paypal: