Die von EU und Staaten üppig finanzierte globalistische NGO Save the Children ist unter anderem aus Italien bekannt, wo ihr von der Staatsanwaltschaft Beteiligung und Begünstigung an Schlepperei vorgeworfen wurde. Nun tauchen auf Ceuta Broschüren auf, in denen illegalen Invasoren geraten wird, beim Alter zu betrügen und Altersfeststellungen zu verweigern. Die NGO erhält Unsummen an staatlichen Förderungen.
Auf X tauchten Fotografien von Broschüren auf, welche angeblich in Ceuta an Migranten verteilt werden. Darin wird zu rechtlich problematischem Verhalten hinsichtlich der Altersfeststellung geraten, damit man als angeblicher minderjähriger Migrant in der EU verbleiben kann. Recherchen haben ergeben, dass diese Broschüre zweifelsfrei von Save the Children stammt, zunächst aber auf den Kanaren zur Anwendung kam. Es ist unklar, wie die Broschüre nach Ceuta kam, ob hier Bestände von den Kanaren Anwendung finden und wer sie verteilt. Die Inhalte hingegen sind unstrittig.

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Save the Children ist nachweislich in Ceuta aktiv und vertritt dort öffentlich die Position, medizinische Untersuchungen zur Altersfeststellung bei Migranten nur als letztes Mittel einzusetzen. In genannter Broschüre werden Migranten auf Spanisch und Arabisch darüber informiert, dass sie einer medizinischen Altersfeststellung zunächst zustimmen müssen und diese auch ablehnen können. Wird eine Person von den Behörden nicht als minderjährig anerkannt, weist das Informationsmaterial auf die Möglichkeit hin, einen Anwalt beizuziehen und die Minderjährigkeit durch alternative Dokumente und andere Nachweise zu belegen.
Save the Children finanziert sich aus einer Mischung aus privaten Spenden und öffentlichen Geldern. Besonders deutlich wird die Größenordnung am Beispiel der spanischen Organisation: Save the Children España verfügte 2024 über Einnahmen von rund 67 Millionen Euro. Bereits 2023 stammten 40 Prozent der insgesamt 66,2 Millionen Euro aus öffentlicher Finanzierung, davon 14 Prozent von spanischen öffentlichen Stellen und 26 Prozent von internationalen beziehungsweise europäischen öffentlichen Geldgebern.
Zu den öffentlichen Geldgebern gehören in Spanien Ministerien und staatliche Behörden ebenso wie autonome Regionen, Städte und Gemeinden; daneben erhält Save the Children Gelder aus europäischen und internationalen öffentlichen Programmen. Die Organisation veröffentlicht hierzu detaillierte Listen einzelner Förderungen, Vereinbarungen und öffentlicher Aufträge. 2020 kamen 38,5 Prozent der Einnahmen aus öffentlichen Quellen, wobei fünf Prozent auf spanische und 33,5 Prozent auf europäische und sonstige internationale öffentliche Stellen entfielen. 2021 waren es insgesamt 31 Prozent öffentliche Finanzierung, davon sieben Prozent aus Spanien.
Ermittlungen wegen Schlepperei in Italien
Save the Children geriet bereits ab 2017 im Zuge der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Trapani gegen private Seenotretter in den Fokus der italienischen Justiz. Das von der Organisation eingesetzte Schlepperschiff Vos Hestia wurde durchsucht, ihr Kapitän zeitweise als Beschuldigter geführt und die Ermittlungen wegen des Verdachts der Beihilfe zur illegalen Einwanderung später auch auf Mitarbeiter von Save the Children ausgeweitet. Zu einer Verurteilung kam es jedoch nicht. Nach jahrelanger Verschleppung durch die linkslastige italienische Justiz wurde das Verfahren gegen einen Einsatzleiter von Save the Children im Jahr 2024 eingestellt.
